{"id":9775,"date":"2019-01-21T13:33:28","date_gmt":"2019-01-21T13:33:28","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9775"},"modified":"2019-03-18T13:39:12","modified_gmt":"2019-03-18T13:39:12","slug":"erwarten-frauen-von-mannern-die-ubernahme-der-ernahrer-rolle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2019\/01\/21\/erwarten-frauen-von-mannern-die-ubernahme-der-ernahrer-rolle\/","title":{"rendered":"Erwarten Frauen von M\u00e4nnern die \u00dcbernahme der Ern\u00e4hrer-Rolle?"},"content":{"rendered":"<p>Dies legt eine <a href=\"https:\/\/genderstudies.philhist.unibas.ch\/de\/forschung\/forschungsprojekte\/elternschaft\/\" target=\"_blank\">Studie<\/a> des Zentrums f\u00fcr Gender-Studies an der Universit\u00e4t Basel nahe. Die Studienleiterin <a href=\"https:\/\/dgw.philhist.unibas.ch\/de\/forschung\/professuren\/andrea-maihofer\/\" target=\"_blank\">Andrea Maihofer<\/a> erkl\u00e4rt das Dilemma und m\u00f6gliche Auswege im Interview.<\/p>\n<p><strong>\u201eJunge M\u00e4nner distanzieren sich laut Ihrer Studie vom traditionellen Bild des \u00ababwesenden Ern\u00e4hrer-Vaters\u00bb. Was sind die Gr\u00fcnde daf\u00fcr?<\/strong><br \/>\nEs sind pers\u00f6nliche Erfahrungen, die zu dieser \u00c4nderung beitragen. Wir sehen auch in unseren Befragungen deutlich: Junge M\u00e4nner nehmen die Abwesenheit ihrer eigenen V\u00e4ter als problematisch wahr. Vielen fehlte eine starke, allt\u00e4gliche emotionale Bindung zum Vater. Dies wollen sie selbst mit ihren Kindern anders machen. Sie wollen m\u00f6glichst von Geburt an f\u00fcr ihre Kinder da sein.<\/p>\n<p><strong>Gleichzeitig sehen sich die M\u00e4nner aber weiterhin als Ern\u00e4hrer der Familie. M\u00e4nner wollen mehr Zeit mit den Kindern verbringen, aber gleichzeitig Karriere machen. Wie ist dieser Widerspruch erkl\u00e4rbar?<\/strong><br \/>\nEs ist ein Widerspruch und gleichzeitig \u00fcberraschend. M\u00e4nner sehen immer noch ihre Hauptverantwortung darin, die Familie zu ern\u00e4hren. Diese Rolle beziehen Frauen in ihre Planung mit ein. Viele Frauen gehen nach wie vor automatisch davon aus, dass M\u00e4nner die finanzielle Verantwortung \u00fcbernehmen. Das heisst: M\u00e4nner wollen zwar mehr Zeit mit den Kindern verbringen, aber es wird von vielen Seiten die traditionelle Rolle von ihnen erwartet.<\/p>\n<p><strong>Was l\u00f6st dieses Dilemma bei jungen M\u00e4nnern aus? Sind sie \u00fcberfordert?<\/strong><br \/>\nDie M\u00e4nner wiederum glauben h\u00e4ufig, dass sie es am Ende doch nicht schaffen, mehr Zeit f\u00fcr die Kinder zu haben. Dies, weil es oft nicht m\u00f6glich erscheint, Teilzeit zu arbeiten. Viele ringen mit diesem Problem.<\/p>\n<p><strong>Frauen auf der anderen Seite m\u00f6chten heute beruflich aktiv und damit unabh\u00e4ngig sein. Zugleich erachten sie es immer noch als ihre Hauptaufgabe, f\u00fcr die Kinder zu sorgen. Sind sie nicht auch im Dilemma?<\/strong><br \/>\nJa. Frauen wollen im Beruf aktiv bleiben. Sie haben heute h\u00e4ufig ebenfalls eine Berufsidentit\u00e4t entwickelt. Aber gleichzeitig m\u00f6chten sie auch die Hauptverantwortung f\u00fcr die Familie \u00fcbernehmen. Sie stellen sich ein 40- bis 60-Prozent-Pensum als Ideal vor. So m\u00fcssen sie nicht ganz auf ihre berufliche Selbstverwirklichung verzichten und k\u00f6nnen trotzdem noch genug f\u00fcr die Kinder da sein. Aber: Es bleibt ein Dilemma: Frauen sehen in ihren \u00dcberlegungen, dass sie Karriere und Kinder nicht unter einen Hut bringen. Dies erf\u00fcllt sie oft mit Sorge. \u2026<\/p>\n<p><strong>Welche Tipps geben sie jungen Paaren, damit sie moderne Vorstellungen mit traditionellen vereinbaren k\u00f6nnen?<\/strong><br \/>\nIch finde, sie sollten etwas mutiger sein und auch die Politik in die Verantwortung ziehen. Beispielsweise braucht es mehr Kinderkrippen und mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr M\u00e4nner, Teilzeit zu arbeiten. \u2026\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/schweiz\/news\/story\/-Frauen-erwarten-von-Maennern-Ernaehrer-Rolle--25959171 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies legt eine Studie des Zentrums f\u00fcr Gender-Studies an der Universit\u00e4t Basel nahe. Die Studienleiterin Andrea Maihofer erkl\u00e4rt das Dilemma und m\u00f6gliche Auswege im Interview. \u201eJunge M\u00e4nner distanzieren sich laut Ihrer Studie vom traditionellen Bild des \u00ababwesenden Ern\u00e4hrer-Vaters\u00bb. Was sind die Gr\u00fcnde daf\u00fcr? 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