{"id":9998,"date":"2020-05-21T12:59:02","date_gmt":"2020-05-21T12:59:02","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9998"},"modified":"2020-05-21T12:59:04","modified_gmt":"2020-05-21T12:59:04","slug":"swr1-feiertagmorgen-vaeter-in-der-corona-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2020\/05\/21\/swr1-feiertagmorgen-vaeter-in-der-corona-krise\/","title":{"rendered":"SWR1 Feiertagmorgen &#8211; V\u00e4ter in der Corona-Krise"},"content":{"rendered":"\n<p>Viele V\u00e4ter sind es gew\u00f6hnt, acht bis zehn Stunden t\u00e4glich\nim B\u00fcro zu verbringen, sagt Volker Baisch von der V\u00e4ter gGmbH. Denn in 77\nProzent der Familien sind sie nach wie vor der Hauptverdiener und damit der\nErn\u00e4hrer der Familie. Im Homeoffice sind sie nun h\u00e4ufig damit konfrontiert, dass\nKinderbetreuung und Home-Schooling eben nicht nebenbei funktioniert. So wie\nStefan Nachbar aus Freiburg, der seine drei Kinder gerade zu Hause betreut.\nWeil seine Frau beruflich viel au\u00dfer Haus ist, wird der Familienvater nun mehr\nund mehr zum ersten Ansprechpartner f\u00fcr seine Kinder. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/avdlswr-a.akamaihd.net\/swr\/swr1\/sonntagmorgen\/1243826.m.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"252\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/V\u00e4ter_im_Stress.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9999\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/V\u00e4ter_im_Stress.jpg 450w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/V\u00e4ter_im_Stress-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Viele V\u00e4ter sehen nun auch, dass sich die so genannte\nCare-Arbeit, die viele Frauen tagt\u00e4glich neben der Berufst\u00e4tigkeit leisten,\nkraft- und zeitraubend ist und f\u00fchlen sich \u00fcberfordert. Tats\u00e4chlich sagten 42\nProzent der befragten V\u00e4ter in zwei Forsa-Umfragen in den Monaten April und\nMai, dass sie wegen der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder unter Druck stehen\nw\u00fcrden. Im November 2019 war nur ein Drittel der V\u00e4ter von den Kindern\ngestresst. Und nicht nur die Arbeit und die Familie leidet: Auch die\nPaarbeziehung zwischen Eltern ist in der Corona-Krise echten Belastungsproben\nausgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die guten Seiten der Krise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele V\u00e4ter blicken aber auch positiv auf die vergangenen\nWochen zur\u00fcck. Mehr Zeit zu Hause hat f\u00fcr sie eben auch bedeutet, mehr\nmitzubekommen von der Entwicklung der Kinder. Welches Spiel ist gerade\nangesagt? Welches Buch steht gerade hoch im Kurs und wie hei\u00dfen die liebsten\nSerienhelden? All diese Fragen k\u00f6nnen viele Papas jetzt im Schlaf beantworten.\nDas st\u00e4rkt die Beziehung zum Kind und damit auch den Wunsch, k\u00fcnftig mehr Zeit\nmiteinander zu verbringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jeder zweite Vater w\u00fcrde gerne weniger arbeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das klassische Wochenend-Papa-Modell sei gerade bei vielen\njungen V\u00e4tern nicht mehr gew\u00fcnscht, sagt Baisch. Viele wollten sich zu Hause\nst\u00e4rker einbringen und mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Hier h\u00e4tte die\nCorona-Krise auch positive Seiten, denn viele V\u00e4ter h\u00e4tten es auch genossen,\nmehr Zeit zu Hause mit den Kindern zu verbringen. Und jeder zweite Vater wolle\ngerne weniger arbeiten, um sich mehr um die Erziehung k\u00fcmmern zu k\u00f6nnen. Das\ngeht auch mit den W\u00fcnschen vieler M\u00fctter einher, die sich in der Teilzeit-Falle\ngefangen sehen und h\u00e4ufig das Gef\u00fchl haben, in ihren wenigen Stunden\nextra-effizient arbeiten zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr1\/rmg-sonntagmorgen-21-05-20-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Quelle (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele V\u00e4ter sind es gew\u00f6hnt, acht bis zehn Stunden t\u00e4glich im B\u00fcro zu verbringen, sagt Volker Baisch von der V\u00e4ter gGmbH. Denn in 77 Prozent der Familien sind sie nach wie vor der Hauptverdiener und damit der Ern\u00e4hrer der Familie. 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