{"id":9673,"date":"2018-11-10T20:55:30","date_gmt":"2018-11-10T20:55:30","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9673"},"modified":"2018-11-11T20:58:06","modified_gmt":"2018-11-11T20:58:06","slug":"mit-familienfreundlichen-unternehmenskulturen-fachkrafte-gewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2018\/11\/10\/mit-familienfreundlichen-unternehmenskulturen-fachkrafte-gewinnen\/","title":{"rendered":"Mit familienfreundlichen Unternehmenskulturen Fachkr\u00e4fte gewinnen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.stadtwerke-bielefeld.de\/fileadmin\/content\/documents\/Stadtwerke\/12_Mediathek\/Mediathek_Vaeterbroschuere.pdf\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-9674\" title=\"mitvaeternrechnen\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/mitvaeternrechnen.jpg\" alt=\"mitvaeternrechnen\" width=\"263\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/mitvaeternrechnen.jpg 439w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/mitvaeternrechnen-224x300.jpg 224w\" sizes=\"(max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/a>Beim Unternehmenstag des Netzwerks \u201eErfolgsfaktor Familie&#8220; am 8. November ging es um das Thema Unternehmenskultur.<\/p>\n<p>\u201eDie demografische Entwicklung und der damit verbundene Mangel an qualifizierten Fachkr\u00e4ften erfordert die Nutzung aller verf\u00fcgbaren personellen Ressourcen, insbesondere auch die der Berufsr\u00fcckkehrer und Berufsr\u00fcckkehrerinnen. Dass diese Potenziale momentan noch nicht optimal genutzt werden liegt neben schlechten Rahmenbedingungen, zum Beispiel fehlende Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen vor allem auch an traditionellen Rollenvorstellungen.<\/p>\n<p>Die klassischen Rollenmodelle sind aber im Wandel begriffen, Unternehmen \u201ahinken\u2019 der gesellschaftlichen Entwicklung aber hinterher. Es fehlt, insbesondere auf der F\u00fchrungsebene an erfolgreichen Vorbildern, an Role Models, die neues ausprobieren oder zumindest aktiv f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>M\u00e4nner sind seit langem bereit mehr Verantwortung in Familie zu \u00fcbernehmen. Dies ist einerseits Voraussetzung f\u00fcr eine partnerschaftliche Aufgabenteilung von Erwerbs- und Familienarbeit im System Familie andererseits aber auch unabdingbare Bedingung f\u00fcr eine Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, die \u00dcberwindung des Gender Pay Gap und einer gelingenden Berufsr\u00fcckkehr der Partnerinnen<\/p>\n<p>Die Umsetzung dieser Vorstellungen scheitert oftmals an beruflichen Anforderungen und der vorherrschenden Anwesenheitskultur bzw. dem Anspruch der uneingeschr\u00e4nkten zeitlichen und r\u00e4umlichen Verf\u00fcgbarkeit gegen\u00fcber M\u00e4nnern (und Frauen) die im Unternehmen Karriere machen m\u00f6chten. Durch traditionelle Rollenvorstellungen gepr\u00e4gte Unternehmenskulturen erlauben M\u00e4nnern bislang in der Regel nicht, f\u00fcr Familie, Partnerschaft oder F\u00fcrsorgeaufgaben zeitweise beruflich &#8218;k\u00fcrzer zu treten&#8216; ohne Einschnitte in der beruflichen Entwicklung zu erleben.<\/p>\n<p>Nachhaltige Ver\u00e4nderungen in dem Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden erst dann erreicht werden k\u00f6nnen, wenn das Thema als strategische Aufgabe in den Unternehmenszielen verankert wird. Insbesondere im Hinblick auf das Thema V\u00e4ter im Unternehmen und der Vorbildfunktion der F\u00fchrungskr\u00e4fte kommt es auf eine klare Positionierung der F\u00fchrungskr\u00e4fte an.\u201c<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund hat das Bundesfamilienministerium mit Wirtschaftsverb\u00e4nden, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Bundesverband der Personalmanager Leitlinien f\u00fcr eine familienorientierte Unternehmenskultur entwickelt. Sie bilden kulturpr\u00e4gende Elemente wie Strategie, Vielfalt, Kommunikation und Verbindlichkeit ab, an denen Betriebe sich orientieren k\u00f6nnen, wenn sie Familienfreundlichkeit st\u00e4rker in der Unternehmenskultur verankern wollen. Auf dieser Grundlage wird derzeit der Fortschrittsindex Vereinbarkeit erarbeitet. Er soll Betriebe dabei unterst\u00fctzen, Familienfreundlichkeit Jahr f\u00fcr Jahr zu messen und die Fortschritte so sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Zwischen dem zitierten Text und der Pressemitteilung des BMFSFJ zum Unternehmenstag liegen 11 Jahre. Es handelt sich um die von mir beschriebene Ausgangslage f\u00fcr ein <a href=\"https:\/\/www.stadtwerke-bielefeld.de\/fileadmin\/content\/documents\/Stadtwerke\/12_Mediathek\/Mediathek_Vaeterbroschuere.pdf \" target=\"_blank\">Projekt<\/a> mit den Stadtwerken Bielefeld in dem es um das Thema v\u00e4terbewusste Unternehmenskultur und die M\u00f6glichkeiten, eine solche zu entwickeln, ging. Einerseits freut es mich nat\u00fcrlich, dass das Thema jetzt auch vom Unternehmensnetzwerk Familie aufgegriffen wird, andererseits ist viel Wasser den Rhein runtergeflossen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/mit-einer-familienfreundlichen-unternehmenskultur-fachkraefte-gewinnen\/130562 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Unternehmenstag des Netzwerks \u201eErfolgsfaktor Familie&#8220; am 8. November ging es um das Thema Unternehmenskultur. \u201eDie demografische Entwicklung und der damit verbundene Mangel an qualifizierten Fachkr\u00e4ften erfordert die Nutzung aller verf\u00fcgbaren personellen Ressourcen, insbesondere auch die der Berufsr\u00fcckkehrer und Berufsr\u00fcckkehrerinnen. 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