{"id":9051,"date":"2017-01-19T08:57:16","date_gmt":"2017-01-19T08:57:16","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=9051"},"modified":"2017-02-13T09:26:24","modified_gmt":"2017-02-13T09:26:24","slug":"uber-geld-reden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2017\/01\/19\/uber-geld-reden\/","title":{"rendered":"\u00dcber Geld reden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blendle.com\/i\/der-spiegel\/reden-ist-geld\/bnl-derspiegel-20170113-121811\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-9052 alignright\" title=\"Spiegel 3-2017\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Spiegel-3-2017.jpg\" alt=\"Spiegel 3-2017\" width=\"180\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Spiegel-3-2017.jpg 300w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Spiegel-3-2017-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u201aReden ist Geld\u2018 lautet die Titelgeschichte des \u201a<a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/SP\/2017\/3\/149011607\/index.html?utm_source=spon&amp;utm_campaign=centerpage\" target=\"_blank\">Spiegel<\/a>\u2018 vom 14. Januar, indem viele Gr\u00fcnde aufgelistet werden, warum es wichtig ist auch als frisch Verliebte in deiner Beziehung \u00fcber Geld und Aufgabenteilungen zu sprechen. Bislang wird dieses Thema nach dem Motto \u201aSchweigen ist Gold\u2018 fl\u00e4chendeckend vernachl\u00e4ssigt, mit der Folge, dass 63 Prozent der verheirateten Frauen zwischen 30 und 50 Jahren weniger als tausend Euro netto im Monat verdienen.<\/p>\n<p>Ehe und Familie sind, so das Fazit der Studie des Bundesfamilienministeriums \u201eMitten im Leben\u2018 f\u00fcr \u201aeinen erheblichen Teil\u2018 dieser Frauen \u201ain ihren Risiken und Folgen abh\u00e4ngigkeitsf\u00f6rdernd und existenzbedrohend\u2018. M\u00e4nner stellen in diesem Zeitraum in der Regel die Weichen f\u00fcr ihre berufliche Entwicklung. Verheiratet oder nicht ist dabei egal. Die Verfasser des Beitrags versuchen die Ursachen daf\u00fcr zu finden:<\/p>\n<p>\u201e\u2026 Aber warum ist das eigentlich so? Werden Frauen in diese Rollenverteilung gedr\u00e4ngt, oder sind sie wom\u00f6glich selbst daran schuld? Studien zeigen doch eigentlich, dass junge M\u00e4nner sich inzwischen mehrheitlich w\u00fcnschen, dass ihre Frauen selbst f\u00fcr ihren Unterhalt sorgen.<\/p>\n<p>Auch Volker Baisch wollte kein Vater sein, der sich den ganzen Tag abrackert und abends den schlafenden Kindern nur noch einen Gutenachtkuss auf die Stirn dr\u00fcckt. Mit seiner Frau zog er das Modell der gleichberechtigten Partnerschaft deshalb schon vor 16 Jahren durch, als ihre erste Tochter auf die Welt kam. Beide merkten schnell, worin die gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeit liegt, Baischs \u00dcberzeugung nach bis heute: in den eigenen Vorstellungen.<\/p>\n<p>&#8222;Meine Frau beispielsweise sagte mir in der Zeit, in der ich mich ausschlie\u00dflich um unsere Tochter k\u00fcmmerte, wie schwer die Verantwortung auf ihr laste, allein f\u00fcr die finanzielle Situation der Familie zust\u00e4ndig zu sein. So schlimm habe sie sich das gar nicht vorgestellt. \u00dcber diese Frage habe ich nie nachgedacht, als es an mir war, das Geld zu verdienen.&#8220; F\u00fcr ihn als Mann sei das ja selbstverst\u00e4ndlich gewesen, trotz der Belastung und auch der Risiken, die das mit sich bringe.<\/p>\n<p>Solche verinnerlichten Rollenmuster spielen auch heute noch eine zentrale Rolle bei der Frage, wer wie viel arbeiten geht und wer sich um die Kinder k\u00fcmmert. Darin ist sich Baisch, der heute Unternehmen in Fragen der Familienfreundlichkeit ber\u00e4t, sicher. &#8222;Das sind ganz unterbewusste Prozesse, die sich da abspielen. Auch wenn sich junge M\u00e4nner theoretisch unabh\u00e4ngige Partnerinnen w\u00fcnschen und die meisten Frauen neben der Familie auch einen erf\u00fcllenden Beruf wollen, ist die gelebte Realit\u00e4t oft eine andere.&#8220;<\/p>\n<p>Es sind beispielsweise h\u00e4ufig die Frauen, die sich bewusst daf\u00fcr entscheiden, f\u00fcr die Familie beruflich k\u00fcrzerzutreten, das zeigt auch eine Studie des Familienministeriums, in der V\u00e4ter und M\u00fctter befragt wurden. Der Wunsch der Mutter, Zeit mit dem Kind zu verbringen, war demnach der wichtigste Einflussfaktor f\u00fcr die Rollenverteilung in der Familie. Nicht die Einkommensunterschiede vor der Geburt des ersten Kindes oder andere strukturelle Gr\u00fcnde, wie man es h\u00e4tte vermuten k\u00f6nnen. \u2026\u201c<\/p>\n<p>Mein Fazit &#8218;Reden ist Gold!&#8216; und V\u00e4ter ermutigen, ihre W\u00fcnsche auch umzusetzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/index-2017-3.html\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201aReden ist Geld\u2018 lautet die Titelgeschichte des \u201aSpiegel\u2018 vom 14. Januar, indem viele Gr\u00fcnde aufgelistet werden, warum es wichtig ist auch als frisch Verliebte in deiner Beziehung \u00fcber Geld und Aufgabenteilungen zu sprechen. 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