{"id":8132,"date":"2014-05-28T07:49:33","date_gmt":"2014-05-28T07:49:33","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8132"},"modified":"2014-05-28T07:49:33","modified_gmt":"2014-05-28T07:49:33","slug":"mehr-familie-weniger-arbeit-wie-vater-heute-sein-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2014\/05\/28\/mehr-familie-weniger-arbeit-wie-vater-heute-sein-wollen\/","title":{"rendered":"Mehr Familie, weniger Arbeit. Wie V\u00e4ter heute sein wollen."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/service.betreut.de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/05\/Besser-Betreut-GmbH_Wunschv%C3%A4ter-in-Deutschland_2014.pdf \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/service.betreut.de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/05\/cover_180x.jpg \" alt=\"\" width=\"180\" height=\"180\" \/><\/a>Die Vaterrolle befindet sich im Wandel. Doch was macht ihn aus, den modernen Vater? Eine Meinungsumfrage anl\u00e4sslich des Vatertags der Besser Betreut GmbH und der V\u00e4ter gGmbH unter 1.001 Eltern fand heraus, dass das traditionelle Familienmodell mit einem Alleinverdiener nicht mehr gewollt wird. Der in Teilzeit arbeitende, partnerschaftlich orientierte Familienvater avanciert zur Wunschbesetzung \u2013 bei Frauen wie M\u00e4nnern.<\/p>\n<p><strong>Mehr Verantwortung daheim, weniger Zeit im B\u00fcro. <\/strong><\/p>\n<p>Drei Viertel der Befragten sind sich einig: Verantwortungsbewusstsein ist die wichtigste Eigenschaft des idealen Vaters. Er soll Verantwortung f\u00fcr das finanzielle Wohl der Familie \u00fcbernehmen, sich aber gleicherma\u00dfen auch in die Betreuung und Erziehung der Kinder einbringen. \u201eKind oder Karriere? Der partnerschaftliche Vater will beides. Daf\u00fcr ist er bereit, vor\u00fcbergehend in Teilzeit zu arbeiten, selbst wenn das negative Auswirkungen auf seine Karriere hat\u201c, sagt Volker Baisch, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der V\u00e4ter gGmbH und Vater zweier T\u00f6chter. Dies zeigt sich auch in den Vorstellungen bez\u00fcglich der optimalen Arbeitszeit von Eltern: \u201eDie traditionellen Rollen haben ausgedient. F\u00fcr eine partnerschaftliche Aufgabenteilung wollen M\u00fctter ihre Erwerbst\u00e4tigkeit ausweiten und so zugleich ihre beruflichen Chancen verbessern\u201c, schlussfolgert Manuel Nothelfer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Besser Betreut GmbH und Vater von Zwillingen. Die 1.001 befragten M\u00fctter und V\u00e4ter halten im Durchschnitt eine Erwerbsarbeitszeit des Vaters von 34,3 Stunden f\u00fcr optimal. Die ideale Erwerbsarbeitszeit der Mutter liegt bei durchschnittlich 25,9 Stunden pro Woche.<\/p>\n<p><strong>Karriere kann warten. <\/strong><\/p>\n<p>82 % der befragten V\u00e4ter w\u00e4ren bereit, in Teilzeit zu arbeiten. Vorausgesetzt, sie k\u00f6nnen ohne Probleme zur\u00fcck in eine Vollzeitstelle wechseln. Die H\u00e4lfte w\u00fcrde dies sogar ungeachtet etwaiger Nachteile f\u00fcr ihre Karriere tun. Acht von zehn M\u00fcttern w\u00fcrden ihren Partner unterst\u00fctzen, 66 Prozent von ihnen im Gegenzug mehr arbeiten. Der Wunsch nach partnerschaftlicher Aufteilung aller Lebensbereiche ist zentral: 74 Prozent der befragten V\u00e4ter sagen aus, dass sich daraus zudem bessere berufliche Chancen f\u00fcr M\u00fctter ergeben. V\u00e4ter und M\u00fctter verstehen sich heute als Team, die partnerschaftlich Kinder und Karriere teilen und mit einander organisieren.<\/p>\n<p><strong>Wirtschaft muss sich auf die Partnerschaftlichkeit einstellen. <\/strong><\/p>\n<p>\u201eWollen V\u00e4ter und M\u00fctter aber eine umfassende partnerschaftliche Aufteilung leben, braucht es die Bereitschaft der Unternehmen wirkliche Teilzeitarbeitspl\u00e4tze f\u00fcr V\u00e4ter zu schaffen\u201c, erkl\u00e4rt Volker Baisch, einer der Initiatoren der Umfrage, \u201eden V\u00e4tern ist nicht geholfen um 5 bis 10 Stunden zu reduzieren, ohne dabei das Arbeitsvolumen abzusenken.\u201c <!--more--><\/p>\n<p>Eine neue Teilzeitkultur braucht somit den Willen der Wirtschaft die Arbeit neu zu verteilen und sicherlich eine breite gesellschaftliche Debatte und eine Kampagne, um besonders die V\u00e4ter zu ermutigen. Die Ergebnisse unterstreichen zudem den aktuellen Kurs von Familienministerin Manuela Schwesig. Mit ihrem Vorschlag zum Elterngeld PLUS soll es Eltern erm\u00f6glicht werden, Familien&#8211;\u2010 und Erwerbsarbeit zuk\u00fcnftig partnerschaftlich aufzuteilen. Das Modell findet bei mehr als zwei Dritteln der befragten M\u00fctter und V\u00e4ter Zuspruch.<\/p>\n<p><strong>Partnerschaft geht vor. <\/strong><\/p>\n<p>Eltern haben klare Vorstellungen bez\u00fcglich ihrer pr\u00e4ferierten Lebensmodelle und sind gewillt, diese auch zu leben. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass partnerschaftliche Werte die W\u00fcnsche heutiger Eltern pr\u00e4gen. Der Wunschvater arbeitet in diesem Familienleben in Teilzeit, ebenso die Mutter. Beide haben neben ihrer Erwerbst\u00e4tigkeit Zeit, um den famili\u00e4ren Aufgaben und Verpflichtungen nachzukommen, und so das Aufwachsen ihrer Kinder von Beginn an zu begleiten.<\/p>\n<p>Vom 15. April bis zum 15. Mai 2014 nahmen mehr als 1.500 M\u00fctter und V\u00e4ter an der standardisierten Online&#8211;\u2010 Befragung teil. Die vollst\u00e4ndig ausgef\u00fcllten Frageb\u00f6gen von 1.001 M\u00fcttern und V\u00e4tern gingen in die finale Auswertung ein. Eine \u00dcbersicht der Ergebnisse liefert der Report \u201eWunschv\u00e4ter in Deutschland, Mehr Familie durch weniger Arbeit\u201c, der <a href=\"http:\/\/service.betreut.de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/05\/Besser-Betreut-GmbH_Wunschv%C3%A4ter-in-Deutschland_2014.pdf \" target=\"_blank\">hier<\/a> zum kostenlosen Download zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog-de.czenintlprod.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2014\/05\/140528_PM_Vatertag.pdf \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vaterrolle befindet sich im Wandel. Doch was macht ihn aus, den modernen Vater? 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