{"id":701,"date":"2008-03-24T20:54:22","date_gmt":"2008-03-24T19:54:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2008\/03\/24\/so-viel-kind-vertragt-ein-vater\/"},"modified":"2008-03-24T20:54:22","modified_gmt":"2008-03-24T19:54:22","slug":"so-viel-kind-vertragt-ein-vater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2008\/03\/24\/so-viel-kind-vertragt-ein-vater\/","title":{"rendered":"So viel Kind vertr\u00e4gt ein Vater"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">\u00dcber ein tolles Beispiel und die 100% Variante berichtet Nana Gerritzen in <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/panorama\/:Elternzeit-Wie-Kind-Vater\/614897.html \" target=\"_blank\">Stern Online<\/a>:<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">\u201aAuf dem dunkelbraunen Couchtisch im Wohnzimmer liegt ein aufgeklapptes Buch, &#8222;Das kompetente Kind&#8220; von Jesper Juul. Direkt daneben, auf dem Sofa h\u00e4lt die einj\u00e4hrige Luise gerade ihre Mittagsschlaf. Zu sehen ist nur ein kleiner Kopf mit hellbraunem Flaum, zu h\u00f6ren ist nichts. Harald Berger nutzt die Pause, um seinen Terminplan auf dem Computer durchzusehen. \u2026<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Als Produktmanager in einem gro\u00dfen Software-Unternehmen spielen Planung, Zeitmanagement und Organisation f\u00fcr Harald Berger eine wichtige Rolle. In den vergangenen Wochen musste er sich von der Vorstellung, alles planen zu k\u00f6nnen, verabschieden. Die ordentlichen viereckigen Zeiteinheiten auf dem Rechner haben wenig mit der Realit\u00e4t zu tun. Den Alltag bestimmt Tochter Luise, denn Berger ist seit gut drei Monaten in Elternzeit.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Missen m\u00f6chte Berger die Elternzeit jedoch auf keinen Fall. &#8222;Man hat ja ohnehin so selten die Gelegenheit, so viel Zeit mit seinem Kind zu verbringen und es so intensiv aufwachsen zu sehen.&#8220; Dass inzwischen zehn Prozent der Elterngeldantr\u00e4ge von V\u00e4tern gestellt werden, beeindruckt ihn wenig. &#8222;In Island bleiben immerhin 90 Prozent der V\u00e4ter mit dem Nachwuchs zu Hause.&#8220;<\/span><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Berger bleibt nicht nur die obligatorischen zwei, sondern mehr als f\u00fcnf Monate zu Hause. Die ersten neun Monate blieb seine Frau beim Baby, auch, um stillen zu k\u00f6nnen. Im Dezember haben sie Rollen getauscht. Mama geht zur Arbeit, Papa k\u00fcmmert sich um Kind und Haushalt und sorgt daf\u00fcr, dass abends etwas zum Essen auf dem Tisch steht. Auch nach der Elternzeit wollen beide Eltern so viel Zeit wie m\u00f6glich mit dem Nachwuchs verbringen. Deshalb wird die junge Familie k\u00fcnftig auf zwei Vollgeh\u00e4lter verzichten und auf Dreiviertelstellen umsteigen. &#8222;Damit bin ich ein echter Exot in meiner Firma&#8220;, so Berger. Unter den rund 200 Angestellten g\u00e4be es zwar bereits einige wenige V\u00e4ter, die Elternzeit beantragt h\u00e4tten, aber keinen, der auf Teilzeit umgestiegen sei, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">K\u00f6nnen V\u00e4ter wirklich die traditionelle Mutterrolle \u00fcbernehmen? In breiten Teilen der Gesellschaft ist das immer noch umstritten. Viele Menschen glauben nach wie vor, dass Kinder, insbesondere im Baby- und Kleinkindalter, in erster Linie zur Mutter geh\u00f6ren. \u2026<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Luise sieht das offensichtlich anders. Sie sitzt gl\u00fccklich bei ihrem Papa auf dem Scho\u00df und guckt sich ein Bilderbuch aus Holz an. Warum noch immer viele M\u00e4nner die Elternzeit ablehnen, ist auch Berger unbegreiflich. &#8222;Ich habe bisher kein einziges richtiges Argument gegen M\u00e4nner in Elternzeit geh\u00f6rt&#8220;, sagt er und f\u00fcgt grinsend hinzu: &#8222;Man muss ja nicht gleich anfangen, Brigitte zu lesen und jede Woche einen Kuchen backen.&#8220; Auch in seinem <a href=\"http:\/\/www.ichundluise.blogspot.com\" target=\"_blank\">Elternzeit-Blog<\/a> berichtet er regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber seine Erfahrungen und macht auch anderen V\u00e4tern Mut: &#8222;Man(n) kann Hausmann sein ohne dabei zur Hausfrau zu mutieren&#8220;, hei\u00dft es in einem Eintrag. Die h\u00e4ufig vertretene These, Elternzeit sei ein Karrierekiller, l\u00e4sst er nicht gelten. Arbeitgeber seien vielleicht noch nicht auf Fulltime-V\u00e4ter eingestellt, meint er, das gr\u00f6\u00dfere Problem sei aber, dass viele m\u00e4nnliche Arbeitnehmer sich nicht trauten, zu fragen.\u2019<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber ein tolles Beispiel und die 100% Variante berichtet Nana Gerritzen in Stern Online: \u201aAuf dem dunkelbraunen Couchtisch im Wohnzimmer liegt ein aufgeklapptes Buch, &#8222;Das kompetente Kind&#8220; von Jesper Juul. Direkt daneben, auf dem Sofa h\u00e4lt die einj\u00e4hrige Luise gerade ihre Mittagsschlaf. 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