{"id":8774,"date":"2016-02-10T20:46:40","date_gmt":"2016-02-10T20:46:40","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8774"},"modified":"2016-02-11T20:47:17","modified_gmt":"2016-02-11T20:47:17","slug":"keinen-kontakt-zum-vater-durfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2016\/02\/10\/keinen-kontakt-zum-vater-durfen\/","title":{"rendered":"Keinen Kontakt zum Vater haben d\u00fcrfen"},"content":{"rendered":"<p>Eine Trennung der Eltern: dass die f\u00fcr Kinder traumatisch sein kann, steht au\u00dfer Frage. Bei den meisten Scheidungen oder Trennungen sind sich die Eltern auch bewusst, dass sie ihre Kinder darunter m\u00f6glichst wenig leiden lassen m\u00f6chten und versuchen, konstruktiv die Trennung zu bew\u00e4ltigen. Bei Trennungen, die mit gro\u00dfen seelischen Verletzungen oder sogar mit k\u00f6rperlicher Gewalt einhergehen, geht das meist nicht. H\u00e4ufig geraten dann auch die Kinder in die Trennungsstreitigkeiten und werden dann gegen den Partner, bei dem die Kinder nicht leben, instrumentalisiert. Bei 40% aller Trennungen kommt es, so eine Sch\u00e4tzung von Wissenschaftlern, zu einem zumindest zeitweiligen Kontaktabbruch des Kindes zu einem der Elternteile.<\/p>\n<p>Manchmal instrumentalisiert ein Elternteil das Kind gegen das andere Elternteil, um eigene Verlust\u00e4ngste zu reduzieren und Hass- und Rachegef\u00fchle dem fr\u00fcheren Partner gegen\u00fcber auszuleben. Die Beeintr\u00e4chtigung der kindlichen Entwicklung wird nicht wahr- oder billigend in Kauf genommen.<\/p>\n<p>Das instrumentalisierende Elternteil ist meist davon \u00fcberzeugt, dass es besser f\u00fcr das Kind ist, ohne den anderen Elternteil aufzuwachsen. Ihr Motto ist oft: Klar sind beide Eltern wichtig f\u00fcr Kinder, aber nicht DIESER Vater bzw. DIESE Mutter. Oder sie gestehen vordergr\u00fcndig sogar zu, dass es wichtig ist, Kontakt zu halten, behindern dann aber die Kontaktaufnahme soweit wie m\u00f6glich. So helfen sie nicht mit, wenn es um den Transport von einem Ort zum anderen geht, sie verweigern sich gemeinsamen Gespr\u00e4chen mit dem oder der Ex, wenn es um die gemeinsame Sorge geht. Manchmal werden selbst von Fachleuten begleitete Kontakte als unzumutbar f\u00fcr das Kind abgelehnt.<\/p>\n<p>Die Erfahrung von Experten ist es, dass Sozialarbeiter, Gutachter und Richter sich scheuen, mit wirksamen Ma\u00dfnahmen gegen Eltern vorzugehen, die es ablehnen, dass oder die Ex sich auch um das gemeinsame Kind k\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Die Sozialarbeiterin und Mediatorin Wera Fischer schreibt dazu: &#8222;Argumentiert wird damit, Zwang gegen den manipulierenden Elternteil verst\u00e4rke die Angst des Kindes, diesen Elternteil zu verlieren. Das l\u00e4sst aber \u00fcbersehen, in welchem Dilemma das Kind steht. Dessen Verleugnen seiner Liebe zum anderen Elternteil geschieht nicht freiwillig, sondern ist aufgezwungen. Das Kind verzichtet darauf, seine Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche hinsichtlich des anderen Elternteils zu \u00e4u\u00dfern, weil es sich sonst Konflikten mit dem manipulierenden Elternteil aussetzt, was die eigene Beziehung zu dieser Bezugsperson belastet (oder aus Sicht des Kindes sogar gef\u00e4hrdet).<\/p>\n<p>frauTV zeigt am Donnerstag um 22:10 Uhr die Geschichte von Bettina, die ihren Vater mehr als 20 Jahre nicht gesehen hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/fernsehen\/information\/frautv\/sendungen\/keinkontaktzumvater100.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Trennung der Eltern: dass die f\u00fcr Kinder traumatisch sein kann, steht au\u00dfer Frage. 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