{"id":7452,"date":"2013-07-18T15:37:20","date_gmt":"2013-07-18T14:37:20","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=7452"},"modified":"2013-07-22T15:53:29","modified_gmt":"2013-07-22T14:53:29","slug":"prinz-william-nimmt-vaterschaftsurlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2013\/07\/18\/prinz-william-nimmt-vaterschaftsurlaub\/","title":{"rendered":"Prinz William nimmt Vaterschaftsurlaub"},"content":{"rendered":"<p>Er ist der k\u00fcnftige Thronfolger. Aber bei der Elternzeit geht es Prinz William wie allen anderen: Sobald sein Baby auf der Welt ist, bekommt der Helikopter-Pilot bei der Luftwaffe zwei Wochen Urlaub.<\/p>\n<p>Genau wie die britische Gesellschaft hat auch die K\u00f6nigsfamilie ihre Ansichten in Sachen Geburt und Elternschaft in den vergangenen Jahrzehnten den Gepflogenheiten angepasst. Williams Vater, Prinz Charles, war bei der Geburt seiner beiden S\u00f6hne William und Harry dabei, und die Babys kamen, statt im Palast, in der Klinik zur Welt. Beides war bereits ein Bruch mit der Tradition der Royals. Nun aber wird William der erste aus der engsten K\u00f6nigsfamilie sein, f\u00fcr den der 2003 eingef\u00fchrte Vaterschaftsurlaub gilt.<\/p>\n<p>Einige Experten loben William als exemplarisch in einem Land, in dem es f\u00fcr junge Vater lange nicht \u00fcblich war, sich freizunehmen. Andere verweisen darauf, dass zwei Wochen nicht reichten und dass die sozialen und wirtschaftlichen Zw\u00e4nge V\u00e4ter immer noch davon abhielten, sich um ihre neugeborenen Babys zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt den Aspekt, dass Arbeitgeber &#8211; und auch die M\u00e4nner selbst &#8211; sie als die Ern\u00e4hrer sehen und diese Rolle beibehalten, auch wenn Kinder kommen\u201c, sagt Jeremy Davies von der Expertengruppe \u201eFatherhood Institute\u201c. \u201eEs kann schwierig sein, sich davon abzusetzen.\u201c<\/p>\n<p>Nach britischem Recht stehen William zwei Wochen freie Zeit zu, die pauschal bezahlt werden &#8211; mit knapp 137 Pfund pro Woche (rund 160 Euro). Der Prinz ist aber privilegiert, denn die Streitkr\u00e4fte zahlen als sein Arbeitgeber das volle Gehalt f\u00fcr zwei Wochen.<\/p>\n<p>Nach Statistiken der Regierung nehmen zwei Drittel der jungen V\u00e4ter in Gro\u00dfbritannien den Vaterschaftsurlaub in Anspruch &#8211; allerdings weniger als die H\u00e4lfte die gesamten zwei Wochen. Einige k\u00f6nnen den Urlaub nicht nehmen, weil sie selbstst\u00e4ndig sind oder seit mehr als sechs Monaten ohne bezahlte Besch\u00e4ftigung. Aber es gibt auch V\u00e4ter, die es sich schlicht nicht leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil der britischen Elternzeit steht den M\u00fcttern zu. Sie k\u00f6nnen sich bis zu ein Jahr von der Arbeit freistellen lassen. Allerdings werden auch sie nur 39 Wochen lang bezahlt und keineswegs mit dem vollen Gehalt. Vor kurzem wurde eingef\u00fchrt, dass die V\u00e4ter einen Teil dieser Elternzeit von den M\u00fcttern \u00fcbernehmen und bis zu sechs Monate freinehmen k\u00f6nnen, wenn ihre Partnerin fr\u00fcher wieder arbeiten geht. Aber genutzt wird das bisher kaum. \u2026<\/p>\n<p>Jeremy Davies vom \u201eFatherhood Institute\u201c findet denn auch, dass William mit seiner Elternzeit ebenfalls ein Vorbild sei &#8211; im Rahmen seiner M\u00f6glichkeiten. \u201eWirklich fantastisch w\u00e4re es, wenn Prinz William sich f\u00fcr einige Zeit frein\u00e4hme, um sich im ersten Jahr haupts\u00e4chlich um das Kind zu k\u00fcmmern\u201c, sagt er. \u201eDas ist es, was eine wirklich enge Beziehung zum Kind schafft.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.merkur-online.de\/aktuelles\/boulevard\/prinz-william-geht-bald-vaterschaftsurlaub-zr-3014628.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er ist der k\u00fcnftige Thronfolger. 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