{"id":831,"date":"2008-06-19T22:42:38","date_gmt":"2008-06-19T21:42:38","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=831"},"modified":"2008-06-19T22:42:38","modified_gmt":"2008-06-19T21:42:38","slug":"vereinbarkeit-beginnt-im-kopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2008\/06\/19\/vereinbarkeit-beginnt-im-kopf\/","title":{"rendered":"Vereinbarkeit beginnt im Kopf"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Karin Fellinger-Hauer bilanziert in der Linzer Kirchenzeitung die wichtigsten Ergebnisse des 3. Internationalen Kongresses f\u00fcr Familienforschung, der vom 12. bis 14. Juni in Wien stattfand:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Familienpolitik darf die Familie nicht isoliert sehen, sondern muss st\u00e4rker als bisher das Alltagsleben unter den Bedingungen der Globalisierung und den steigenden Anforderungen der Mobilit\u00e4t in den Blick nehmen. Eine Grundvoraussetzung daf\u00fcr ist, sich von einem ideologisch gepr\u00e4gten Bild der Familie zu verabschieden und die vielf\u00e4ltige Realit\u00e4t heutiger Familien zur Kenntnis zu nehmen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Bernhard Felderer, der Direktor des Instituts f\u00fcr H\u00f6here Studien, meinte: \u201eNach 30 Jahren \u2026 wissen wir immer noch nicht, was wir tun sollen.\u201c <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Heute haben Frauen und M\u00e4nner Wahlfreiheit. <\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Allerdings nicht die Wahlfreiheit, einen Beruf auszu\u00fcben oder zu Hause bei den Kindern zu bleiben, wie das konservative Familienleitbild es noch immer will, sondern die Wahlfreiheit zwischen Beruf und Kindern \u00fcberhaupt. Diese Entscheidung wird zunehmend zugunsten der Arbeit gef\u00e4llt, wenn die Bedingungen nicht stimmen<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Die Frauenerwerbsquote nimmt dabei eine Schl\u00fcsselrolle ein. Mit der Verbesserung der Betreuungsinfrastruktur steigt die Erwerbst\u00e4tigkeit von Frauen aber nicht automatisch. Vielmehr scheint es im europ\u00e4ischen Vergleich so zu sein, dass berufst\u00e4tige Frauen weniger Gr\u00fcnde haben, auf Kinder zu verzichten, wenn die Betreuungsstruktur vorhanden ist, die V\u00e4ter Betreuungsleistungen \u00fcbernehmen und vor allem, wenn eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den K\u00f6pfen gew\u00e4hrleistet ist. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Eine hohe Frauenerwerbsquote gekoppelt mit Emanzipation wirkt sich positiv auf die Zahl der geborenen Kinder aus. Das zeigen Vergleiche zwischen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Insbesondere \u00d6sterreichs M\u00fctter tun sich mit einer Fremdbetreuung ihrer Kinder weiterhin schwerer als andere europ\u00e4ische M\u00fctter. 75 % erkl\u00e4rten in einer 2007 erstellten Studie des <a href=\"http:\/\/oif.ac.at\" target=\"_blank\">\u00d6sterreichischen Instituts f\u00fcr Familienforschung<\/a>, dass sie ihr Kind nicht vor dem Alter von drei Jahren einer Betreuungsinstitution \u00fcberlassen wollen. Damit erf\u00fcllen sie einerseits klar die nationalen gesellschaftlichen Erwartungen aber andererseits verfehlen Sie die Kinderzahl.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dioezese-linz.at\/redaktion\/index.php?action_new=Lesen&amp;Article_ID=44230 \" target=\"_blank\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana;\">Quelle<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karin Fellinger-Hauer bilanziert in der Linzer Kirchenzeitung die wichtigsten Ergebnisse des 3. Internationalen Kongresses f\u00fcr Familienforschung, der vom 12. bis 14. Juni in Wien stattfand: Familienpolitik darf die Familie nicht isoliert sehen, sondern muss st\u00e4rker als bisher das Alltagsleben unter den Bedingungen der Globalisierung und den steigenden Anforderungen der Mobilit\u00e4t in den Blick nehmen. 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