{"id":8949,"date":"2016-08-09T07:30:00","date_gmt":"2016-08-09T07:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8949"},"modified":"2016-08-08T19:35:56","modified_gmt":"2016-08-08T19:35:56","slug":"10-jahre-vaterblog-es-ist-fast-alles-gesagt-aber-noch-nicht-getan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2016\/08\/09\/10-jahre-vaterblog-es-ist-fast-alles-gesagt-aber-noch-nicht-getan\/","title":{"rendered":"10 Jahre V\u00e4terBlog &#8211; Es ist (fast) alles gesagt, aber noch nicht getan."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/hgn_1.4.2008_72.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-8950\" title=\"hgn_1.4.2008_72\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/hgn_1.4.2008_72.jpg\" alt=\"hgn_1.4.2008_72\" width=\"157\" height=\"169\" \/><\/a>In den vergangenen Tagen habe ich noch einmal in den Anf\u00e4ngen des Blogs, der heute 10 Jahre alt wird, herumgelesen und habe Beitr\u00e4ge gefunden, die auch in den vergangenen Wochen geschrieben sein k\u00f6nnten. Das ist einerseits zwar ein wenig traurig, f\u00fcr mich als Berufsoptimisten aber Anlass genug, das zweite Jahrzehnt des Blogs weiter zu gestalten und mindestens bis zur Vollj\u00e4hrigkeit die gesellschaftliche Entwicklung rund um Entwicklungs- und Gestaltungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr V\u00e4ter an dieser Stelle zu dokumentieren. Aber lesen Sie selber:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/08\/09\/paschas-nestfluchter-der-neue-mann-im-spiegel-der-amtlichen-zeitverwendungsstatistik\/\">Paschas, Nestfl\u00fcchter? \u2013 der neue Mann im Spiegel der Zeitverwendungsstatistik<\/a><\/p>\n<p>Von Welt bis Frankfurter Rundschau, vom Handelsblatt bis zu Brigitte, eine Frage besch\u00e4ftigt sie alle: Ist der neue Mann nun auch statistisch nachweisbar oder gilt das alte Beck Zitat von der verbalen Aufgeschlossenheit und der Verhaltensstarre immer noch?<\/p>\n<p>Soviel vorweg, es gilt ein entschiedenes sowohl als auch und was dem m\u00e4nnerfreundlichen Soziologen recht ist, reicht der engagierten Frauenrechtlerin noch lange nicht. Der Politologe Peter D\u00f6ge vom Berliner Institut f\u00fcr anwendungsorientierte Innovations- und Zukunfts\u00adforschung hat die Daten der so genannten Zeitbudget-Analysen des Statistischen Bundesamts analysiert. Danach wenden M\u00e4nner im Durchschnitt pro Woche knapp eine halbe Stunde mehr f\u00fcr Haushalt und Familie auf als noch vor zehn Jahren, Frauen hingegen rund f\u00fcnf Stunden weniger.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Kinderbetreuung nehmen sich M\u00e4nner mehr Zeit: V\u00e4ter verbringen heute durchschnittlich eine Stunde pro Woche mehr mit ihrem Nachwuchs, w\u00e4hrend sich die Frauen eine Stunde weniger um ihre Kinder k\u00fcmmerten. Die Zeit f\u00fcr ihre Kinder sparten die V\u00e4ter aber nicht bei ihrem Beruf ein, sondern in anderen Bereichen. Brigitte traut der Studie wohl nicht und fragt Ihre LeserInnen: \u201eHat ihr Partner Hausmannqualit\u00e4ten??\u201d <a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/08\/09\/paschas-nestfluchter-der-neue-mann-im-spiegel-der-amtlichen-zeitverwendungsstatistik\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/08\/11\/10-fur-die-familie-manager-oft-zwischen-job-und-familie\/\">1:0 f\u00fcr die Familie \u2013 Manager oft zwischen Job und Familie<\/a><\/p>\n<p>Mit seiner Entscheidung auf den Posten als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft zu Gunsten seiner Familie zu verzichten, weist J\u00fcrgen Klinsmann auf ein Problem vieler Manager hin: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in gehobenen Positionen.<\/p>\n<p>Beruf und Familie scheinen gerade im Management \u00fcber weite Strecken unvereinbar zu sein bzw. n\u00f6tigen zur \u201centweder-oder Entscheidung\u201d. J\u00fcrgen Klinsmanns Abgang als Trainer der Nationalelf zeigt einmal mehr, dass in h\u00f6heren Etagen von Sport, Wirtschaft und Politik nur mehr wenigen eine Kombination aus Karriere und Kinder gelingt. \u201eMit seiner Entscheidung f\u00fcr die Familie spricht der Bundestrainer vielen Betroffenen aus der Seele, denn immer mehr M\u00e4nnern und Frauen f\u00e4llt es schwer Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren\u201d, \u00e4u\u00dfert Joachim E. Lask, Leiter des WorkFamily-Instituts, und verweist auf zahlreiche Studien.