{"id":9389,"date":"2018-02-05T17:02:24","date_gmt":"2018-02-05T17:02:24","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9389"},"modified":"2018-02-05T18:24:12","modified_gmt":"2018-02-05T18:24:12","slug":"in-der-partnerschaft-auf-augenhohe-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2018\/02\/05\/in-der-partnerschaft-auf-augenhohe-bleiben\/","title":{"rendered":"In der Partnerschaft auf Augenh\u00f6he bleiben"},"content":{"rendered":"<p>In Punkto Familie und Beruf finden sich immer noch klare Rollenzuweisungen \u2013 und das obwohl Generation Y lauthals nach Gleichberechtigung schreit. W\u00e4hrend M\u00fctter-Karrieren unter Windelbergen verschwinden, werden V\u00e4ter in die der Rolle des Workaholic-Alleinverdieners gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Aber warum ist das noch so? Immerhin wollen 66 % der V\u00e4ter ihre Kinder viel \u00f6fter sehen. Martin Drechsler von der <a href=\"http:\/\/vaeter-ggmbh.de\/\" target=\"_blank\">V\u00e4ter gGmbH<\/a> berichtet im Gespr\u00e4ch mit kununu, mit welchen Problemen und Vorurteilen Teilzeit-V\u00e4ter auf dem deutschen Arbeitsmarkt konfrontiert werden.<\/p>\n<p><strong>kununu: Worin sehen Sie momentan noch das gr\u00f6\u00dfte Problem bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Martin Drechsler:<\/strong> Die Herausforderung liegt oft im Unternehmen bzw. bei den direkten Vorgesetzten. Meist sind diese noch nicht auf die Vereinbarkeitsbed\u00fcrfnisse von V\u00e4tern eingestellt und k\u00f6nnen sich damit nicht identifizieren, dass ihre m\u00e4nnlichen Mitarbeiter auch den Wunsch haben gleichberechtigt am Familienleben teilzuhaben. Und auch mal Nachmittags fr\u00fcher zu gehen, bei Krankheit des Kindes zu Hause zu bleiben oder auch mal eine Zeit lang nur vier Tage zu arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Warum ist es immer noch so selten?<\/strong><\/p>\n<p>Das hat meiner Ansicht nach drei Gr\u00fcnde: In Deutschland wird V\u00e4tern suggeriert, dass ihre Elternzeit nur zwei Monate betr\u00e4gt, die sogenannten \u201eV\u00e4ter-Monate\u201c. Da gibt es ein Kommunikationsproblem, das bis heute nicht gel\u00f6st ist! Die Partnerschaftsmonate im Rahmen der Elternzeit oder die M\u00f6glichkeit mit dem ElterngeldPlus-Modell eine l\u00e4ngere Zeit nur vier Tage zu arbeiten, ist bei vielen V\u00e4tern noch nicht bekannt. Unternehmen kommunizieren diese Modelle aber auch nicht oder werden als Best Practicemodelle aufgegriffen und ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Der zweite Grund ist der \u00e4u\u00dferliche Rahmen: V\u00e4ter haben besonders hohe finanzielle Einbu\u00dfen w\u00e4hrend der Elternzeit, da Sie meistens die Hauptverdiener in der Familie sind und sich die Familie eine l\u00e4ngere Elternzeit nicht leisten kann.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem haben V\u00e4ter ihre Kollegen im Blick und nehmen R\u00fccksicht, wenn sie in Elternzeit gehen, da es f\u00fcr ihre Elternzeit oft keine Vertretung gibt. Und nat\u00fcrlich spielt auch die eigene Sorge eine Rolle, wie der Vorgesetzte reagiert und wie es sich auf das berufliche Fortkommen auswirkt.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen zu einer besseren Transparenz in Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei! Gemeinsam mit care.com und den Kooperationspartnern families@work, kununu, XING und nextexitfuture, hat die V\u00e4ter gGmbH eine <a href=\"http:\/\/survey.nextexitfuture.com\/761844\" target=\"_blank\">Umfrage<\/a> gestartet. Sie setzt sich mit dem Thema auseinander: Vereinbarkeit verhandeln \u2013 Wie handeln Eltern berufliche und famili\u00e4re Aufgaben in der Partnerschaft aus?\u00a0Teilnehmen k\u00f6nnen Sie bis zum 14. Februar 2018 und helfen, ein Gesamtbild der aktuellen Situation aufzuzeigen. Wie meistern Paare mit Kindern berufliche und famili\u00e4re Entscheidungen? Welche L\u00f6sungen haben Sie f\u00fcr Ihre Partnerschaft gefunden und welche Auswirkungen haben diese Entscheidungen f\u00fcr Ihre beruflichen Entwicklungen?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/news.kununu.com\/windeln-und-schlips-warum-wir-mehr-teilzeit-papas-brauchen\/ \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Punkto Familie und Beruf finden sich immer noch klare Rollenzuweisungen \u2013 und das obwohl Generation Y lauthals nach Gleichberechtigung schreit. W\u00e4hrend M\u00fctter-Karrieren unter Windelbergen verschwinden, werden V\u00e4ter in die der Rolle des Workaholic-Alleinverdieners gedr\u00e4ngt. Aber warum ist das noch so? Immerhin wollen 66 % der V\u00e4ter ihre Kinder viel \u00f6fter sehen. 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