{"id":9128,"date":"2017-04-29T09:04:26","date_gmt":"2017-04-29T09:04:26","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9128"},"modified":"2017-05-29T09:06:55","modified_gmt":"2017-05-29T09:06:55","slug":"elternzeit-als-karrierekick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2017\/04\/29\/elternzeit-als-karrierekick\/","title":{"rendered":"Elternzeit als Karrierekick"},"content":{"rendered":"<p>\u2026 das ist meine Vision. In der Realit\u00e4t erleben dies auch schon in 10 Prozent der V\u00e4ter, die Elternzeit in Anspruch nehmen. F\u00fcr weitere 80 Prozent geht es danach so weiter wie vorher. Darauf weisen zahlreiche Untersuchungen wie z.B. die von <a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2016\/11\/28\/vater-haben-durch-elternzeit-keine-lohneinbusen\/\" target=\"_blank\">Mareike B\u00fcnning<\/a> oder <a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2015\/03\/13\/elterngeld-starkt-die-partnerschaft\/ \" target=\"_blank\">Sowitra<\/a> hin Die \u00dcberschriften lauten aber vielfach wenig ermutigend: \u201aV\u00e4ter sch\u00e4tzen nur die kurze Elternzeit\u2018 \u201aDie Angst vor einem Karriereknick\u2018<\/p>\n<p>Im Interview mit Marion Koller weist der Familiensoziologe Harald Rost vom Staatsinstitut f\u00fcr Familienforschung an der Universit\u00e4t Bamberg auf weitere Begr\u00fcndungszusammenh\u00e4nge hin:<\/p>\n<p>Herr Rost, 85 Prozent der V\u00e4ter kehren schon nach zweimonatiger Elternzeit in den Job zur\u00fcck. Warum?<\/p>\n<p>Wenn der Mann aussteigt, kann das mit Elterngeld nicht kompensiert werden. Das konservative Familienmodell mit dem Mann als Hauptern\u00e4hrer ist \u2026 noch sehr dominant.<\/p>\n<p>Andererseits k\u00fcmmern sich immer mehr V\u00e4ter mit Begeisterung um die Kinder.<\/p>\n<p>Ja, es wird erwartet, dass V\u00e4ter mehr Verantwortung \u00fcbernehmen. Am Wochenende verbringen sie viel Zeit mit den Kindern, auch wenn es bei Sport und Spiel ist.<\/p>\n<p>Oft bleiben die M\u00fctter gerne zu Hause.<\/p>\n<p>40 Prozent der M\u00fctter wollen sich nach der Geburt der Familie widmen. Es ist ja auch eine sch\u00f6ne Zeit. Und wenn beide Seiten arbeiten, ist es anstrengend. Die Eltern w\u00fcnschen sich eine gute Betreuung. Gro\u00dfeltern wohnen oft weiter entfernt, die Krippen sind teuer. Aber gerade akademisch gebildete Frauen wollen schnell wieder in den Beruf zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Was muss sich \u00e4ndern, damit M\u00e4nner eine l\u00e4ngere Elternzeit nehmen?<\/p>\n<p>Das Elterngeld m\u00fcsste h\u00f6her sein, damit der Einkommensverlust nicht so gravierend ist. Die Hauptfrage aber ist: Wird die Auszeit von der Personalf\u00fchrung unterst\u00fctzt? Einige V\u00e4ter bef\u00fcrchten Nachteile im Job oder einen Karriereknick.<\/p>\n<p>Es gibt Fortschritte, doch sehr langsam.<\/p>\n<p>Es braucht Zeit, bis die Gesellschaft den Rollenwandel akzeptiert. Je mehr M\u00e4nner eine l\u00e4ngere Elternzeit nutzen, desto st\u00e4rker w\u00e4chst die Akzeptanz. Auch in den sozialen Netzwerken spricht es sich herum, wenn das bei Bekannten funktioniert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mittelbayerische.de\/region\/regensburg-stadt-nachrichten\/die-angst-vor-einem-karriereknick-21179-art1511472.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 das ist meine Vision. In der Realit\u00e4t erleben dies auch schon in 10 Prozent der V\u00e4ter, die Elternzeit in Anspruch nehmen. F\u00fcr weitere 80 Prozent geht es danach so weiter wie vorher. 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