{"id":9610,"date":"2018-07-23T14:40:57","date_gmt":"2018-07-23T14:40:57","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9610"},"modified":"2018-09-11T14:49:32","modified_gmt":"2018-09-11T14:49:32","slug":"teilzeit-im-topmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2018\/07\/23\/teilzeit-im-topmanagement\/","title":{"rendered":"Teilzeit im Topmanagement"},"content":{"rendered":"<p>\u201eF\u00fcr mich ist es selbstverst\u00e4ndlich und normal, dass man sich in einer gleichberechtigen Partnerschaft die Familienarbeit teilt und gleichzeitig vollen Einsatz im Berufsleben zeigt\u201c, so die klare Ansage des vierfachen Vaters und AXA-Gesch\u00e4ftsleitungsmitglieds Thomas Gerber. Der Leiter des Bereichs Vorsorge arbeitet 80 Prozent und ist damit in der Schweiz eine Ausnahmeerscheinung: Gem\u00e4\u00df einer Studie der Hochschule Luzern sind auf Gesch\u00e4ftsleitungsebene gerade mal zwei Prozent in einem Teilzeitpensum t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Den Schritt in die Teilzeitarbeit machte Thomas Gerber vor sechs Jahren. Damals kehrte er mit seiner Familie aus Deutschland zur\u00fcck in die Schweiz und wurde Gesch\u00e4ftsleitungsmitglied der AXA Winterthur. \u00abIch habe mit dem damaligen CEO ausgemacht, dass ich eine einj\u00e4hrige Probezeit mache und schaue, ob es funktioniert \u2013 und das hat es\u00bb.<\/p>\n<p>Thomas Gerber betreut jeweils einen ganzen Tag oder zwei halbe Tage pro Woche seine zwei j\u00fcngeren Kinder. \u201eIch bin dann zu Hause, koche meinen mittlerweile 13- und 15-j\u00e4hrigen Kindern Mittagessen, helfe bei den Schulaufgaben und mache im Haushalt, was ansteht.\u201c Und wenn es die Zeit zul\u00e4sst, dann geht der passionierte Hobbysportler joggen oder spielt Tennis. F\u00fcr den Topmanager ist sein Familienleben und sein Erwerbsmodell eine wertvolle Ressource: \u201eMeine Teilzeitt\u00e4tigkeit erm\u00f6glicht es mir, regelm\u00e4\u00dfig eine gewisse Distanz zu gewinnen, abzuschalten und einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. Dieser Freiraum hilft mir, im Kopf agil zu bleiben. Davon profitiere nicht nur ich, sondern auch das Unternehmen.\u201c<\/p>\n<p>Damit dieses Modell funktioniert, gibt es ein paar Regeln, die Thomas Gerber einh\u00e4lt. Eine davon ist die Erreichbarkeit: \u201eIch bin in dringenden F\u00e4llen erreichbar; auch wenn ich zu Hause bin. Oft reicht ein kurzes Telefonat aus, damit wichtige Dinge gekl\u00e4rt sind.\u201c Hilfreich dabei sind die Technologien, die ein orts- und zeitunabh\u00e4ngiges Arbeiten erm\u00f6glichen und nat\u00fcrlich, dass er die Arbeitszeit flexibel einteilen kann. Weiter hat es sich f\u00fcr den 54-J\u00e4hrigen bew\u00e4hrt, dass er intensive Phasen zum Ausgleich mit Ferien kompensieren kann. Denn f\u00fcr ihn gilt: \u201eAls Gesch\u00e4ftsleitungsmitglied \u00fcbernehme ich unver\u00e4ndert Verantwortung.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.axa.ch\/menschen\/teilzeitarbeit-als-geschaeftsleitungsmitglied\/ \" target=\"_blank\"> <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.axa.ch\/menschen\/teilzeitarbeit-als-geschaeftsleitungsmitglied\/ \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eF\u00fcr mich ist es selbstverst\u00e4ndlich und normal, dass man sich in einer gleichberechtigen Partnerschaft die Familienarbeit teilt und gleichzeitig vollen Einsatz im Berufsleben zeigt\u201c, so die klare Ansage des vierfachen Vaters und AXA-Gesch\u00e4ftsleitungsmitglieds Thomas Gerber. 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