{"id":8027,"date":"2014-04-07T14:05:43","date_gmt":"2014-04-07T14:05:43","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=8027"},"modified":"2014-04-08T18:35:11","modified_gmt":"2014-04-08T18:35:11","slug":"lippenbekenntnisse-zur-vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-sind-eine-selbstverstandlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2014\/04\/07\/lippenbekenntnisse-zur-vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-sind-eine-selbstverstandlichkeit\/","title":{"rendered":"Lippenbekenntnisse zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit"},"content":{"rendered":"<p>Vieles ist in den vergangenen Jahren \u00fcber Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutiert worden: Deutsche Unternehmen jedoch nehmen ihre Verantwortung f\u00fcr das Thema immer noch nicht ernst genug. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/showbin.htx?id=279969&amp;type=document&amp;action=download&amp;attname=atk-familienstudie-neu-05-2014-08-lf.pdf \" target=\"_blank\">Studie<\/a> der Managementberatung A.T. Kearney. Demnach haben sich viele Firmen beim Thema Familienfreundlichkeit im vergangenen Jahr kaum bewegt: Nur 8 % aller von A.T. Kearney befragten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gaben an, dass ihr Unternehmen in diesem Zeitraum familienfreundlicher geworden ist. Zugleich gab nur eine Minderheit von 38 % zu Protokoll, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf in ihrem Unternehmen eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist.<\/p>\n<p>Nur 12 % der Besch\u00e4ftigten mit Kindern oder Kinderwunsch sagen, dass ihr Arbeitgeber alle f\u00fcr sie wesentlichen Leistungen anbietet. Von den \u00fcbrigen 88 % w\u00fcnschen sich Frauen insbesondere Notfallbetreuungen f\u00fcr ihre Kinder (51%), eine Kinderferienbetreuung (45%) sowie Auszeit- und Sonderurlaubsregelungen (33%). M\u00e4nnern fehlen Spezialangebote f\u00fcr V\u00e4ter (43%) sowie ebenfalls Notfallbetreuungsm\u00f6glichkeiten (41%).<\/p>\n<p>Viele Angebot werden, so vorhanden, tats\u00e4chlich nachgefragt: 75 % der M\u00fctter, aber nur knapp die H\u00e4lfte (48%)der V\u00e4ter haben bereits familienfreundliche Angebote wahrgenommen. Dabei haben die befragten M\u00fctter am h\u00e4ufigsten Erfahrung mit Teilzeit gemacht (62%), von den V\u00e4tern sind dies nur 7 %. Bemerkenswert auch: M\u00f6glichkeiten, Tages- und Wochenarbeitszeiten nach individuellen Bed\u00fcrfnissen zu gestalten, nutzen beide Gruppen bereits in \u00e4hnlichem Umfang: ein Drittel der M\u00fctter und 26 % der V\u00e4ter. Von zu Hause zu arbeiten gelingt bislang nur einem kleinen Teil: 16 Prozent der M\u00fctter und 14 % der V\u00e4ter. Dies ist die Folge der h\u00e4ufig vorherrschenden Pr\u00e4senzkultur: mehr als sieben von zehn Arbeitnehmerinnen geben an, dass ihr Arbeitgeber sehr hohen Wert auf die pers\u00f6nliche Anwesenheit der Mitarbeiter lege.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ATK_Bef\u00fcrchtungen.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-8028\" title=\"ATK_Bef\u00fcrchtungen\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ATK_Bef\u00fcrchtungen.png\" alt=\"ATK_Bef\u00fcrchtungen\" width=\"701\" height=\"569\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ATK_Bef\u00fcrchtungen.png 701w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ATK_Bef\u00fcrchtungen-300x243.png 300w\" sizes=\"(max-width: 701px) 100vw, 701px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gro\u00dfen Nachholbedarf gibt es auch beim Thema Vorbilder: <!--more-->Nur 26 % der Befragten haben nach eigenem Bekunden F\u00fchrungskr\u00e4fte, die im Punkto Vereinbarkeit mit gutem Beispiel vorangehen. Etwas mehr, drei von zehn Befragten, meinen, dass ihre direkten Vorgesetzten sich glaubhaft und nachhaltig engagieren. Ohne familienfreundliche F\u00fchrungskr\u00e4fte scheint keine familienfreundliche Kultur m\u00f6glich. Nur 8 % derjenigen Besch\u00e4ftigten, die in ihren F\u00fchrungskr\u00e4ften beim Thema Vereinbarkeit keine Vorbilder sehen, empfinden die Kultur als familienfreundlich. Agieren F\u00fchrungskr\u00e4fte hingegen wahrnehmbar als Vorbilder, empfinden 61 % der Besch\u00e4ftigten auch die generelle Kultur als familienfreundlich.<\/p>\n<p>\u201eEs muss f\u00fcr M\u00fctter und V\u00e4ter m\u00f6glich sein, familienbedingte Auszeiten zu nehmen oder auch eine Zeit lang die Arbeitszeit zu reduzieren, ohne dass sie dadurch berufliche Nachteile bef\u00fcrchten m\u00fcssen&#8220;, sagt Martin Sonnenschein. \u201eF\u00fchrungskr\u00e4fte sind der Schl\u00fcssel zu einer familienfreundlichen Kultur. F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00fcssen viel st\u00e4rker als bisher f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse ihrer Mitarbeiter sensibilisiert werden und selbst als Vorbilder handeln&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/15196\/2706319\/trotz-lippenbekenntnissen-vereinbarkeit-von-familie-und-beruf-keine-selbstverstaendlichkeit-in \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vieles ist in den vergangenen Jahren \u00fcber Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutiert worden: Deutsche Unternehmen jedoch nehmen ihre Verantwortung f\u00fcr das Thema immer noch nicht ernst genug. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie der Managementberatung A.T. Kearney. 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