{"id":7434,"date":"2013-07-12T13:01:54","date_gmt":"2013-07-12T12:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=7434"},"modified":"2013-07-12T13:16:41","modified_gmt":"2013-07-12T12:16:41","slug":"gehen-echte-manner-in-karenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2013\/07\/12\/gehen-echte-manner-in-karenz\/","title":{"rendered":"Gehen echte M\u00e4nner in Karenz?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.maennerinkarenz.at\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.maennerinkarenz.at\/img\/PK_20121112_500_2.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"178\" \/><\/a>Ein Kommentar von Markus Hofer zur Kampagne der \u00f6sterreichischen Frauenministerin Gabriele Heinisch Hosek:<\/p>\n<p>&#8222;Echte M\u00e4nner gehen in Karenz&#8220; promotete im Fr\u00fchjahr unsere Frau Frauenministerin und die Aufforderung ist bei ihr meist verbunden mit der Klage, warum nicht mehr M\u00e4nner die Karenz oder den Papamonat nutzen. Das hat viele Gr\u00fcnde und einer liegt auch bei der Frauenministerin selbst.<\/p>\n<p>Zuerst einmal freut es den M\u00e4nnerreferenten, wenn die Frauenministerin sich die V\u00e4ter zum Anliegen macht. Mit dem Papamonat hat sie sogar eine alte Forderung der M\u00e4nnerbewegung ins Spiel gebracht. Doch dann wird der M\u00e4nnerreferent stutzig und liest das Kleingedruckte. Die Initiative der Frauenministerin ist grunds\u00e4tzlich zu begr\u00fc\u00dfen, doch ihre Begr\u00fcndung ist zu eindimensional. Sie fordert die V\u00e4terkarenz, damit Frauen entlastet werden und durch die V\u00e4terkarenz wieder fr\u00fcher arbeiten gehen k\u00f6nnen. Dagegen ist prinzipiell nichts zu sagen, aber das ist zu wenig. Solche Initiativen sind bedeutsam, weil die V\u00e4ter an sich bedeutsam sind, wichtig und unverzichtbar! Zudem tut es den M\u00e4nnern selber gut, wenn sie ihr Vatersein aktiv leben.<\/p>\n<p>Die Gretchenfrage an die Frauenministerin ist: Wie ernst meint sie es wirklich mit den M\u00e4nnern? Wenn es um die Obsorgefrage im Scheidungsfall geht, ist von ihrer vermeintlichen V\u00e4terfreundlichkeit nichts mehr zu merken. Wenn man die M\u00e4nner ins Boot bringen und sie zur Ver\u00e4nderung bewegen will, muss man es wirklich ernst mit ihnen meinen. Die Aufgabe eines Vaters ist n\u00e4mlich wesentlich mehr als die Entlastung der Mutter. Aus Kindersicht ist Klar: V\u00e4ter sind wie Butter, durch nichts zu ersetzen.<\/p>\n<p>Auch innerbetrieblich haben Karenzv\u00e4ter noch ein deutliches Imageproblem: &#8222;Welcher t\u00fcchtige Mitarbeiter kommt schon auf so eine Idee?&#8220; Karenzvater klingt immer noch sehr verd\u00e4chtig nach Weichei. Kinder, Beruf und Familie scheinen auch innerbetrieblich vorwiegend ein Frauenthema zu sein. Solche Imageprobleme k\u00f6nnten schlagartig ver\u00e4ndert werden, wenn die Unternehmensleitung umdenkt. Dann geht es schneller als durch alle Aktionen von Frauen- oder M\u00e4nnerministern. Wenn von oben her klar signalisiert wird, dass aktive Vaterschaft erw\u00fcnscht ist, dann wird vieles m\u00f6glich sein. <!--more-->Die k\u00fcnftige Generation der qualifizierten Facharbeiter wird n\u00e4mlich nicht mehr nur nach dem Gehalt fragen. F\u00fcr diese jungen M\u00e4nner wird auch die Work-Life-Balance ein entscheidendes Kriterium sein. Bei der Wahl der Arbeitsstelle werden sie sich fragen, wie sie in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie von ihrem Betrieb unterst\u00fctzt werden. Ein Umdenken im Spitzenmanagement w\u00e4re also nur zukunftsorientiert.<\/p>\n<p>Gehen also echte M\u00e4nner in Karenz? Durchaus. Ist aber ein Mann ein echter Mann, der es tut, weil es ihm die Frauenministerin so sagt? Wohl eher nicht. Und warum schweigen die ganzen V\u00e4ter in der Politik? Vermutlich weil sie ein schlechtes Gewissen haben. Das Thema V\u00e4ter wird in den Startbl\u00f6cken h\u00e4ngen bleiben, wenn wir M\u00e4nner nicht es selber zur M\u00e4nnersache machen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maennernet.at\/ \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Kommentar von Markus Hofer zur Kampagne der \u00f6sterreichischen Frauenministerin Gabriele Heinisch Hosek: &#8222;Echte M\u00e4nner gehen in Karenz&#8220; promotete im Fr\u00fchjahr unsere Frau Frauenministerin und die Aufforderung ist bei ihr meist verbunden mit der Klage, warum nicht mehr M\u00e4nner die Karenz oder den Papamonat nutzen. 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