{"id":8101,"date":"2014-05-14T15:56:26","date_gmt":"2014-05-14T15:56:26","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8101"},"modified":"2014-05-16T16:02:02","modified_gmt":"2014-05-16T16:02:02","slug":"vertrauen-ist-gut-ist-kontrolle-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2014\/05\/14\/vertrauen-ist-gut-ist-kontrolle-besser\/","title":{"rendered":"Vertrauen ist gut! Ist Kontrolle besser?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/fbcdn-profile-a.akamaihd.net\/hprofile-ak-ash2\/t1.0-1\/c63.0.200.200\/p200x200\/10291779_650993291647197_8214521889792315188_n.jpg \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" title=\"Ludger P\u00fctz\" src=\"https:\/\/fbcdn-profile-a.akamaihd.net\/hprofile-ak-ash2\/t1.0-1\/c63.0.200.200\/p200x200\/10291779_650993291647197_8214521889792315188_n.jpg \" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" \/><\/a>Ludger P\u00fctz hat 2011 herausgefunden, dass sein Sohn nicht sein leiblicher ist. Da er weder im Netz noch sonst wo Informationen zum Thema fand, gr\u00fcndete er den <a href=\"http:\/\/kuckucksvater.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">Kuckucksvaterblog<\/a> und eine Selbsthilfegruppe f\u00fcr Kuckuckskinder, Scheinv\u00e4ter, leibliche V\u00e4ter und Kuckucksm\u00fctter auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Kinder-haben-das-Recht-auf-Identit%C3%A4t\/215703768519924 \" target=\"_blank\">Facebook<\/a>.<\/p>\n<p>In einem Gastbeitrag im Schweizer Mamablog erkl\u00e4rt er, warum nur ein Vaterschaftstest Gewissheit gibt, aber auch, welche Nebenwirkungen er haben kann:<\/p>\n<p>\u201eEs ist das Sch\u00f6nste im Leben, durch ein Kind zu Papa oder Mama zu werden. Eigentlich. Dieses \u201aeigentlich\u2018 ist der Haken, der auch in meinem Leben eine einschneidende Rolle spielte. Denn nicht selten wird die Freude der Mutter- beziehungsweise Vaterschaft getr\u00fcbt und f\u00fchrt nicht wenige fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu der Frage: \u00abBin ich bzw. ist er wirklich der Vater?\u00bb Der <strong>Zweifel an der Vaterschaft<\/strong> ist auch unter M\u00fcttern in nicht geringem Ausma\u00df verbreitet: \u00dcber ein Drittel der privat angestrengten Vaterschaftstests wird von Frauen veranlasst.<\/p>\n<p>Ob ein anderer Mann als Vater infrage kommen k\u00f6nnte, das wei\u00df die Frau naturbedingt mit Bestimmtheit. Bei M\u00e4nnern hingegen braucht es einen <strong>Anfangsverdacht<\/strong>, etwas, was sie stutzig werden l\u00e4sst. Nur die wenigsten sind sich bewusst, dass die Vaterschaft generell unsicher ist. Und so sind es zumeist erst entsprechende Umst\u00e4nde, die den Vater hellh\u00f6rig werden lassen, zum Beispiel, wenn er erst seit wenigen Wochen mit der werdenden Mutter zusammen ist oder wenn er Kenntnis von ihrer Aff\u00e4re hat. In anderen F\u00e4llen melden sich die Zweifel direkt nach der Geburt, etwa, wenn man am Neugeborenen so gar keine \u00c4hnlichkeit mit sich selbst findet oder wenn sogar die frisch gebackene Gro\u00dfmutter v\u00e4terlicherseits skeptisch ihren Kopf sch\u00fcttelt. Was soll der Mann in solchen F\u00e4llen tun? Soll er seine Partnerin um einen DNA-Test bitten, um sich die eigene Vaterschaft zweifelsfrei belegen zu lassen? Dies ist ein sehr schwerer Schritt.<\/p>\n<p>Wer es trotzdem wagt, muss mit Protest und Vorw\u00fcrfen rechnen, denn die meisten M\u00fctter verbinden mit dieser Frage unweigerlich die Unterstellung, fremdgegangen zu sein. Auf den ersten Blick ist die Emp\u00f6rung dar\u00fcber durchaus nachvollziehbar. Doch wer dem Mann daraus einen Strick dreht, der \u00fcbersieht dessen Bed\u00fcrfnis nach Gewissheit. Schlie\u00dflich geht mit der Vaterschaft auch Verantwortung und emotionale Bindung einher.<\/p>\n<p>Und was macht die Mutter, wenn sie unsicher \u00fcber die Vaterschaft ist? Sollte sie nach einem DNA-Test fragen? W\u00fcrde sie es machen, w\u00e4re klar, dass sie eine Aff\u00e4re hatte, ansonsten best\u00fcnde ihrerseits ja kein Anlass zum Zweifel.<\/p>\n<p>Aus meiner Erfahrung im <a href=\"http:\/\/kuckucksvater.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">Kuckucksvaterblog <\/a>heraus l\u00e4sst sich sagen, dass sich V\u00e4ter und M\u00fctter in den meisten F\u00e4llen erst an uns wenden, wenn das Kind bereits im Kleinkindalter oder \u00e4lter ist. Bis dahin ist bereits eine Vater-Kind-Beziehung aufgebaut, die eventuellen Zweifel an der Vaterschaft sind gerade erst entstanden oder haben sich weiter verdichtet. Nun wird es aber noch schwieriger.<\/p>\n<p>Mit der Bitte nach einem Vaterschaftstest riskiert ein Vater nicht nur einen Bruch mit der Kindesmutter, sondern einen Bruch mit den eigenen Gef\u00fchlen zum Kind. Konflikte jeglicher Art sind vorprogrammiert, gleichg\u00fcltig, welche Entscheidungen getroffen werden. Nicht nur in der Partnerbeziehung, nicht nur zum Kind, sondern auch mit Eltern, Schwiegereltern, den Familien und im Freundeskreis. Man hat nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera.&#8220; <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/mamablog\/index.php\/37631\/nur-ein-vaterschaftstest-gibt-gewissheit\/comment-page-2\/#comment-847667 \" target=\"_blank\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ludger P\u00fctz hat 2011 herausgefunden, dass sein Sohn nicht sein leiblicher ist. 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