{"id":7207,"date":"2013-04-13T07:49:20","date_gmt":"2013-04-13T06:49:20","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=7207"},"modified":"2013-04-12T19:53:13","modified_gmt":"2013-04-12T18:53:13","slug":"je-hoher-die-bildung-desto-spater-wird-mann-vater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2013\/04\/13\/je-hoher-die-bildung-desto-spater-wird-mann-vater\/","title":{"rendered":"Je h\u00f6her die Bildung, desto sp\u00e4ter wird Mann Vater"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/images.derstandard.at\/t\/12\/2013\/04\/11\/1363790106403-familiengruendung.jpg \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/images.derstandard.at\/t\/12\/2013\/04\/11\/1363790106403-familiengruendung.jpg \" alt=\"\" width=\"180\" height=\"120\" \/><\/a>L\u00e4ngere Ausbildungszeiten, befristete Arbeits- und prek\u00e4re Lebensverh\u00e4ltnisse tragen heute dazu bei, dass Paare die Geburt des ersten Kindes mehr nach hinten verschieben. Doch wie wirkt es sich auf das Leben als Familie aus, wenn Menschen fr\u00fch oder sp\u00e4t Eltern werden? Das \u00f6sterreichische Institut f\u00fcr Familienforschung (<a href=\"http:\/\/www.oif.ac.at\/\" target=\"_blank\">\u00d6IF<\/a>) greift in einer aktuellen <a href=\"http:\/\/www.oif.ac.at\/fileadmin\/OEIF\/FiZ\/FiZ_2012.pdf \" target=\"_blank\">Publikation<\/a> diese Frage auf \u2013 und kommt zu teilweise \u00fcberraschenden Ergebnissen.<\/p>\n<p>\u201eDie fr\u00fchen M\u00fctter haben h\u00e4ufiger als die sp\u00e4ten M\u00fctter nur einen Haupt- oder Realschulabschluss. Die sp\u00e4ten M\u00fctter haben in der Familiengr\u00fcndungsphase die anspruchsvollsten Bildungsabschl\u00fcsse&#8220;, so das \u00d6IF. Bei den V\u00e4tern zeigt sich die gleiche Tendenz. Au\u00dferdem sind die V\u00e4ter zum Zeitpunkt der Familiengr\u00fcndung besser beruflich verankert als die Frauen &#8211; und zwar in jeder Altersgruppe. Diese ungleichen Startchancen beeinflussen die Aufteilung der Elternarbeit zwischen Frauen und M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>Junge Eltern haben nachweislich weniger Geld als \u00e4ltere Eltern. Das kann nicht erstaunen. Frauen, die bei der Geburt ihres ersten Kindes j\u00fcnger als 25 Jahre alt sind, verdienen deutlich seltener als \u00e4ltere M\u00fctter ihr eigenes Geld oder haben ein niedrigeres Nettoeinkommen. Bei den sp\u00e4ten M\u00fcttern tragen laut dem \u00d6IF nur 7,1 Prozent gar nicht zum Familieneinkommen bei. Sie sind n\u00e4mlich in der Familiengr\u00fcndungsphase viel besser in den Arbeitsmarkt integriert als j\u00fcngere M\u00fctter.<\/p>\n<p>Doch in jeder Altersgruppe leben deutlich mehr M\u00fctter als V\u00e4ter ganz ohne eigenes Einkommen. &#8222;Diese Diskrepanzen weisen auf die relativ traditionelle Arbeitsteilung in Haushalten hin&#8220;, so das \u00d6IF. Auch junge V\u00e4ter verdienen deutlich weniger als sp\u00e4te V\u00e4ter. Das beeinflusst das Haushaltseinkommen der jungen Eltern negativ.<\/p>\n<p>Die Studien zeigen auch, dass die gemeinsam mit dem Kind verbrachte Zeit nicht vom Alter der Eltern abh\u00e4ngt. Au\u00dfer am Wochenende verbringen \u00e4ltere Eltern nicht mehr Zeit mit ihren Kindern. &#8222;Das Zeitbudget der Eltern f\u00fcr ihre Kinder erweist sich als weitgehend unabh\u00e4ngig vom Timing der ersten Elternschaft&#8220;, so das \u00d6IF. Dabei w\u00fcnschen sich viele Eltern unabh\u00e4ngig vom Alter mehr Zeit f\u00fcr ihre Kinder. Noch mehr w\u00fcnschen sie sich aber, neben Kindern und Beruf mehr Zeit f\u00fcr sich selbst und ihre Freunde zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1363707684441\/Je-hoeher-die-Bildung-desto-spaeter-das-Kind \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00e4ngere Ausbildungszeiten, befristete Arbeits- und prek\u00e4re Lebensverh\u00e4ltnisse tragen heute dazu bei, dass Paare die Geburt des ersten Kindes mehr nach hinten verschieben. Doch wie wirkt es sich auf das Leben als Familie aus, wenn Menschen fr\u00fch oder sp\u00e4t Eltern werden? 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