{"id":6684,"date":"2012-11-06T21:33:47","date_gmt":"2012-11-06T20:33:47","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=6684"},"modified":"2012-11-06T21:33:47","modified_gmt":"2012-11-06T20:33:47","slug":"ganze-manner-arbeiten-auch-mal-weniger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2012\/11\/06\/ganze-manner-arbeiten-auch-mal-weniger\/","title":{"rendered":"Ganze M\u00e4nner arbeiten auch mal weniger"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Teilzeitmann.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-6685\" title=\"Teilzeitmann\" src=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Teilzeitmann.jpg\" alt=\"Teilzeitmann\" width=\"242\" height=\"75\" srcset=\"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Teilzeitmann.jpg 404w, https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Teilzeitmann-300x92.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a>Bei der heutigen Medienkonferenz zum Start des Projekts \u201aTeilzeitmann\u2018 erkl\u00e4rte Markus Theunert, Pr\u00e4sident von <a href=\"http:\/\/www.maenner.ch\" target=\"_blank\">m\u00e4nner.ch<\/a>, dem Dachverband der Schweizer M\u00e4nner und V\u00e4terorganisationen:<\/p>\n<p>\u201aNeun von zehn M\u00e4nnern m\u00f6chten Teilzeit arbeiten \u2013 aber nur einer von zehn wagt es. Das m\u00e4nner.ch-Projekt DER TEILZEITMANN will R\u00fcckendeckung geben und Karrierephasen mit Teilzeitarbeit zur Normalit\u00e4t in der m\u00e4nnlichen Erwerbsbiografie machen. Als Zielvorgabe setzt sich der Dachverband der Schweizer M\u00e4nner- und V\u00e4terorganisationen ein ehrgeiziges Ziel: eine M\u00e4nner-Teilzeitquote von 20 Prozent bis ins Jahr 2020. \u2026<\/p>\n<p>Untersuchungen und internationale Erfahrungen zeigen, dass das Haupthindernis einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Angst vor einem Karriereknick und den schr\u00e4gen Blicken der m\u00e4nnlichen Kollegen ist. Deshalb braucht es ein Umdenken in den Unternehmen und in der Gesellschaft. Es gilt auch, mit negativen Vorurteilen aufzur\u00e4umen:<\/p>\n<p>Teilzeitm\u00e4nner sind \u2013 entgegen des Klischees \u2013 nicht weniger produktiv und leistungsorientiert als ihre Vollzeitkollegen.<\/p>\n<p>Aus m\u00e4nnerpolitischer Perspektive geht es nicht darum, den Teilzeitmann zur neuen Norm zu erheben. Vielmehr engagiert sich m\u00e4nner.ch f\u00fcr eine Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle im Lebensverlauf. Nach einer Hocherwerbsphase nach Abschluss der Ausbildung soll eine Tieferwerbsphase zum Zeitpunkt der Familiengr\u00fcndung oder w\u00e4hrend einer intensiven Weiterbildung ebenso m\u00f6glich sein wie ein berufliches Durchstarten zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt. \u2026<\/p>\n<p>Es sind viele kleine und gr\u00f6\u00dfere H\u00fcrden, die M\u00e4nner bew\u00e4ltigen m\u00fcssen, wenn sie sich entscheiden, nicht mehr der Vollzeitnorm entsprechen zu wollen. Daf\u00fcr braucht es auch Mut.\u2018<\/p>\n<p>Mut macht die Personalpolitik der Robert Bosch GmbH, die der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Arbeitsdirektor Christoph K\u00fcbel heute in einem <a href=\"http:\/\/www.atkearney361grad.de\/2012\/11\/06\/bosch-setzt-auf-das-eigene-erleben-mit-der-arbeitskultur-vielfalt-und-innovationskraft-fordern\/ \" target=\"_blank\">Beitrag<\/a> skizzierte. Dort gibt es ein Programm, bei dem F\u00fchrungskr\u00e4fte gezielt die angebotenen Arbeitszeitmodelle ausprobieren, um ihrer \u201aVorbildfunktion gerecht zu werden. \u201aDie Resonanz war \u00fcberw\u00e4ltigend; F\u00fchrungskr\u00e4fte aller Hierarchieebenen und Funktionsbereiche berichten von ihren positiven Erfahrungen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Diskussion \u00fcber die Pr\u00e4senzkultur in deutschen Unternehmen. Deshalb hat die Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung auch entschieden, dass \u201eMORE\u201c weiter ausgebaut wird.\u2018<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden Familienzeiten bei der Karriere ber\u00fccksichtigt: Denn die Familienzeit, also die Betreuung von Kindern oder pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen, ist eine wertvolle Lebenserfahrung, die Sozialkompetenz und die F\u00e4higkeit, Komplexit\u00e4t zu managen, vermittelt. Um diese Kompetenzen st\u00e4rker anzuerkennen und famili\u00e4re Verpflichtungen bei der Laufbahnplanung vermehrt zu ber\u00fccksichtigen, kann die \u201cFamilienzeit\u201d einen f\u00fcr die Bef\u00f6rderung erforderlichen Karrierebaustein wie z.B. Auslandsaufenthalt, Gesch\u00e4ftsbereichs- bzw. Funktionswechsel, ersetzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.teilzeitmann.ch\" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der heutigen Medienkonferenz zum Start des Projekts \u201aTeilzeitmann\u2018 erkl\u00e4rte Markus Theunert, Pr\u00e4sident von m\u00e4nner.ch, dem Dachverband der Schweizer M\u00e4nner und V\u00e4terorganisationen: \u201aNeun von zehn M\u00e4nnern m\u00f6chten Teilzeit arbeiten \u2013 aber nur einer von zehn wagt es. Das m\u00e4nner.ch-Projekt DER TEILZEITMANN will R\u00fcckendeckung geben und Karrierephasen mit Teilzeitarbeit zur Normalit\u00e4t in der m\u00e4nnlichen Erwerbsbiografie machen. 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