{"id":6856,"date":"2012-12-24T13:58:56","date_gmt":"2012-12-24T12:58:56","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=6856"},"modified":"2012-12-26T14:09:03","modified_gmt":"2012-12-26T13:09:03","slug":"wertschatzung-fur-neue-rollenmodelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2012\/12\/24\/wertschatzung-fur-neue-rollenmodelle\/","title":{"rendered":"Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr neue Rollenmodelle"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.atkearney361grad.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/GRAFIK.jpeg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.atkearney361grad.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/GRAFIK.jpeg\" alt=\"\" width=\"372\" height=\"228\" \/><\/a>Eine familienbedingte Auszeit ist f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte immer noch schwer vorstellbarbar. Zu gro\u00df sind die beruflichen und sozialen Nachteile f\u00fcr Eltern trotz vieler gut gemeinter Programme der Unternehmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Noch immer akzeptieren viel zu wenige Vorgesetzte und Kollegen neue Lebensmodelle. Zudem fehlen starke Vorbilder f\u00fcr eine neue Rollenverteilung.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen bieten den Arbeitnehmern ein breites Angebot an Leistungen an, die der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie dienen sollen. Glaubt man den \u00f6ffentlichen Beteuerungen von Unternehmen und Politikern, gibt es keine Probleme, wenn sich V\u00e4ter neben dem Job auch um ihre Kinder k\u00fcmmern. Die Realit\u00e4t sieht allerdings anders aus. Bislang nutzen 27 % der V\u00e4ter das Elterngeld, obwohl mehr als 50% sich dies sehr gut vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle spielt die wahrgenommene geringe Akzeptanz bei Vorgesetzten und Kollegen. Nahezu jeder zweite Arbeitnehmer in\u00a0der Rush-Hour erwartet eine negative Bewertung durch Kollegen und Vorgesetzte, wenn M\u00e4nner eine l\u00e4ngere berufliche Pause zur Kinderbetreuung einlegen.<\/p>\n<p>Studien zeigen, dass die W\u00fcnsche von jungen Frauen und M\u00e4nnern entgegen aller Vorurteile nahe beieinanderliegen. Beide Geschlechter wollen gut verdienen, einen sicheren Arbeitsplatz und eine Familie. Doch ohne flexible Erwerbsbiografien werden weder M\u00e4nner noch Frauen diese Ziele erreichen k\u00f6nnen. 90 Prozent\u00a0der V\u00e4ter sind aufgrund der fehlenden Akzeptanz dieser W\u00fcnsche nach der Geburt des ersten Kindes weiterhin vollzeitbesch\u00e4ftigt. 40 Prozent w\u00fcrden lieber weniger arbeiten, \u00fcberwiegend favorisieren sie eine 30-Stunden-Woche. Nur ein Drittel der V\u00e4ter spricht von einer guten Balance zwischen Beruf und Familie.<\/p>\n<p>Tradierte Rollenbilder, die auch in Unternehmenskulturen verankert sind, sind schwer zu durchbrechen. Die Leistungstr\u00e4ger spielen dabei eine entscheidende Rolle. Gerade Vorbilder auf den oberen F\u00fchrungsebenen sind gefragt, denn kulturelles Umdenken wird durch authentische Beispiele erst erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Unternehmensleitungen k\u00f6nnen ihren Besch\u00e4ftigten eindeutig signalisieren, dass flexible Berufsbiografien m\u00f6glich und erw\u00fcnscht sind. Wenn alle Besch\u00e4ftigten unabh\u00e4ngig von ihrer Lebensform Aufstiegschancen haben, die Bed\u00fcrfnisse von Eltern ber\u00fccksichtigt werden und die Unternehmenswerte in Hinblick auf Familie von der Gesch\u00e4ftsleitung aktiv kommuniziert werden, wird sich etwas ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.atkearney361grad.de\/2012\/10\/10\/was-zu-tun-ist-03-respekt-fur-neue-rollenmodelle\/ \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine familienbedingte Auszeit ist f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte immer noch schwer vorstellbarbar. 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