{"id":9309,"date":"2017-12-14T10:35:58","date_gmt":"2017-12-14T10:35:58","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9309"},"modified":"2018-01-07T11:16:13","modified_gmt":"2018-01-07T11:16:13","slug":"vater-in-osterreich-engagieren-sich-fur-das-wohl-ihrer-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2017\/12\/14\/vater-in-osterreich-engagieren-sich-fur-das-wohl-ihrer-kinder\/","title":{"rendered":"V\u00e4ter in \u00d6sterreich engagieren sich f\u00fcr das Wohl ihrer Kinder"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichs V\u00e4ter sind engagiert und selbstkritisch, aber den Familien geht es gut: So l\u00e4sst sich die aktuelle Situation der Eltern beschreiben, die an der ersten Familienweltenstudie von Milupa \u00d6sterreich im Fr\u00fchjahr 2017 teilnahmen. \u00dcber 500 M\u00fctter und V\u00e4ter gaben dabei Auskunft zu ihrem Familienalltag mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren. Das Ergebnis: Die ersten 1.000 Tage eines Kindes sind eine intensive, aber erf\u00fcllende Zeit. V\u00e4ter und M\u00fctter sind zwar gefordert, stellen sich aber gemeinsam den Herausforderungen.<\/p>\n<p>Die wichtigsten Ergebnisse der Familienweltenstudie:<\/p>\n<p><strong>Eltern k\u00f6nnten selbstbewusster sein <\/strong>\u00d6sterreichs M\u00fctter und V\u00e4ter zeigen starkes Engagement, wenn es um das Wohl ihrer Kinder geht. Dennoch geben sich \u00fcber 80 Prozent mit einem \u201eGut\u201c oder \u201eBefriedigend\u201c sehr selbstkritisch \u2013 gerade einmal ein F\u00fcnftel schreibt sich selbst ein \u201eSehr gut\u201c f\u00fcr die eigene Elternrolle aus. Unterschiede zwischen M\u00e4nnern und Frauen gibt es bei der Selbsteinsch\u00e4tzung kaum, daf\u00fcr beurteilen j\u00fcngere Eltern (20 bis 24 Jahre) ihr Tun deutlich besser und stellen sich ebenso ein besseres Zeugnis aus \u2013 ebenso wie Eltern, die nur ein Kind haben, beziehungsweise Kinder im Alter von bis zu sechs Monaten. Als gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke der Eltern wird die Zuneigung f\u00fcr den Nachwuchs genannt, gefolgt von der Geduld, die sie f\u00fcr die Kleinen aufbringen. Diese wird allerdings in stressigen Zeiten f\u00fcr rund 20 Prozent rasch zu Ungeduld und damit auch zur meistgenannten Schw\u00e4che. V\u00e4ter sehen ihr gr\u00f6\u00dftes Manko in der wegen beruflicher Verpflichtungen eingeschr\u00e4nkten Verf\u00fcgbarkeit f\u00fcr ihre Kinder.<\/p>\n<p><strong>Wenn der Tag 26 Stunden h\u00e4tte <\/strong>Eltern verbringen insgesamt etwa ein Drittel ihres Tages mit Arbeiten und ein Drittel mit den Kindern, haben aber nur 7,5 % der Zeit f\u00fcr sich. H\u00e4tte ein Tag 2 Stunden mehr, w\u00fcrden 34 % noch mehr Zeit f\u00fcr die Familie aufbringen, 18 % die Zeit f\u00fcr sich nutzen und 14 % das Mehr dem Partner widmen.<\/p>\n<p><strong>\u00d6sterreichs V\u00e4ter sind voll bei der Sache <\/strong>Die gleichberechtigte Aufteilung bei der Betreuung und Erziehung der Kinder ist 60 Prozent der Befragten sehr wichtig \u2013 M\u00fctter liegen dabei mit 61 Prozent nur knapp vor den V\u00e4tern (58,3 %). Vermutlich sorgen die Themen \u201eHaushalt\u201c und \u201eErziehung\u201c deshalb regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Z\u00fcndstoff: Knapp ein Viertel der Elternpaare diskutiert mindestens einmal pro Woche \u00fcber die Mithilfe im Haushalt. Zu Konflikten wegen unterschiedlicher Vorstellungen bzw. Meinungsverschiedenheiten betreffend Kind und Erziehung kommt es bei rund 40 Prozent der Befragten. Grunds\u00e4tzlich streiten \u00d6sterreichs Eltern aber selten bis wenig und pr\u00e4sentieren sich durchwegs als gut eingespieltes Team. V\u00e4ter bringen sich im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten stark ins Familienleben ein, f\u00fchlen sich in ihrer Vaterrolle sehr wohl und stellen sich ihrer Verantwortung in allen Fragen der Kindererziehung. Die Rollenverteilung im Familiengef\u00fcge differiert: W\u00e4hrend V\u00e4ter vorrangig wichtig finden, f\u00fcr die Sicherheit ihrer Kinder zu sorgen, als entspannte Spielkameraden aufzutreten und gemeinsame Unternehmungen mit ihren Kindern vorzunehmen, bringen M\u00fctter in der Eigenwahrnehmung vor allem Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen, F\u00fcrsorglichkeit und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Kleinen mit, setzen aber auch h\u00e4ufiger Erziehungsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p><strong>Zwischen Beruf und Familie <\/strong>Familie kostet Geld und fast zwei Drittel der Eltern machen sich Gedanken zur finanziellen Situation (58,3 %). Nahezu 70 % der M\u00fctter und V\u00e4ter haben einen Job und befinden sich in der Situation, Beruf mit Familie vereinbaren zu m\u00fcssen. Sie alle w\u00fcnschen sich mehr Zeit f\u00fcr die Kinder und sich selbst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20171211_OTS0012\/milupa-studie-zeigt-oesterreichs-eltern-engagieren-sich-aussergewoehnlich-stark-fuer-das-wohl-ihrer-kinder-bild \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichs V\u00e4ter sind engagiert und selbstkritisch, aber den Familien geht es gut: So l\u00e4sst sich die aktuelle Situation der Eltern beschreiben, die an der ersten Familienweltenstudie von Milupa \u00d6sterreich im Fr\u00fchjahr 2017 teilnahmen. \u00dcber 500 M\u00fctter und V\u00e4ter gaben dabei Auskunft zu ihrem Familienalltag mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren. 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