<\/p>\n<p>Vor allem Menschen, die beruflich viel unterwegs sind zerrei\u00dft dieser Spagat. \u201eUm dieser Falle zu entgehen, ist ein Umdenken in Richtung Vereinbarkeit von Beruf und Familie notwendig\u201d, attestiert Lask und entwickelt an seinem Institut seit drei Jahren neue Ans\u00e4tze f\u00fcr eine bessere WorkLife- bzw. WorkFamily-Balance. Viele F\u00fchrungskr\u00e4fte sehnen sich nach guten L\u00f6sungen. Sie sind des K\u00e4mpfens m\u00fcde und machen sich Sorgen um ihre wertvollsten G\u00fcter: \u2026 <a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/08\/11\/10-fur-die-familie-manager-oft-zwischen-job-und-familie\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/08\/12\/nur-2-wollen-fur-job-auf-familie-erzichten\/\">Nur 2% wollen f\u00fcr Job auf Familie verzichten<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr den Traumjob w\u00fcrden mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer (37 Prozent) in Deutschland einen Ortswechsel in Kauf nehmen, 23 Prozent eine neue Fremdsprache erlernen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von stellenanzeigen.de unter 3054 Besch\u00e4ftigten. Fast ein F\u00fcnftel (19 Prozent) war bereits f\u00fcr den Traumjob auf Freizeit zu verzichten. F\u00fcr 18 Prozent k\u00e4men Abstriche beim Gehalt in Frage. Aber nur zwei Prozent waren bereit, f\u00fcr den Job auf eine Familie zu verzichten.<\/p>\n<p>Jetzt m\u00fcssen die 98% nur noch ihre Arbeitgeber \u00fcberzeugen, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Familie und Beruf f\u00fcr V\u00e4ter und M\u00fctter in einer partnerschaftlichen Aufgabenteilung zu verwirklichen sind.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/08\/17\/k-ein-traum\/\">(K) ein Traum!<\/a><\/p>\n<p>Partnerschaftlich kann eine Beziehung nach Auffassung von Gesine Schwan nur sein, \u201e\u2026 wenn beide berufst\u00e4tig sein k\u00f6nnen, wenn beide neben der Familie Interessen au\u00dferhalb des Hauses haben. Und nat\u00fcrlich wei\u00df ich, dass da die Schwierigkeiten anfangen \u2026 f\u00fcr junge Paare mit kleinen Kindern \u2026 Deshalb tr\u00e4ume ich davon, dass wir unser Bild von Biografien langsam ver\u00e4ndern. Dass von Leuten nicht mehr erwartet wird, den Karriereh\u00f6hepunkt mit 45 Jahren zu erreichen, sondern ruhig erst mit Mitte, Ende 50 \u2013 zur gr\u00f6\u00dferen beruflichen Verantwortung k\u00e4me dann auch mehr Lebenserfahrung.\u201d \u2026 <a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/08\/17\/k-ein-traum\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2006\/08\/20\/24-stunden-bleiben-24-stunden\/\">24 Stunden bleiben 24 Stunden<\/a><\/p>\n<p>Die Frage \u2018Wird die Zeit knapp?\u2019 beantwortet sich Alexander Greisle im <a href=\"http:\/\/future.germanblogs.de\/archive\/2006\/08\/19\/1u6gqepoybev7.htm#fulltext\">future blog<\/a> mit einem zweifachen \u2018Nein!\u2019. Erstens: siehe oben und \u2018Zweitens werden wir lernen m\u00fcssen, mit unseren schlechten Gewissen umzugehen, wenn im verf\u00fcgbaren Zeitbudget eine Arbeit nicht zur vollst\u00e4ndigen eigenen Zufriedenheit erledigt wurde. Nur dann klappt es mit den Zeitbudgets und die nicht-beruflichen Belange behalten ihren Stellenwert.\u2019 Eine ausf\u00fchrliche Auseinandersetzung mit dem Thema bietet das <a href=\"http:\/\/www.dji.de\/bulletin\/d_bull_d\/bull74_d\/DJIB_74.pdf\">Bulletin<\/a> des Deutschen Jugendinstituts.<\/p>\n<p>Es gibt nichts Gutes au\u00dfer Mann und Frau tun es, gemeinsam und partnerschaftlich! Das hei\u00dft nicht, dass Jeder zu jedem Zeitpunkt das Gleiche macht, obwohl auch dass eine spannende Herausforderung ist. Wichtig dabei sind nach meiner Auffassung zwei Kompetenzen, die teilweise schwer zu ertragen sind: Der Umgang mit Ambivalenzen und die Ambiguit\u00e4tstoleranz. Es nutzt nichts, Widerspr\u00fcche dadurch aufl\u00f6sen zu wollen, indem ich meine Erwartungen ausblende. Ich habe sie und erlebe t\u00e4glich, dass sie sich nicht alle erf\u00fcllen lassen. Und auch meine Entscheidungen f\u00fchren manchmal zu Ergebnissen, die ich schwer ertragen kann, und trotzdem treffe ich sie. Und das gilt es auszuhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Tagen habe ich noch einmal in den Anf\u00e4ngen des Blogs, der heute 10 Jahre alt wird, herumgelesen und habe Beitr\u00e4ge gefunden, die auch in den vergangenen Wochen geschrieben sein k\u00f6nnten. 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