{"id":7341,"date":"2013-06-04T13:38:46","date_gmt":"2013-06-04T12:38:46","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=7341"},"modified":"2013-06-04T13:38:46","modified_gmt":"2013-06-04T12:38:46","slug":"mir-fehlt-die-anerkennung-von-ausen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2013\/06\/04\/mir-fehlt-die-anerkennung-von-ausen\/","title":{"rendered":"Mir fehlt die Anerkennung von au\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3869211199\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869211199&amp;linkCode=as2&amp;tag=vaeterblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3869211199 \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51sPbJIiSHL._SX385_.jpg \" alt=\"\" width=\"231\" height=\"181\" \/><\/a>Wer sind die M\u00e4nner, die heute V\u00e4ter sind? Auf dem Platz der V\u00e4ter am Kopf der Familientafel sitzen jetzt immer \u00f6fter die M\u00fctter. Oder die neuen M\u00e4nner der M\u00fctter. Eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist Vatersein \u00fcber die Zeugung hinaus nicht mehr. M\u00e4nner m\u00fcssen sich messen lassen an ihrem Engagement f\u00fcr die Familie, ihren Fertigkeiten als Zuh\u00f6rer und an der Dauer ihrer Elternzeit.<\/p>\n<p>Den Antworten auf diese Fragen sp\u00fcren die Hamburger Fotografin Gesche J\u00e4ger und der Journalist Jochen Brenner in dem gro\u00dfformatigen Bildband <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3869211199\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869211199&amp;linkCode=as2&amp;tag=vaeterblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3869211199 \" target=\"_blank\">VAETERLAND<\/a> nach. Gesche J\u00e4ger hat \u00fcber Monate hinweg immer wieder in elf deutschen Familien gelebt. Mit der Kamera beobachtete sie den Alltag von V\u00e4tern, T\u00f6chtern und S\u00f6hnen. Die M\u00e4nner, die sie traf, sind jung, alt, alleinerziehend, homosexuell, geistig beeintr\u00e4chtigt oder waren fr\u00fcher Kinderhasser. Sie leben in Patchworkfamilien, in offenen Beziehungen oder haben f\u00fcr die Kinder ihren Beruf aufgegeben. Wer sie gerade nicht sein wollen, wissen die M\u00e4nner heutzutage von ihren eigenen V\u00e4tern. Wer sie sein k\u00f6nnten, finden die meisten von ihnen erst nach Jahren heraus.<\/p>\n<p>Es beginnt mit Martin Roggentin, Vater von 8 Kindern, der alleine f\u00fcr die finanzielle Versorgung der Familie verantwortlich ist und sich schon \u00f6fters gew\u00fcnscht hat, einmal die Rollen tauschen zu k\u00f6nnen, abr \u201aals Gro\u00dffamilie lebt man von der Hand in den Mund, reich werden wir nicht mehr.\u2018<\/p>\n<p>Hartmut Wittenberg ist Ende 50, als seine dritte Tochter Greta geboren wir, aber \u201aFremde halten mich auch so gut wie nie f\u00fcr den Gro\u00dfvater meiner T\u00f6chter. Es sind die vertrauten Gesten im Umgang, die den Vater erkennen lassen.\u2018 Christian und Matthias Dieter sind Papi und Papa von Fabius, den sie in einer \u201ahalboffenen\u2018 Adoption in ihrer Familie aufnehmen konnten. \u201aEin bis zwei Mal im Jahr stehen wir in Kontakt mit der leiblichen Mutter. Wir nennen sie \u201eBauchmama\u201c, damit ist das Wort \u201eMama\u201c f\u00fcr Fabius ganz konkret besetzt.<\/p>\n<p>Mit Jan Hadewig wird ein Mann portr\u00e4tiert, der niemals Vater werden wollte, jetzt aber Vater des einj\u00e4hrigen Jesse ist. Denis R\u00f6seler, selbst behindert und Vater des dreij\u00e4hrigen Malte und Martin M\u00fcller, der als Samenspender Vater werden kann.<\/p>\n<p>Die Bilder von Gesche J\u00e4ger dr\u00fccken die Beziehungen, der V\u00e4ter zu ihren Kindern, aber auch zu Ihren PartnerInnen einf\u00fchlsam aus, unabh\u00e4ngig davon, ob sie ein Jahr oder 13 Jahre alt sind. Die von Jochen Brenner geschriebenen Texte geben auf jeweils knapp 2 Seiten einen guten Einblick in die Vorstellungswelt der portr\u00e4tierten M\u00e4nner und ihr jewiliges Verst\u00e4ndnis von Vaterschaft. Ein tolles Buch, das die Facetten von V\u00e4terlichkeit in der Moderne aufgreift und deutlich macht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sind die M\u00e4nner, die heute V\u00e4ter sind? Auf dem Platz der V\u00e4ter am Kopf der Familientafel sitzen jetzt immer \u00f6fter die M\u00fctter. Oder die neuen M\u00e4nner der M\u00fctter. Eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist Vatersein \u00fcber die Zeugung hinaus nicht mehr. 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