{"id":6743,"date":"2012-11-27T12:32:55","date_gmt":"2012-11-27T11:32:55","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=6743"},"modified":"2012-11-27T12:34:48","modified_gmt":"2012-11-27T11:34:48","slug":"was-geld-oder-titel-fur-die-ypsiloner-bedeuten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2012\/11\/27\/was-geld-oder-titel-fur-die-ypsiloner-bedeuten\/","title":{"rendered":"Was Geld oder Titel f\u00fcr die Ypsiloner bedeuten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.odgersberndtson.de\/fileadmin\/uploads\/germany\/Documents\/Studien\/OB_Manager-Barometer_Peter_Herrendorf.pdf\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6744 alignright\" title=\"Manager-Barometer-2011\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Manager-Barometer-2011.jpg\" alt=\"Manager-Barometer-2011\" width=\"154\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Manager-Barometer-2011.jpg 428w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Manager-Barometer-2011-300x210.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 154px) 100vw, 154px\" \/><\/a>Die \u201aGeneration Y, die neben dem Job auch ein Privatleben fordert, gibt vielen Unternehmen R\u00e4tsel auf. Im KarriereSpiegel Interview mit Klaus Werle beschreibt sie <a href=\"http:\/\/www.odgersberndtson.de\/de\/berater\/berater\/peter-herrendorf\/ \" target=\"_blank\">Peter Herrendorf<\/a> von der Personalberatung <a href=\"http:\/\/www.odgersberndtson.de\/de\/home\/ \" target=\"_blank\">Odgers Berndtson<\/a> als forsch und gewandt im Auftritt, aber wenig ehrgeizig.<\/p>\n<p><strong>KarriereSPIEGEL:<\/strong> Herr Herrendorf, gemeinsam mit dem manager magazin haben Sie 500 Unternehmen nach ihrer Meinung \u00fcber die Berufseinsteiger von heute gefragt. Sind die denn so mysteri\u00f6s?<\/p>\n<p><strong>Herrendorf:<\/strong> Mysteri\u00f6s vielleicht nicht &#8211; aber wir beobachten durchaus ein Gef\u00fchl der Verunsicherung bei vielen Unternehmen, was die sogenannte \u201aGeneration Y\u2018 betrifft. Also diejenigen, die nach 1980 geboren wurden und seit einigen Jahren als Berufseinsteiger in die Firmen kommen. Sie gelten als anspruchsvoll und setzen oft andere Priorit\u00e4ten als die Generationen zuvor. \u2026<\/p>\n<p><strong>KarriereSPIEGEL: <\/strong>Das Urteil der Personaler ist wenig schmeichelhaft f\u00fcr die Ypsiloner. Wollen die Unternehmen die Jungen nicht?<\/p>\n<p><strong>Herrendorf:<\/strong> Doch, nat\u00fcrlich. Sie sind ja auch auf sie angewiesen und profitieren von ihrer Netzaffinit\u00e4t und ihrem selbstverst\u00e4ndlichen Umgang mit anderen Kulturen. Aber viele Firmen sind schlecht vorbereitet. Die Situation, dass pl\u00f6tzlich Bewerber Forderungen stellen, wie Arbeit organisiert werden sollte, ist f\u00fcr manche einfach noch zu neu.<\/p>\n<p><strong>KarriereSPIEGEL: <\/strong>Wo sehen Sie das gr\u00f6\u00dfte Konfliktpotential?<\/p>\n<p><strong>Herrendorf:<\/strong> Leistungswille und Leistungshunger sind sicher ein Punkt, an dem es unterschiedliche Auffassungen gibt, um das einmal vorsichtig zu formulieren. Die &#8222;Generation X&#8220; ist meist \u00fcber finanzielle Anreize, gr\u00f6\u00dfere F\u00fchrungsspannen oder Titel zu motivieren. Bei den Ypsilonern zieht das nicht so stark. Sie wollen spannende Aufgaben &#8211; und die M\u00f6glichkeit, sich individuell weiterzuentwickeln. Auch die Balance zwischen Job und Privatleben ist ihnen wichtiger.<\/p>\n<p><strong>KarriereSPIEGEL: <\/strong>Die meisten Unternehmen haben doch darauf schon reagiert, etwa mit flexiblen Arbeitszeiten.<\/p>\n<p><strong>Herrendorf:<\/strong> Richtig, Arbeit l\u00e4sst sich auch anders organisieren. Doch viele Personaler sehen auch die fachliche Kompetenz der jungen Generation kritisch. Zumindest der Bachelor wird deutlich schlechter beurteilt als das alte Diplom, der Master immerhin gleich gut oder etwas besser. Unabh\u00e4ngig vom Abschluss stellen die befragten Manager eine Verschlechterung in m\u00fcndlicher und schriftlicher Kommunikation fest. Auch die F\u00e4higkeit zu Selbstkritik und selbstreflektierendem Verhalten hat im Vergleich zur &#8222;Generation X&#8220; abgenommen, ebenso die Bereitschaft, sich mit politischen und gesellschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"http:\/\/cdn3.spiegel.de\/images\/image-430026-galleryV9-pvnm.jpg \"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/cdn3.spiegel.de\/images\/image-430026-galleryV9-pvnm.jpg \" alt=\"\" width=\"850\" height=\"323\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>KarriereSPIEGEL: <\/strong>Gibt es denn keinen Anlass f\u00fcr ein kleines bisschen Lob?<!--more--><\/p>\n<p><strong>Herrendorf:<\/strong> Selbstverst\u00e4ndlich gibt es den. Die aktuellen Absolventen k\u00f6nnen mehr und andere Fremdsprachen, etwa auch Russisch oder Chinesisch. Sie treten gewandter auf und sind es gewohnt, vor anderen Menschen zu sprechen oder Ergebnisse zu pr\u00e4sentieren. Und sie k\u00f6nnen besser mit Unsicherheit und sich ver\u00e4ndernden Rahmenbedingungen umgehen, sie haben \u00dcbung darin, zwischen verschiedenen Parteien zu vermitteln und pragmatische L\u00f6sungen zu finden. All das sind F\u00e4higkeiten, die F\u00fchrungskr\u00e4ften von Morgen gut zu Gesicht stehen. Doch an pers\u00f6nlichem Ehrgeiz und der Einordnung in klassische Hierarchien hapert es noch &#8211; auch, weil sie von klein auf gewohnt sind, Autorit\u00e4ten auf Augenh\u00f6he zu begegnen. \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsstart\/berufseinstieg-wie-firmen-die-manager-von-morgen-sehen-a-869420.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u201aGeneration Y, die neben dem Job auch ein Privatleben fordert, gibt vielen Unternehmen R\u00e4tsel auf. 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