{"id":8627,"date":"2015-09-18T18:28:47","date_gmt":"2015-09-18T18:28:47","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8627"},"modified":"2015-09-20T18:31:23","modified_gmt":"2015-09-20T18:31:23","slug":"vater-ermutigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2015\/09\/18\/vater-ermutigen\/","title":{"rendered":"V\u00e4ter ermutigen"},"content":{"rendered":"<p>45 Prozent der nordrhein-westf\u00e4lischen Eltern finden es ideal, wenn beide Partner in gleichem Umfang erwerbst\u00e4tig sind und sich partnerschaftlich um Haushalt und Familie k\u00fcmmern. Das ist eines der Ergebnisse des 250 Seiten starken Familienberichts, den Familienministerin Ute Sch\u00e4fer heute in D\u00fcsseldorf vorstellte. Der Bericht enth\u00e4lt nicht nur wichtige Zahlen und Fakten dazu, wie Familien heute leben, sondern auch eine repr\u00e4sentative Befragung dazu, wie Eltern die Qualit\u00e4t von Kinderbetreuung einsch\u00e4tzen und was sie sich f\u00fcr ihren Alltag w\u00fcnschen. N\u00e4mlich vor allem: mehr Zeit. &#8222;Die Familienbefragung hat ergeben, dass nicht nur die L\u00e4nge, sondern auch die fehlende Flexibilit\u00e4t von Arbeitszeiten zu Zeitmangel f\u00fchrt. Wir werden daher alle beteiligten Akteure &#8211; Vertreter der Wirtschaft, der Arbeitgeberverb\u00e4nde, der Gewerkschaften, der kommunalen Spitzenverb\u00e4nde, der Familienverb\u00e4nde und der Politik &#8211; im Rahmen eines Familiengipfels an einen Tisch holen, um uns auf gemeinsame Ziele f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verst\u00e4ndigen&#8220;, erkl\u00e4rte Ministerin Sch\u00e4fer.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Lebenssituation von Familien grundlegend ver\u00e4ndert. Familien leben heute vielf\u00e4ltiger denn je: 73,6 Prozent der Familien bestehen aus verheirateten Paaren mit Kindern, 19,1 Prozent sind Alleinerziehende und 7,3 Prozent Lebensgemeinschaften. 55 Prozent von ihnen geben Zeitmangel als ein Problem an, 22 Prozent sogar als ein gro\u00dfes Problem &#8211; mehr als in allen anderen Themenbereichen wie Geld, Kinderbetreuung, Wohnen, Beratung und Sicherheit in ihrer Wohngegend.<\/p>\n<p>Mit der Qualit\u00e4t der Kinderbetreuung in Nordrhein-Westfalen sind Eltern dagegen ausgesprochen zufrieden. 76 Prozent der Eltern von Kindern in der U3-Betreuung beurteilten deren Qualit\u00e4t als &#8222;sehr gut&#8220; (44 Prozent) bis &#8222;gut&#8220; (32 Prozent). Bei der \u00dc3-Betreuung sch\u00e4tzen 68 Prozent der Eltern deren Qualit\u00e4t als &#8222;sehr gut&#8220; (24 Prozent) und &#8222;gut&#8220; (44 Prozent). Im Durchschnitt liegt die vergebene Note bei 1,9 f\u00fcr den U3-Bereich und bei 2,2 f\u00fcr den \u00dc3-Bereich. &#8222;Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, das zeigt, dass die Eltern in Nordrhein-Westfalen den Kindertageseinrichtungen sowie der Kindertagespflege gro\u00dfes Vertrauen entgegen bringen. Und es verdeutlicht auch, dass es sich lohnt, in den n\u00e4chsten Jahren weiterhin die Kinderbetreuung den Bedarfen der Familien entsprechend auszubauen&#8220;, sagte Sch\u00e4fer. Dar\u00fcber hinaus will die Landesregierung im Rahmen einer V\u00e4terkampagne die Vaterrolle st\u00e4rken und V\u00e4ter zur Inanspruchnahme von mehr Elternzeit ermutigen.<\/p>\n<p>Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hatte im M\u00e4rz 2015 im Auftrag der Landesregierung 1.000 Familien telefonisch befragt. Beantwortet wurden die Fragen zu sechs Themenfeldern entweder durch die Mutter oder den Vater: Wie bewerten Familien selbst ihre Situation? Wo liegen ihre Probleme im Alltag? Welche Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen sie von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mfkjks.nrw.de\/presse\/ministerin-schaefer-stellt-familienbericht-vor-eltern-wuenschen-sich-vor-allem-mehr-zeit-16648\/ \" target=\"_blank\"> <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mfkjks.nrw.de\/presse\/ministerin-schaefer-stellt-familienbericht-vor-eltern-wuenschen-sich-vor-allem-mehr-zeit-16648\/ \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>45 Prozent der nordrhein-westf\u00e4lischen Eltern finden es ideal, wenn beide Partner in gleichem Umfang erwerbst\u00e4tig sind und sich partnerschaftlich um Haushalt und Familie k\u00fcmmern. Das ist eines der Ergebnisse des 250 Seiten starken Familienberichts, den Familienministerin Ute Sch\u00e4fer heute in D\u00fcsseldorf vorstellte. 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