{"id":655,"date":"2008-01-29T10:45:13","date_gmt":"2008-01-29T09:45:13","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2008\/01\/29\/eine-sache-des-wollens\/"},"modified":"2008-01-29T10:46:36","modified_gmt":"2008-01-29T09:46:36","slug":"eine-sache-des-wollens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2008\/01\/29\/eine-sache-des-wollens\/","title":{"rendered":"Eine Sache des Wollens"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Volksmund wei\u00df es schon lange: \u201awo ein Wille ist, ist auch ein Weg\u2019. Jetzt verschafft sich diese Weisheit auch im Topmanagement Raum. Spiegel Online <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\">berichtet<\/a> \u00fcber Kultur- und Einstellungsarbeit in Sachen M\u00fctter und Karriere, die aber auch unmittelbare Auswirkungen auf die Akzeptanz aktiver Vaterschaft haben.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Es sei denn, es gibt wieder einmal ambivalente Botschaften, die mit dem Preis mangelnder Glaubw\u00fcrdigkeit bezahlt werden m\u00fcssen:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">\u201a \u2026 Mittlerweile ist zwar klar, dass man die Frauen braucht. Doch sie zu gewinnen wird immer schwieriger. &#8222;Das famili\u00e4re Umfeld ist f\u00fcr Frauen das Killerkriterium. Wenn das nicht stimmt, kriegen wir sie nicht&#8220;, sagt Microsoft-Personalchefin Brigitte Hirl-H\u00f6fer, die im Kampf um die besten Talente alles unternimmt, um das gew\u00fcnschte Ambiente zu schaffen: Microsoft organisiert Kita-Pl\u00e4tze und finanziert sie mit, betreibt eine Eltern- und Babysitterb\u00f6rse und zahlt die Vermittlungsgeb\u00fchr f\u00fcr alle m\u00f6glichen Familienservices, von der Kinder- bis zur Elternbetreuung.<!--more--><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Aus der Babypause zur\u00fcckkehrenden M\u00fcttern werden Jobl\u00f6sungen ma\u00dfgeschneidert. Mit dem Ergebnis, dass die meisten nur sechs bis zw\u00f6lf Monate zu Hause bleiben. Alle nur denkbaren Teilzeitmodelle sind zudem im Angebot, Jobsharing und sogar virtuelle Teams, die per Internet kooperieren.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Wer von zu Hause aus arbeiten m\u00f6chte, bekommt ohnehin die technische Ausr\u00fcstung gestellt. W\u00e4hrend ihrer Elternzeit bleiben Mitarbeiter in allen Verteilern und so im Bilde.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Doch alle diese Ma\u00dfnahmen funktionieren nur unter einer Voraussetzung, erkl\u00e4rt Hirl-H\u00f6fer: &#8222;Die Kultur der flexiblen Arbeitszeiten muss stark akzeptiert sein.&#8220;<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Vertrauensarbeitszeit hei\u00dft das Zauberwort, mit dem der drittgr\u00f6\u00dfte Microsoft-Ableger au\u00dferhalb der USA nicht nur gute Renditen erwirtschaftet, sondern auch wiederholt zum beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands gew\u00e4hlt wurde. &#8222;Wir vereinbaren mit jedem Mitarbeiter bestimmte Ziele. Wie die erreicht werden und wo, ist zweitrangig&#8220;, sagt Hirl-H\u00f6fer. \u2026<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Erfrischend einfach klingt das und unkompliziert, doch f\u00fcr viele Unternehmen sei das noch weit entfernte Zukunft, bilanziert die McKinsey-Studie &#8222;<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.europeanpwn.net\/files\/mckinsey_2007_gender_matters.pdf\">Women matter<\/a>&#8220; (zu Deutsch: Frauen sind wichtig). Denn fast allerorten sind die Regeln des Berufslebens auf M\u00e4nner zugeschnitten, deren Gattinnen Haushalt und Kindererziehung regeln.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Wirklich entscheidend f\u00fcr die Gleichberechtigung von Frauen ist indes, dass das Alphatier den Weg leuchtet. Wenn die Firmenleitung das Ziel Frauenf\u00f6rderung nicht aktiv unterst\u00fctzt und aggressiv einfordert, werde sich nichts \u00e4ndern, warnt McKinsey.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">&#8222;Kinder sind kein Hindernis. Es ist eine Sache des Wollens&#8220;, sagt Microsoft-Chef Berg. Dorothee Belz, 46, Chefsyndikus, wei\u00df dieses Klima zu sch\u00e4tzen. Bis 2002 hat die Juristin im M\u00e4nnerreich von Mediengr\u00f6\u00dfe Leo Kirch gearbeitet. 2003 wechselte die ehemalige Staatsanw\u00e4ltin f\u00fcr Wirtschaftskriminalit\u00e4t zu dem Software-Konzern &#8211; und entdeckte vier Wochen sp\u00e4ter, dass sie schwanger war. Ihr neuer Arbeitgeber war nicht verstimmt. Sie solle so weiterarbeiten, wie es ihr passe. \u2026\u2019<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Den kompletten Beitrag finden Sie <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,531513,00.html\">hier<\/a>.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Volksmund wei\u00df es schon lange: \u201awo ein Wille ist, ist auch ein Weg\u2019. Jetzt verschafft sich diese Weisheit auch im Topmanagement Raum. Spiegel Online berichtet \u00fcber Kultur- und Einstellungsarbeit in Sachen M\u00fctter und Karriere, die aber auch unmittelbare Auswirkungen auf die Akzeptanz aktiver Vaterschaft haben. 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