{"id":7791,"date":"2013-12-15T11:39:31","date_gmt":"2013-12-15T11:39:31","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=7791"},"modified":"2013-12-16T11:43:08","modified_gmt":"2013-12-16T11:43:08","slug":"untergrabt-die-wirtschaft-die-grundlagen-von-familie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2013\/12\/15\/untergrabt-die-wirtschaft-die-grundlagen-von-familie\/","title":{"rendered":"Untergr\u00e4bt die Wirtschaft die Grundlagen von Familie?"},"content":{"rendered":"<p>Dirk Heisterhagen untersucht in seinem Beitrag \u201e<a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/liebe-familien-der-kapitalismus-erschwert-die-familiengruendung\/56611 \" target=\"_blank\">Durch den Markt erodiert das Familienmodell<\/a>\u201c auf Cicero, inwieweit die Logik des kapitalistischen Wirtschaftssystems Familien die Grundlage entzieht und somit auch Ursache f\u00fcr die niedrigen Geburtenraten hierzulande ist.<\/p>\n<p>Die jeweiligen Triebkr\u00e4fte der beiden Systeme beschreibt er mit einem Zitat von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dieter_Thom%C3%A4\" target=\"_blank\">Dieter Thom\u00e4<\/a>: \u201eZwischen dem Kapitalismus und der Familie besteht ein klassischer Konflikt: Im Kapitalismus z\u00e4hlt der eigene Nutzen, den man aus seinem Tun zieht. Dies liegt nun einmal quer zur Familie, in der ein unglaublicher Aufwand f\u00fcr andere getrieben wird.\u201c<\/p>\n<p>Der Kapitalismus fordert seiner Ansicht nach den Egoismus heraus. \u201eEs geht um individuelle Nutzenmaximierung und eben nicht um die Zuwendung zum Anderen. Im Kapitalismus geht es um das \u201eIch\u201c und nicht um das \u201eWir\u201c. \u2026<\/p>\n<p>Von jungen Leuten wird heute Mobilit\u00e4t, Flexibilit\u00e4t, Anpassungsf\u00e4higkeit, Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft gefordert. Den Unternehmen geht es erstmal um sich selbst, das hei\u00dft um die Verf\u00fcgbarkeit von effizienten Arbeitskr\u00e4ften. Sie wollen ihr Humankapital gut einsetzen und fordern von diesem, dass es sich h\u00f6rig so einsetzen l\u00e4sst, wie man es von ihm verlangt. Die Ungebundenheit ist der h\u00f6chste Wert des Kapitalisten, ob er es nun selber will oder ob die Unternehmen ihn dazu zwingen. Viele meinen, dass gerade in der Ungebundenheit die eigentliche Freiheit liegt, so ist das Singleleben auch in Mode gekommen, weil man dort ungebunden ist und eben keine festen Entscheidungen mit Konsequenzen treffen muss.\u201c<\/p>\n<p>Was die Geburtenraten angeht, ist die Analyse allerdings nicht so einfach: \u201eSchaut man in das Land des Turbokapitalismus, die USA, sieht man, dass die Familie dort eine st\u00e4rkere Bedeutung hat. &#8230; Auch in Europa gibt es L\u00e4nder, wie Frankreich, Schweden, Norwegen, sogar Gro\u00dfbritannien, die bei der zusammengefassten Geburtenziffer deutlich besser abschneiden als Deutschland. In diesen L\u00e4ndern wird teilweise sogar die nat\u00fcrliche Reproduktionsrate &#8211; also etwas mehr als zwei Kinder &#8211; erreicht.\u201c \u2026<\/p>\n<p>Seiner Ansicht nach spricht viel f\u00fcr die These, dass der Kapitalismus die Familiengr\u00fcndung erschwert. Aber diejenigen, die dieses \u201aRisiko\u2018 eingehen, erleben, dass es sich lohnt. Die Zuneigung, der Sinn und die Gebunden- bzw. Geborgenheit sind mit Geld nicht zu bezahlen. Dass erlebe ich gerade auch bei Freunden und Bekannten, die aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, einen Weg ohne Familie und Kinder gegangen sind.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/liebe-familien-der-kapitalismus-erschwert-die-familiengruendung\/56611 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dirk Heisterhagen untersucht in seinem Beitrag \u201eDurch den Markt erodiert das Familienmodell\u201c auf Cicero, inwieweit die Logik des kapitalistischen Wirtschaftssystems Familien die Grundlage entzieht und somit auch Ursache f\u00fcr die niedrigen Geburtenraten hierzulande ist. 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