{"id":8377,"date":"2014-12-18T18:08:31","date_gmt":"2014-12-18T18:08:31","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8377"},"modified":"2014-12-18T18:08:31","modified_gmt":"2014-12-18T18:08:31","slug":"manner-pflegen-aus-liebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2014\/12\/18\/manner-pflegen-aus-liebe\/","title":{"rendered":"M\u00e4nner pflegen aus Liebe"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/maennep.web.fh-koeln.de\/ \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/maennep.web.fh-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Maennep-LogoWEB.jpg \" alt=\"\" width=\"150\" height=\"134\" \/><\/a>\u201eDie These, dass M\u00e4nner anders pflegen als Frauen, haben wir nicht best\u00e4tigt bekommen\u201c, erkl\u00e4rt Sigrid Leitner, Professorin f\u00fcr Sozialpolitik an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule K\u00f6ln. \u201eUnsere aktuelle <a href=\"http:\/\/maennep.web.fh-koeln.de\/ \" target=\"_blank\">Untersuchung<\/a> zeigt, dass M\u00e4nner durchaus nicht nur dann pflegen, wenn es nicht anders geht \u2013 so eine verbreitete These \u2013 sondern sie tun es h\u00e4ufig aus Liebe, wollen ihren Eltern oder ihrer Ehefrau Zuwendung zur\u00fcckgeben\u201c.<\/p>\n<p>Eine weitere g\u00e4ngige Annahme &#8211; M\u00e4nner organisierten Pflege nur, machten aber selbst keine K\u00f6rperpflege &#8211; sieht die Wissenschaftlerin ebenfalls nicht best\u00e4tigt: \u201eDie M\u00e4nner, die wir befragt haben, haben oft geantwortet, sie h\u00e4tten es sich zun\u00e4chst nicht vorstellen k\u00f6nnen, ihre Angeh\u00f6rigen auch k\u00f6rperlich zu pflegen, nach einer kurzen Zeit der \u00dcberwindung und Gew\u00f6hnung sei dies aber v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich geworden\u201c.<\/p>\n<p>V\u00e4ter, die Angeh\u00f6rigenpflege, Kinderbetreuung und Erwerbst\u00e4tigkeit vereinbaren m\u00fcssen, w\u00e4hlen h\u00e4ufig so genannte gemischte Pflegearrangements als Bew\u00e4ltigungsstrategie. Dabei beziehen sie ihre Partnerin, \u00e4ltere Kinder und professionelle Pflegedienste mit ein. \u201eDie eigene Familie ist f\u00fcr die V\u00e4ter ein gro\u00dfer R\u00fcckhalt, auch psychisch. Gleichzeitig ist sie aber auch eine Konfliktquelle, denn die zeitliche Beanspruchung der V\u00e4ter durch die Pflege f\u00fchrt unweigerlich zu Konflikten mit den eigenen Kindern und der Partnerin\u201c, erkl\u00e4rt Sigrid Leitner, \u201edenn die V\u00e4ter befinden sich in einer so genannten Sandwichposition, stehen zwischen den Anspr\u00fcchen der zu pflegenden Angeh\u00f6rigen und denen ihrer Kinder\u201c.<\/p>\n<p>In manchen Familien werden die Aufgaben, die durch Pflege und Kinderbetreuung anfallen, partnerschaftlich aufgeteilt; andere leben ein Modell, bei dem beispielsweise die Mutter die Kinder betreut und der Vater seine Eltern pflegt.<\/p>\n<p>\u201eInsgesamt\u201c\u00a0 betont auch <a href=\"http:\/\/www.prof-hammer.de\/ \" target=\"_blank\">Dr. Eckart Hammer<\/a>, Professor an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, \u201ewird die Pflegearbeit, die M\u00e4nner leisten, noch stark untersch\u00e4tzt.\u00a0 So hat sich zum Beispiel die Zahl der S\u00f6hne, die ihre Eltern pflegen, in den vergangenen 10 Jahren um 10 Prozent erh\u00f6ht\u201c. Rund 27 Prozent aller h\u00e4uslich Pflegenden sind inzwischen M\u00e4nner. Nimmt man einen erweiterten Pflegebegriff, sind es sogar bereits 37 Prozent \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vaeter.nrw.de\/Gesund_und_fit\/Tipps_und_Informationen\/Pflegen-aus-Liebe\/index.php \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie These, dass M\u00e4nner anders pflegen als Frauen, haben wir nicht best\u00e4tigt bekommen\u201c, erkl\u00e4rt Sigrid Leitner, Professorin f\u00fcr Sozialpolitik an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule K\u00f6ln. \u201eUnsere aktuelle Untersuchung zeigt, dass M\u00e4nner durchaus nicht nur dann pflegen, wenn es nicht anders geht \u2013 so eine verbreitete These \u2013 sondern sie tun es h\u00e4ufig [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[33],"tags":[192,82],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8377"}],"collection":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8377"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8378,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8377\/revisions\/8378"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8377"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8377"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}