{"id":8077,"date":"2014-05-04T18:54:21","date_gmt":"2014-05-04T18:54:21","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8077"},"modified":"2014-05-06T18:55:50","modified_gmt":"2014-05-06T18:55:50","slug":"die-rechte-der-vater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2014\/05\/04\/die-rechte-der-vater\/","title":{"rendered":"Die Rechte der V\u00e4ter"},"content":{"rendered":"<p>Martin Spiewak beschreibt in der ZEIT, was sich im Trennungsfall zugunsten von V\u00e4tern ver\u00e4ndert hat: \u201eRechtlich sind V\u00e4ter den M\u00fcttern inzwischen (fast) v\u00f6llig gleichgestellt. Nach 95 Prozent der Scheidungen bestimmen Mutter und Vater zusammen, ob das Kind getauft wird oder nicht, welche Schule es besucht und wo es wohnt. Dieses gemeinsame Sorgerecht beider Elternteile gilt seit vergangenem Jahr auch f\u00fcr unverheiratete Paare. Nur noch in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen (etwa bei &#8222;Kindeswohlgef\u00e4hrdung&#8220;) kann eine Mutter bis kurz nach der Geburt des Kindes Einspruch gegen den Wunsch des Vaters erheben, die Geschicke von Sohn oder Tochter mitzubestimmen. Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, ziehen zwar noch immer meist die V\u00e4ter den K\u00fcrzeren \u2013 in zwei Drittel der Konfliktf\u00e4lle erhalten dann die M\u00fctter das Sorgerecht. Doch auch Justitia erkennt, dass sich das Selbstverst\u00e4ndnis vieler V\u00e4ter wandelt. Da gleichzeitig immer mehr Frauen Vollzeit arbeiten, verliert das Argument, sie k\u00f6nnten sich als Mutter besser um den Nachwuchs k\u00fcmmern, vor Gericht an Gewicht.<\/p>\n<p>Die Rollenangleichung n\u00e4hrt auf der Seite der V\u00e4ter neue Anspr\u00fcche. Auch nach dem Bruch mit der Frau wollen sie Pflaster kleben, beim Abendbrot Heldengeschichten aus Fu\u00dfballverein oder Ballettunterricht h\u00f6ren oder Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. Daf\u00fcr sind gerade j\u00fcngere M\u00e4nner heute bereit, auf Einkommen oder Karriere zu verzichten. &#8222;Ich treffe fast jede Woche auf in Trennung lebende V\u00e4ter, die ihre Arbeitszeit reduziert haben, um sich intensiver um ihre Kinder zu k\u00fcmmern&#8220;, sagt Marcus Borgolte.<\/p>\n<p>Jeden Donnerstag hat der Rechtsanwalt Sprechstunde im Papaladen, einer Berliner Einrichtung f\u00fcr V\u00e4ter. Dort kl\u00e4rt er M\u00e4nner mit Kindern \u00fcber ihre Rechte und Pflichten nach Scheidung oder Trennung auf. H\u00e4ufig vertritt Borgolte diese V\u00e4ter auch vor Gericht. Als Opfervertreter sieht er sich nicht. Denn: &#8222;V\u00e4ter haben vor Gericht oder beim Jugendamt nach meiner Erfahrung nicht prinzipiell schlechtere Karten als M\u00fctter.&#8220;<\/p>\n<p>In j\u00fcngster Zeit h\u00e4uften sich an ihrer Kammer F\u00e4lle, in denen V\u00e4ter Recht bek\u00e4men, sagt Isabell G\u00f6tz, Richterin am M\u00fcnchner Oberlandesgericht und Sprecherin des Deutschen Familiengerichtstags. Auch sei es nicht mehr ungew\u00f6hnlich, dass Kinder ihre M\u00fctter auf Unterhalt verklagen \u2013 was nur geht, wenn der Lebensmittelpunkt beim Vater ist. Noch ist diese Konstellation die Ausnahme. Doch selbst wenn das Kind den Wohnsitz bei der Mutter hat, sorgen immer mehr Gerichte daf\u00fcr, dass sich der Kontakt zum Vater nicht auf wenige Besuche beschr\u00e4nkt, sondern wechselnde Zeitkontingente eingeplant werden. Urlaubs- und Feiertage werden gleichberechtigt verteilt.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/18\/scheidung-vaeter-rechte \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martin Spiewak beschreibt in der ZEIT, was sich im Trennungsfall zugunsten von V\u00e4tern ver\u00e4ndert hat: \u201eRechtlich sind V\u00e4ter den M\u00fcttern inzwischen (fast) v\u00f6llig gleichgestellt. Nach 95 Prozent der Scheidungen bestimmen Mutter und Vater zusammen, ob das Kind getauft wird oder nicht, welche Schule es besucht und wo es wohnt. Dieses gemeinsame Sorgerecht beider Elternteile gilt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[27,163,182],"tags":[152],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8077"}],"collection":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8077"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8077\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8078,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8077\/revisions\/8078"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}