{"id":7156,"date":"2013-03-29T10:41:47","date_gmt":"2013-03-29T09:41:47","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=7156"},"modified":"2013-03-29T10:41:47","modified_gmt":"2013-03-29T09:41:47","slug":"vater-erzahlen-anders-als-mutter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2013\/03\/29\/vater-erzahlen-anders-als-mutter\/","title":{"rendered":"V\u00e4ter erz\u00e4hlen anders als M\u00fctter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.springer.com\/psychology\/personality+%26+social+psychology\/journal\/11199 \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-136296-0 \" alt=\"\" width=\"153\" height=\"204\" \/><\/a>Gemeinsames Erinnern an Erlebtes ist wichtig f\u00fcr die Entwicklung des Kindes. Es versetzt die Kinder in die Lage, Erfahrungen zu interpretieren und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Zusammenhang zu bringen. Auch gab es bereits Hinweise darauf, dass M\u00fctter sich mehr M\u00fche beim Erz\u00e4hlen und gemeinsamen Erinnern geben und die Kinder st\u00e4rker mit einbeziehen als es V\u00e4ter tun.<\/p>\n<p>Diese Hypothese, sowie die Annahme, dass Eltern weniger zum Ausschm\u00fccken von Erinnerungen und Geschichten neigen, wenn sie mit ihren S\u00f6hnen statt mit den T\u00f6chtern sprechen, haben <a href=\"http:\/\/www.psychology.emory.edu\/cognition\/fivush\/lab\/FivushLabWebsite\/widaadzaman.html\" target=\"_blank\">Widaad Zaman<\/a> von der University of Central Florida und <a href=\"http:\/\/www.psychology.emory.edu\/cognition\/fivush\/ \" target=\"_blank\">Robyn Fivush<\/a> von der Emory University in Atlanta nun genauer untersucht und in dem Beitrag \u201a Gender Differences in Elaborative Parent\u2013Child Emotion and Play Narratives\u2018 in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift \u201a<a href=\"http:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11199-013-0270-7 \" target=\"_blank\">Sex Roles<\/a>\u2018 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Um ihre Hypothesen zu pr\u00fcfen, baten die Forscher insgesamt 42 Familien darum, sie beim gemeinsamen Erinnern beobachten zu d\u00fcrfen. Dazu besuchten zwei Wissenschaftler jede Familie zwei Mal zu Hause. Bei beiden Besuchen wurde einer der beiden Elternteile gebeten, sich mit dem Kind \u00fcber vier zur\u00fcck liegende Ereignisse zu unterhalten und das Gespr\u00e4ch aufgezeichnet. Dabei sollten die Eltern jeweils ein trauriges, ein erfreuliches Ereignis sowie zwei Konfliktsituationen &#8211; eine mit einem Altersgenossen des Kindes, die andere mit dem Elternteil selbst &#8211; ausw\u00e4hlen und mit dem Kind dar\u00fcber sprechen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Die M\u00fctter schm\u00fcckten die vergangenen Ereignisse mehr aus als die V\u00e4ter &#8211; und dies unabh\u00e4ngig davon, ob ihr Kind ein Junge oder M\u00e4dchen war. Zudem neigten die M\u00fctter generell dazu, sich emotionaler auszudr\u00fccken als die V\u00e4ter. &#8222;M\u00fctter, die offene Fragen stellen wie beispielsweise &#8218;Warum warst du w\u00fctend?&#8216; und auf die Antworten ihres Kindes eingehen, erm\u00f6glichen es diesem, \u00fcber seine Gef\u00fchle zu reflektieren und damit in Zukunft vielleicht anders umzugehen&#8220;, erkl\u00e4ren die Forscher. Das trage zum emotionalen Wohlbefinden der Kinder bei und zeige ihnen zudem, dass die eigenen Sichtweisen und Meinungen wichtig sind und ernstgenommen werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.scinexx.de\/wissen-aktuell-15855-2013-03-28.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsames Erinnern an Erlebtes ist wichtig f\u00fcr die Entwicklung des Kindes. Es versetzt die Kinder in die Lage, Erfahrungen zu interpretieren und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Zusammenhang zu bringen. 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