{"id":7930,"date":"2014-02-24T13:17:32","date_gmt":"2014-02-24T13:17:32","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=7930"},"modified":"2014-02-25T13:21:18","modified_gmt":"2014-02-25T13:21:18","slug":"teilzeitarbeit-es-geht-um-eine-erweiterung-von-moglichkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2014\/02\/24\/teilzeitarbeit-es-geht-um-eine-erweiterung-von-moglichkeiten\/","title":{"rendered":"Teilzeitarbeit  &#8211; Es geht um eine Erweiterung von M\u00f6glichkeiten"},"content":{"rendered":"<p>Nicht nur in der Schweiz haben sowohl Haus- als auch Teilzeitarbeit ein Image-Problem. Aber w\u00e4hrend es dort mit 0,2 % lediglich 9000 Vollzeit Hausm\u00e4nner gibt, arbeiten schon knapp 14% der M\u00e4nner Teilzeit. Es geht eben nicht um einen \u201aRollentausch, sondern um eine Erweiterung der M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Markus Theunert, Pr\u00e4sident des Dachverbandes der Schweizer M\u00e4nner- und V\u00e4terorganisationen, <a href=\"http:\/\/www.maenner.ch\" target=\"_blank\">m\u00e4nner.ch<\/a>, betont, dass er nicht nur Frauen, sondern auch M\u00e4nnern davon abr\u00e4t, ganz aus der Erwerbst\u00e4tigkeit auszusteigen. \u201eDas Modell ist heute \u00f6konomisch nicht mehr tragbar. Oft reicht ein Einkommen alleine nicht mehr aus und der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt gestaltet sich schwierig.\u201c M\u00e4nner.ch pl\u00e4diert deshalb f\u00fcr eine egalit\u00e4re Beteiligung von Mann und Frau.<\/p>\n<p>Auch das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr Gleichstellung von Mann und Frau ist dieser Ansicht. \u201eWir streben eine echte Wahlfreiheit f\u00fcr Frauen wie M\u00e4nner und eine uneingeschr\u00e4nkte Wahlm\u00f6glichkeit bei der Arbeitsteilung an\u201c, erkl\u00e4rt Sabine Baumgartner, Beauftragte f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<\/p>\n<p>Doch einen Mann davon zu \u00fcberzeugen, wenigstens Teilzeit im Haushalt mitzuarbeiten, sei laut Theunert auch nicht unbedingt einfach. \u201eViele M\u00e4nner getrauen sich nicht, Teilzeit zu arbeiten. Sie haben Angst, nicht mehr ernst genommen zu werden.\u201c Dabei seien Teilzeitkr\u00e4fte viel produktiver, da sie weniger oft krank seien und mehr leisten w\u00fcrden. \u201eDeshalb ist es wichtig, dass das n\u00e4here Arbeitsumfeld Teilzeitbesch\u00e4ftigungen als gleichwertig akzeptiert\u201c, so Theunert.<\/p>\n<p>Einen Haken habe dieses Arbeitsmodell jedoch: \u201eDie Lohndiskriminierung der Teilzeitarbeitenden ist bei M\u00e4nnern noch gr\u00f6sser als bei Frauen\u201c. Eine Studie habe gezeigt, dass die statistisch bereinigte Benachteiligung bei M\u00e4nnern mit Teilzeitarbeit bei rund 16 Prozent liege, bei Frauen jedoch nur bei 6 Prozent. Dies zu \u00e4ndern sei zwar schwierig, man setze aber alles daran. \u201eTeilzeitbesch\u00e4ftigung bringt Vorteile und man muss ja nicht das ganze Leben lang bei reduziertem Pensum arbeiten\u201c, sagt Theunert. Der Dachverband will \u00a0mit seiner Kampagne \u201e<a href=\"http:\/\/www.teilzeitmann.ch\" target=\"_blank\">Der Teilzeitmann<\/a>\u201c die Quote der M\u00e4nner ohne Vollzeitpensum bis 2020 von aktuell rund 14 Prozent auf 20 Prozent erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.20min.ch\/schweiz\/news\/story\/-Viele-Maenner-haben-Angst-vor-Teilzeitarbeit--11981179 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur in der Schweiz haben sowohl Haus- als auch Teilzeitarbeit ein Image-Problem. Aber w\u00e4hrend es dort mit 0,2 % lediglich 9000 Vollzeit Hausm\u00e4nner gibt, arbeiten schon knapp 14% der M\u00e4nner Teilzeit. Es geht eben nicht um einen \u201aRollentausch, sondern um eine Erweiterung der M\u00f6glichkeiten. 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