{"id":8510,"date":"2015-06-12T18:02:22","date_gmt":"2015-06-12T18:02:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8510"},"modified":"2015-06-14T18:08:17","modified_gmt":"2015-06-14T18:08:17","slug":"geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2015\/06\/12\/geld\/","title":{"rendered":"Geld"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\/images\/maennerzeitung_58_titelbild.jpg \" alt=\"\" width=\"156\" height=\"220\" \/><\/a>In der 58. Ausgabe der Schweizer M\u00e4nnerzeitung geht es ums Geld. In seinem Editorial schreibt Ivo Knill:<\/p>\n<p>\u201eWarum nur kommt mir ein Esel in den Sinn, wenn ich ans Geld denke? Verloren steht er da, vermutlich an einem Berg, sein Fell ist strubbelig, und er versteht von herzlich vielen Dingen herzlich wenig.<\/p>\n<p>Neuerdings muss er das Geld nicht nur schleppen, sondern schei\u00dfen. Ob sich das einmal jemand \u00fcberlegt hat, wie anstrengend das ist? Milliarden, die virtuell herumgeboten werden; leichter als Stroh wiegt es, man kann\u2019s kaum fassen, und doch wiegt es so viel, dass die Not, die Armut und das Elend von Vielen es nicht aufwiegen. Und einer, der Esel, muss am Berg stehen und schei\u00dfen. Pardon: Produzieren.<\/p>\n<p>Und er steht da, hingestellt von den Gebr\u00fcdern Grimm, als M\u00e4rchen noch geholfen haben; neben ihm steht ein Tischchen, das sich immer deckt, im Meer mahlt die Gr\u00fctzem\u00fchle unabl\u00e4ssig neue Gr\u00fctze, die Fische japsen, die gebratenen Tauben fliegen einem ins Maul. Einer rennt seiner Gans nach, Hans hei\u00dft er. Er hat Zeit gegen Arbeit, Arbeit gegen Geld, und Geld gegen Wohnen getauscht, und jetzt bei\u00dft eins das andere in den Hintern: Er arbeitet so viel, dass er keine Zeit mehr hat, in der Wohnung zu wohnen, die er sich mit dem Geld bezahlt, das er von der Arbeit hat, wegen der er nicht zuhause ist. Und M\u00f6bel m\u00fcssten ja auch noch her. Eseleien, lauter Eseleien!<\/p>\n<p>Wir haben tagelang in Statistiken gew\u00fchlt und gesehen: Die Schweizer Familie arbeitet und verdient viel: 10\u2019562 Franken im Monat, brutto. Wenn es dem Mittelstand gut geht, dann verdankt er es den flei\u00dfigen M\u00fcttern. Sie sind es, die mit ihrem Erwerbsanteil dar\u00fcber entscheiden, ob es der Familie ordentlich, gut oder sehr gut geht. Ferien bezahlt der Mittelstand aus Mamas Portemonnaie. Aber aus Mamas Portemonnaie finanziert sich zum gro\u00dfen Teil auch die Umverteilung im Mittelstand.<\/p>\n<p>Die Statistiken zeigen aber auch: Geld allein entscheidet bei den meisten Familien nicht \u00fcber Gl\u00fcck, Leid und Wehe. Die Organisierbarkeit von Arbeit ist ebenso entscheidend. Ob der Betriebs\u00f6konom, der f\u00fcr kurze Zeit zum Hausmann mutiert, oder die Kaderfrau, die einen Tag pro Woche Hausarbeit leistet: Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen \u2013 auch das zeigt dieses Heft \u2013 versucht jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. Was f\u00fcr den Schweizer Mittelstand so oder so zu gelten scheint: Weniger Esel, mehr Zeit: Das ist die L\u00f6sung.\u201c<\/p>\n<p>Folgende Beitr\u00e4ge sind schon jetzt online:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\/artikel\/138\/Die-10%27000-Franken-Familie.html\" target=\"_blank\">Die 10&#8217;000 Franken Familie<\/a> Daniel Wietlisbach, Mich\u00e8le Fluri und ihre Kinder sind durchschnittlich. Nur aber was ihr Einkommen betrifft<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\/artikel\/139\/Der-2700-Franken-Mann.html\" target=\"_blank\">Der 2700 Franken Mann<\/a> M\u00e4nnerberater Martin Schoch spricht mit einem seiner Klienten, der seit der Trennung am Existenzminimum lebt<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\/artikel\/140\/Der-Nullfranken-Mann.html \" target=\"_blank\">Der Nullfranken-Mann<\/a> Elf Monate war der Betriebs\u00f6konom Lukas Baumgarnter Hausmann<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maennerzeitung.ch\/artikel\/141\/Editorial-zur-Maennerzeitung-%2358.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der 58. Ausgabe der Schweizer M\u00e4nnerzeitung geht es ums Geld. In seinem Editorial schreibt Ivo Knill: \u201eWarum nur kommt mir ein Esel in den Sinn, wenn ich ans Geld denke? Verloren steht er da, vermutlich an einem Berg, sein Fell ist strubbelig, und er versteht von herzlich vielen Dingen herzlich wenig. 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