{"id":6936,"date":"2013-01-24T17:56:31","date_gmt":"2013-01-24T16:56:31","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=6936"},"modified":"2013-01-24T17:56:31","modified_gmt":"2013-01-24T16:56:31","slug":"die-unruhe-und-die-fehlenden-vater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2013\/01\/24\/die-unruhe-und-die-fehlenden-vater\/","title":{"rendered":"Die Unruhe und die fehlenden V\u00e4ter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3170190822\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3170190822&amp;linkCode=as2&amp;tag=vaeterblog-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3170190822 \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/315T4KV3HTL._SL500_AA300_.jpg \" alt=\"\" width=\"180\" height=\"180\" \/><\/a>Der P\u00e4dagoge und Psychoanalytiker <a href=\"http:\/\/www.hans-hopf.de\/\" target=\"_blank\">Hans Heinz Hopf<\/a> pl\u00e4dierte in einem Interview mit der Aachener Zeitung f\u00fcr einen anderen Umgang mit hyperaktiven Jungen und verweist auf den Zusammenhang von ADHS und fehlenden V\u00e4tern.<\/p>\n<p>\u201a\u2026 Sie gehen davon aus, dass auch eine fehlende v\u00e4terliche Struktur Einfluss auf die Unruhe der Jungen hat. Wie wirkt sich das genau auf das Verhalten des Kindes aus?<\/p>\n<p><strong>Hopf: <\/strong>Das wirkt sich sehr stark aus. Wir haben es oft mit zerbrochenen Familien zu tun. Der Vater als Dritter hat am Anfang eine andere Aufgabe als die Mutter. Sie ist die Versorgerin, auch emotional. Der Vater ist erst mal der Besch\u00fctzer, und der lehrt den Jungen, wie er Affekte beherrscht. Vor allem durch sein Vorbild, aber auch durch seine Grenzsetzung.<\/p>\n<p>Das kann doch auch eine Frau.<\/p>\n<p><strong>Hopf: <\/strong>Ja, das kann sie auch. Sie kann es aber meistens nicht, wenn sie es in der Dual-Union tun soll, wenn der Vater nicht pr\u00e4sent ist.<\/p>\n<p>Aber nicht jedes Kind, das keinen Vater als Bezugsperson hat, leidet unter ADHS. es scheint also auch ohne Vater zu gehen.<\/p>\n<p><strong>Hopf: <\/strong>Viele Kinder haben dann andere Vorbilder. Wenn das Kind einen guten Lehrer, Onkel oder Stiefvater hat, k\u00f6nnen diese die Rolle \u00fcbernehmen. Es gibt auch viele M\u00fctter, die das Kind gut versorgen und grenzsetzend wirken k\u00f6nnen. Aber wir machen als Psychoanalytiker schon die Feststellung, dass bei alleinerziehenden M\u00fcttern die unruhigen und die aggressiven Jungen h\u00e4ufiger sind. Ich m\u00f6chte das bewusst ganz deutlich sagen: Das ist kein Versagen dieser M\u00fctter, sondern der fehlenden V\u00e4ter.<br \/>\nWenn der Vater anwesend ist, entwickelt der Junge Vorstellungen von normaler M\u00e4nnlichkeit. Wenn er abwesend ist, bekommt der Junge grandiose Vorstellungen, kriegt \u2013 trivial gesagt \u2013 machohafte Z\u00fcge.<\/p>\n<p>Was m\u00fcssen V\u00e4ter heute leisten?<\/p>\n<p><strong>Hopf: <\/strong>Es ist dieser begrenzende Aspekt. Wenn ich merke, dass mein Sohn acht Stunden am Tag vorm Computer sitzt, kann ich das nur einschr\u00e4nken, wenn ich nicht selbst dasselbe tue. Der Vater muss als Vorbild wirken und die Affekte des Sohnes beeinflussen. Das Ideal ist auch eine gute Paarbeziehung. Der Mann muss die Frau achten. \u2026\u2018<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hans-hopf.de\/files\/interview-spezial-hopf.pdf\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der P\u00e4dagoge und Psychoanalytiker Hans Heinz Hopf pl\u00e4dierte in einem Interview mit der Aachener Zeitung f\u00fcr einen anderen Umgang mit hyperaktiven Jungen und verweist auf den Zusammenhang von ADHS und fehlenden V\u00e4tern. \u201a\u2026 Sie gehen davon aus, dass auch eine fehlende v\u00e4terliche Struktur Einfluss auf die Unruhe der Jungen hat. 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