{"id":8297,"date":"2014-10-09T11:20:22","date_gmt":"2014-10-09T11:20:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8297"},"modified":"2014-10-16T11:58:19","modified_gmt":"2014-10-16T11:58:19","slug":"mannerpolitik-beitrage-zur-gleichstellung-der-geschlechter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2014\/10\/09\/mannerpolitik-beitrage-zur-gleichstellung-der-geschlechter\/","title":{"rendered":"M\u00e4nnerpolitik. Beitr\u00e4ge zur Gleichstellung der Geschlechter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20141007_083251.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-8298\" title=\"20141007_083251\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20141007_083251-1024x768.jpg\" alt=\"20141007_083251\" width=\"368\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20141007_083251-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20141007_083251-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><\/a>Seine Eindr\u00fccke von der Tagung am 6. und 7. Oktober in Wien hat Jens Janson in einem Beitrag f\u00fcr das <a href=\"http:\/\/www.bundesforum-maenner.de\" target=\"_blank\">Bundesforum M\u00e4nner <\/a>zusammengefasst:<\/p>\n<p>\u201e\u2026 Aber was ist \u201eM\u00e4nnerpolitik\u201c? Liegt ihr Reiz in der Erkenntnis, dass die Gleichstellung von Frauen im Bereich Erwerbst\u00e4tigkeit dringend auf Ver\u00e4nderungen auf M\u00e4nnerseite angewiesen ist? Geht es darum, M\u00e4nner davon zu \u00fcberzeugen, dass die \u00dcbernahme von F\u00fcrsorge in ihren Familien wichtiger ist als sie das scheinbar bislang selbst wahrgenommen haben? Ist es die Bereitstellung neuer Rollenmodelle? Sind M\u00e4nner zu sch\u00fctzen vor der \u00dcberforderung durch wachsende Flexibilisierungsforderungen aus der Wirtschaft und zugleich dem Bed\u00fcrfnis, Zeit f\u00fcr ihre Kinder zu haben? M\u00fcsste man M\u00e4nnerpolitik nicht zun\u00e4chst mit der nachweislich fehlenden Gleichstellung von Frauen verrechnen? Oder sollte man grunds\u00e4tzlich erst einmal kapitalistische Strukturen der Fremdausbeutung hinterfragen, die alle Geschlechter nach eigenem Gusto zu verwerten versuchen? Damit M\u00e4nner vielleicht grunds\u00e4tzlich die Freiheit haben, sich zu fragen: Wie wollen wir selber leben?<\/p>\n<p>\u00dcber derlei h\u00e4tte man reden und streiten m\u00f6gen. Aber durch die F\u00fclle war daf\u00fcr \u00fcberhaupt keine Zeit, schon gar nicht um die ganze Vielfalt und Vielgestaltigkeit von M\u00e4nnerleben zum Zuge kommen zu lassen. So musste man sich beschr\u00e4nken. Auf wichtige zwei Aspekte freilich: die dr\u00e4ngende Problematik, wie M\u00e4nner, insbesondere junge V\u00e4ter, Erwerbsarbeit und Familie bzw. F\u00fcrsorge-Arbeit (\u201eCare\u201c) vereinbaren k\u00f6nnten. Und als Zweites die Bestrebungen, weitere Kooperationen und Vernetzungen zu kn\u00fcpfen.<br \/>\nViele Studien wurden vorgestellt, beauftragt von EU und verschiedenen L\u00e4nder-Regierungen und Institutionen, die stets zu einem \u00e4hnlichen Befund kamen: Dem bekannten Ph\u00e4nomen, dass die Mehrzahl der M\u00e4nner ihr Interesse an einer deutlichen Reduzierung von Arbeitszeit ausdr\u00fccken, weil sie Zeit f\u00fcr Kinder und Familie w\u00fcnschen, dass dieser Wunsch aber dennoch in verschwindendem Ma\u00dfe Verwirklichung findet. Woran liegt das? Sind es fehlende Rahmenbedingungen der Staaten? Verhindern es die Arbeitgeber? Wollen die M\u00e4nner am Ende gar nicht wirklich? Oder m\u00fcssen erst kulturell tief verankerte Vorstellungen von M\u00e4nnlichkeiten verschwinden? Ist es von alldem etwas oder verdeckt das eine ein anderes, um das es letzten Endes geht? \u2026<\/p>\n<p>Die Podien waren gef\u00fcllt. Indessen konnten sich angesichts der schieren F\u00fclle an Beteiligten und zu Tage liegenden Fragen Diskussionen auch nur im Ansatz abzeichnen. Einigkeit bestand in der Erkenntnis, dass ein gerechterer Zugang zu Erwerbsarbeit und famili\u00e4rem Engagement zwischen den Geschlechtern vor allem in der Beendigung der herrschenden Verteilung von Arbeitszeit liegen muss. Konkret wurde das in zwei Richtungen: Einmal in der Forderung, das von Paaren \u00fcberwiegend gelebten Modell von \u201eHauptverdiener plus Zuverdienerin\u201c abzul\u00f6sen. Zum anderen im Ziel, die einseitige Konzentration von M\u00e4nnern und Frauen in bevorzugten Erwerbsbereichen zu \u00fcberwinden, unter anderem durch Programme der Jungen-Arbeit. Nicht zuletzt mahnten auch Stimmen, zu den geforderten Caring-Kompetenzen von M\u00e4nnern geh\u00f6re auch die \u00dcbernahme von Sorge f\u00fcr sich selbst. \u2026\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bundesforum-maenner.de\/2014\/10\/zum-2-internationalen-maennerpolitikkongress-am-6-und-7-oktober-2014-in-wien\/ \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seine Eindr\u00fccke von der Tagung am 6. und 7. Oktober in Wien hat Jens Janson in einem Beitrag f\u00fcr das Bundesforum M\u00e4nner zusammengefasst: \u201e\u2026 Aber was ist \u201eM\u00e4nnerpolitik\u201c? Liegt ihr Reiz in der Erkenntnis, dass die Gleichstellung von Frauen im Bereich Erwerbst\u00e4tigkeit dringend auf Ver\u00e4nderungen auf M\u00e4nnerseite angewiesen ist? 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