{"id":8110,"date":"2014-05-19T13:04:33","date_gmt":"2014-05-19T13:04:33","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8110"},"modified":"2014-05-20T13:06:46","modified_gmt":"2014-05-20T13:06:46","slug":"das-wechselmodell-hat-die-beste-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2014\/05\/19\/das-wechselmodell-hat-die-beste-zukunft\/","title":{"rendered":"Das Wechselmodell hat die beste Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr V\u00e4ter m\u00f6chten einen gr\u00f6\u00dferen Anteil am Leben ihrer Kinder nehmen, auch nach Trennung oder Scheidung, nicht nur zahlen, sondern auch Verantwortung f\u00fcr ihr Kind \u00fcbernehmen. Das \u201eWechselmodell\u201c, bei dem Vater und Mutter das Kind bzw. die Kinder im w\u00f6chentlichen Wechsel betreuen ist daf\u00fcr das Modell der Wahl. Die Familienrechtsexpertin <a href=\"http:\/\/www.evhn.de\/fh_tv_detail.html?adr_id=37 \" target=\"_blank\">Hildegund S\u00fcnderhauf<\/a> erkl\u00e4rt im Gespr\u00e4ch mit ML mona lisa warum:<\/p>\n<p><strong>\u201e\u2026 ZDF:<\/strong> Wie sch\u00e4tzen Sie die Entwicklung des Wechselmodells ein?<\/p>\n<p><strong>S\u00fcnderhauf:<\/strong> Das Wechselmodell boomt in Deutschland, die Nachfrage ist gro\u00df. Die Menschen interessiert das aus der eigenen Bed\u00fcrfnislage heraus. Es gibt \u00fcberhaupt keine Statistik in Deutschland dar\u00fcber, wie Eltern, die getrennt leben, ihre Kinder betreuen. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes ist die tats\u00e4chliche alleinige rechtliche Sorge nach Trennung und Scheidung die absolute Ausnahme, es sind verschwindend geringe drei Prozent. Die gemeinsame rechtliche elterliche Sorge hat sich in den letzten 20, 25 Jahren durchgesetzt, und ich bin mir sicher, in den n\u00e4chsten 20 Jahren wird sich das Wechselmodell als das zu favorisierende Betreuungsmodell durchsetzen. In sehr vielen F\u00e4llen ist es bestimmt eine L\u00f6sung, die auch zu einer friedlicheren und kooperativen Kultur im Umgang mit Trennung und Scheidung f\u00fchren wird, weil eben dieser Kampf ums Kind mit den Folgek\u00e4mpfen wie Unterhaltsstreitigkeiten et cetera gar nicht mehr gef\u00fchrt werden muss.<\/p>\n<p><strong>ZDF: <\/strong>Was spricht f\u00fcr das Wechselmodell?<\/p>\n<p><strong>S\u00fcnderhauf:<\/strong> Das entscheidende Argument ist, dass die Kinder eine ebenso enge Bindung an beide Eltern haben oder entwickeln k\u00f6nnen, wie wenn sie mit Mutter und Vater zusammen leben und die sie sie f\u00fcr ihr Aufwachsen, f\u00fcr ihre Gesundheit, ihre Stabilit\u00e4t und psychisches Wohlbefinden gut brauchen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen an den Ressourcen beider Eltern teilhaben, an Zeit, Wissen, \u00f6konomische Ressourcen, Verwandtschaft und Freundeskreis von zwei Eltern. Und es ist eine gro\u00dfe Entlastung f\u00fcr Eltern sagen zu k\u00f6nnen, ich bin nur die H\u00e4lfte der Zeit verantwortlich f\u00fcr mein Kind, kann mich dann aber ganz konzentrieren. Und f\u00fcr den potenziellen Nicht-Residenz-Elternteil ist es nat\u00fcrlich ein gro\u00dfer Vorteil, mehr Zeit mit dem Kind zu haben, eine pr\u00e4sente Person im Leben des Kindes zu sein, mehr Einfluss zu haben, und es genie\u00dfen zu k\u00f6nnen, Mutter oder Vater f\u00fcr ein heranwachsendes Kind zu sein, es dabei zu begleiten. \u2026\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/m.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/xml\/object\/33194140 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr V\u00e4ter m\u00f6chten einen gr\u00f6\u00dferen Anteil am Leben ihrer Kinder nehmen, auch nach Trennung oder Scheidung, nicht nur zahlen, sondern auch Verantwortung f\u00fcr ihr Kind \u00fcbernehmen. Das \u201eWechselmodell\u201c, bei dem Vater und Mutter das Kind bzw. die Kinder im w\u00f6chentlichen Wechsel betreuen ist daf\u00fcr das Modell der Wahl. 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