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Väter sind anders als Mütter, und das ist gut so

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 29. Dezember 2010

Internationale Untersuchungen belegen, dass engagierte Väter zunehmend zu einfühlsamen Bezugspersonen werden, die den sozialen, sprachlichen und emotionalen Entwicklungsweg ihres Nachwuchses nachhaltig prägen.

„Es ist eine neue Vätergeneration herangewachsen, die ihre Rolle als emotionaler Begleiter, sensibler Spielkamerad, warmherziger Freund, Beschützer oder Kumpel viel ernster nimmt“, erklärt Prof. Dr. Michael Lamb, Psychologe, Sozialwissenschafter und Väterforscher an der Universität Cambridge. Er streut der neuen Väter – Generation generell Rosen: Väter verfügen eindeutig über Fähigkeiten, die man früher nur Müttern zugeschrieben hat.

Männer sind nachweislich ebenso gut in der Lage, Signale ihrer Kinder wie Hunger, Schmerz, Aufregung, Unsicherheit oder Angst richtig zu interpretieren. Auch die körperliche Reaktion von Mann und Frau, wenn sie ihr Neugeborenes sehen, ist identisch. Pulsschlag, Hauttemperatur und Atmung verändern sich.

Experimente haben auch höchst anschaulich die tiefe seelische Verbundenheit bewiesen: So können Väter mit verbundenen Augen ihr Baby durch das Berühren mit den Händen von anderen Neugeborenen unterscheiden.

Andere Studien wiederum belegen, dass sich Söhne und Töchter von überdurchschnittlich engagierten Vätern besser entwickeln: Sie sind wesentlich selbstbewusster intelligenter, verfügen über hohe soziale Kompetenz. Sogar die sprachliche Entwicklung verläuft dynamischer, wenn der Papa mehr als nur ein ,,Wörtchen“ mitredet.

Männer konfrontieren ihren Nachwuchs nämlich wesentlich häufiger mit unbekannten Wörtern oder komplexeren Satzkonstruktionen, als dies Mütter tun. „Für die Kleinen ist das anregend. Die Sprachentwicklung wird gefördert. Das väterliche Sprachverhalten beeinflusst somit mehr als das mütterliche“, so Prof. Michael Lamb.

Eine Untersuchung der Universität von New York beweist wiederum, dass Väter ihren Kindern auch in punkto Geschicklichkeit und Mobilität weit mehr zutrauen als (über)vorsichtige Mütter. Das fördert natürlich das Selbstbewusstsein und den Mut, die Umwelt eigenständig und offen zu erforschen.

Quelle

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Ein Kommentar zu “Väter sind anders als Mütter, und das ist gut so”

  1. Umgangsvater sagt:

    Hallo,
    die Forschungsergebnisse kann ich nur bestätigen. Mein 3-1/4-jährigen Sohn wächst bei seiner Mutter auf, die seit seiner Geburt den Umgang mit mir nach Möglichkeit einschränkt. Beide Eltern haben einen akademischen Abschluss. Zufall oder nicht: sowohl seine Fähigkeit kompliziertere Sätze verständlich zu konstruieren als auch seine Bewegungsfreude hängen im Vergleich zu Gleichaltrigen hinterher. Darüberhinaus ist auch seine Offenheit anderen Kindern gegenüber stark eingeschränkt.

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