{"id":9086,"date":"2017-03-02T08:28:49","date_gmt":"2017-03-02T08:28:49","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9086"},"modified":"2017-03-05T10:08:54","modified_gmt":"2017-03-05T10:08:54","slug":"vater-in-osterreich-haben-vielfach-angst-um-ihre-karriere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2017\/03\/02\/vater-in-osterreich-haben-vielfach-angst-um-ihre-karriere\/","title":{"rendered":"V\u00e4ter in \u00d6sterreich haben vielfach Angst um ihre Karriere"},"content":{"rendered":"<p>Ergebnisse einer <a href=\"http:\/\/www.stepstone.at\/arbeitgeber\/human-resources\/hr-studien\/upload\/Whitepaper_Vaeterkarenz_2017.pdf \" target=\"_blank\">Studie<\/a> der Jobb\u00f6rse StepStone legen nahe, dass V\u00e4terkarenz, geteilte Elternkarenz oder Familienzeit bei Arbeitgebern nicht gerne gesehen werden. Die Angst, dass sich V\u00e4terkarenz negativ auf die Karriere auswirkt, sowie die Bef\u00fcrchtung finanziell nicht \u00fcber die Runden zu kommen, halten V\u00e4ter offenbar davon ab, mehr Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen. Befragt wurden 803 \u00f6sterreichische Arbeitnehmern, davon 57 Prozent M\u00e4nner und 43 Prozent Frauen.<\/p>\n<p>Die Studie zeigt au\u00dferdem: \u00d6sterreicher f\u00fchlen sich sehr gut \u00fcber das Thema V\u00e4terkarenz informiert (54 Prozent) \u2013 nur vier Prozent geben an, dass sie davon noch nie geh\u00f6rt haben. Informationen \u00fcber die V\u00e4terkarenz erfolgt jedoch \u00fcber Medien und eigene Recherche. Arbeitgeber kommunizieren das Thema nicht aktiv: 57 Prozent werden absolut oder eher nicht vom Arbeitgeber dar\u00fcber informiert. Bereits 47 Prozent der befragten Eltern haben V\u00e4terkarenz in Anspruch genommen.<\/p>\n<p>Befragte in den Berufsfeldern Management, Gesundheit, Medizin &amp; Soziales sowie Marketing &amp; Werbung nehmen die V\u00e4terkarenz deutlich \u00f6fter in Anspruch (\u00fcber 60 Prozent) als jene in den Berufsfeldern Administration &amp; Sekretariat bzw. Produktion &amp; Handwerk (acht Prozent). Au\u00dferdem zeigt sich, dass Arbeitnehmer mit akademischer Ausbildung eher in V\u00e4terkarenz gehen: 59 Prozent der Befragten mit Universit\u00e4tsabschluss (Bachelor, Master oder Doktor) taten es, bei den Befragten mit Matura bzw. Pflichtschulabschluss sind es nur 35 bzw. 33 Prozent.<\/p>\n<p>Dass sie als V\u00e4ter f\u00fcr ihr Kind \u2013 von klein auf \u2013 da sein m\u00f6chten, sagen 96 Prozent der Befragten. Sie sehen einen eindeutigen Vorteil darin, V\u00e4terkarenz in Anspruch zu nehmen, da dies die Vater-Kind-Beziehung st\u00e4rken w\u00fcrde. Au\u00dferdem sind 80 Prozent der Befragten der Meinung, dass geteilte Elternkarenz die Gleichstellung zwischen Mann und Frau f\u00f6rdert. 88 Prozent sehen sie auch als Mittel f\u00fcr eine bessere Work-Life-Balance. Auch dass M\u00fctter fr\u00fcher ins Berufsleben zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, wird von 81 Prozent der Befragten als wichtig erachtet.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften H\u00fcrden auf dem Weg zur V\u00e4terkarenz sind jedoch die fehlende Bereitschaft der Arbeitgeber m\u00e4nnliche Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zu entbehren. Arbeitnehmer haben Angst vor Karriereeinbu\u00dfen und die bef\u00fcrchten finanziell nicht auszukommen. 88 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass V\u00e4terkarenz beim Arbeitgeber nicht gerne gesehen wird. 81 Prozent bef\u00fcrchten negative Folgen f\u00fcr ihre Karriere.<\/p>\n<p>Dazu \u00e4u\u00dfert Rudi Bauer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von StepStone \u00d6sterreich &#8222;Arbeitgeber m\u00fcssen sich darauf einstellen, dass immer mehr M\u00e4nner, Zeit mit ihren Kindern verbringen m\u00f6chten. Arbeitgeber sind gut beraten, betriebliche Regelungen zu treffen, V\u00e4ter-Diskriminierung vorzubeugen, Bewusstsein zu schaffen und die Belegschaft besser zu informieren. Das macht Arbeitgeber nicht nur attraktiv, sondern st\u00e4rkt auch die Arbeitgebermarke.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pressetext.com\/news\/20170228014 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ergebnisse einer Studie der Jobb\u00f6rse StepStone legen nahe, dass V\u00e4terkarenz, geteilte Elternkarenz oder Familienzeit bei Arbeitgebern nicht gerne gesehen werden. Die Angst, dass sich V\u00e4terkarenz negativ auf die Karriere auswirkt, sowie die Bef\u00fcrchtung finanziell nicht \u00fcber die Runden zu kommen, halten V\u00e4ter offenbar davon ab, mehr Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen. 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