{"id":9328,"date":"2018-01-10T17:32:22","date_gmt":"2018-01-10T17:32:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9328"},"modified":"2018-01-11T18:09:02","modified_gmt":"2018-01-11T18:09:02","slug":"elterngeldplus-und-partnerschaftsbonus-kommen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2018\/01\/10\/elterngeldplus-und-partnerschaftsbonus-kommen-an\/","title":{"rendered":"ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus kommen an"},"content":{"rendered":"<p>Am 10. Januar hat die Bundesregierung den von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley vorgelegten <a href=\"https:\/\/www.bmfsfj.de\/blob\/jump\/121264\/allensbach-bericht-elterngeldplus-data.pdf \" target=\"_blank\">Bericht<\/a> \u00fcber die Auswirkungen der Regelungen zum ElterngeldPlus und zum Partnerschaftsbonus sowie zur Elternzeit beschlossen.<\/p>\n<p>Seit der Einf\u00fchrung von ElterngeldPlus im Sommer 2015 nehmen immer mehr Eltern die Leistung in Anspruch: Im dritten Quartal 2017 haben sich 28 Prozent &#8211; in einigen Regionen sogar bis 38,5 Prozent &#8211; der Eltern, die Elterngeld beantragt haben, f\u00fcr das ElterngeldPlus entschieden. Mehr als drei Viertel der Beziehenden bewertet das ElterngeldPlus als &#8222;gute Sache&#8220;.<\/p>\n<p>Der Wunsch nach mehr Zeit mit dem Kind ist f\u00fcr M\u00fctter und V\u00e4ter der wichtigste Beweggrund, die Leistung zu beantragen. V\u00e4ter sehen zudem den Vorteil, einen gr\u00f6\u00dferen Anteil der Kinderbetreuung zu \u00fcbernehmen und die Kinder partnerschaftlich zu erziehen. 41 Prozent der ElterngeldPlus beziehenden V\u00e4ter h\u00e4tten sich ohne das ElterngeldPlus weniger Zeit f\u00fcr die Betreuung des eigenen Kindes genommen.<\/p>\n<p><strong>Partnerschaftsbonus st\u00e4rkt V\u00e4ter in der Kinderbetreuung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Kinderbetreuung-Partnerschaftsbonus.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-9329\" title=\"Kinderbetreuung-Partnerschaftsbonus\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Kinderbetreuung-Partnerschaftsbonus.png\" alt=\"Kinderbetreuung-Partnerschaftsbonus\" width=\"790\" height=\"594\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Kinderbetreuung-Partnerschaftsbonus.png 988w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Kinderbetreuung-Partnerschaftsbonus-300x225.png 300w\" sizes=\"(max-width: 790px) 100vw, 790px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei den V\u00e4tern ist der Partnerschaftsbonus besonders beliebt. Er st\u00e4rkt eine partnerschaftliche Aufteilung der Kinderbetreuung zwischen den Eltern. In einzelnen Bundesl\u00e4ndern entscheiden sich bis zu 40 Prozent der V\u00e4ter, die ElterngeldPlus beantragen, zugleich f\u00fcr den Partnerschaftsbonus, im Bundesdurchschnitt sind es gut 27 Prozent.<\/p>\n<p>Mit dem ElterngeldPlus, vor allem aber mit dem Partnerschaftsbonus, erf\u00fcllt sich f\u00fcr Eltern der Wunsch danach, sich die Betreuung des Kindes gleichm\u00e4\u00dfig aufzuteilen: W\u00e4hrend des Bezugs von ElterngeldPlus betreuen 24 Prozent der M\u00fctter und V\u00e4ter ihr Kind etwa gleich viel, w\u00e4hrend der Partnerbonusmonate trifft dies auf 82 Prozent der Eltern zu.<\/p>\n<p>Bei der Entscheidung f\u00fcr das Elterngeld Plus spielt bei den V\u00e4tern zudem mit 67 Prozent eine gro\u00dfe Rolle, dass sie mit dem Elterngeld Plus einen h\u00f6heren Anteil an der Kinderbetreuung \u00fcbernehmen<!--more--> und sich die Partner gegenseitig besser unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, als wenn es nur das Basiselterngeld g\u00e4be. 47 Prozent der V\u00e4ter geben aber auch an, dass sie w\u00e4hrend der Elternzeit auch erwerbst\u00e4tig sein wollten. F\u00fcr die V\u00e4ter ist also die M\u00f6glichkeit, Kinderbetreuung und Erwerbst\u00e4tigkeit miteinander verbinden zu k\u00f6nnen, von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<p>Bei der Entscheidung f\u00fcr den Partnerschaftsbonus war f\u00fcr Eltern neben dem Mehr an Zeit mit dem Kind (73 Prozent der befragten Eltern) vor allem ausschlaggebend, dass man sich Beruf und Kinderbetreuung partnerschaftlich aufteilen konnte; das sagten 68 Prozent der befragten Nutzerinnen und Nutzern des Bonus. Bei den V\u00e4tern spielt dieser partnerschaftliche Gedanke mit 77 Prozent eine fast so gro\u00dfe Rolle wie das Mehr an Zeit mit dem Kind (78 Prozent); die M\u00fctter f\u00fchrten diesen Grund zu 58 Prozent an.<\/p>\n<p>Nutzerinnen und Nutzer, die auf den Partnerschaftsbonus verzichten, tun dies meist aus Sorge vor Einkommensverlusten (55 Prozent) und beruflichen Nachteilen (27 Prozent). Eltern entscheiden sich teilweise auch gegen den Partnerschaftsbonus, weil sie Unw\u00e4gbarkeiten in der vollst\u00e4ndigen Erf\u00fcllung der Leistungsvoraussetzungen und in der Folge R\u00fcckzahlungen der Leistung bef\u00fcrchten. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, m\u00f6gliche Risiken nicht einseitig den V\u00e4tern und M\u00fcttern anzulasten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/themen\/familie\/dr--katarina-barley-legt-bericht-zum-elterngeldplus-vor\/121262\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10. Januar hat die Bundesregierung den von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley vorgelegten Bericht \u00fcber die Auswirkungen der Regelungen zum ElterngeldPlus und zum Partnerschaftsbonus sowie zur Elternzeit beschlossen. 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