{"id":6418,"date":"2012-08-15T09:30:11","date_gmt":"2012-08-15T08:30:11","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=6418"},"modified":"2012-08-15T09:30:11","modified_gmt":"2012-08-15T08:30:11","slug":"es-ist-lacherlich-wegen-weniger-monate-einen-karriereeinbruch-zu-befurchten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2012\/08\/15\/es-ist-lacherlich-wegen-weniger-monate-einen-karriereeinbruch-zu-befurchten\/","title":{"rendered":"Es ist l\u00e4cherlich, wegen weniger Monate einen Karriereeinbruch zu bef\u00fcrchten"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 194px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.offenes-presseportal.de\/bilder\/media\/439613_bild.jpg \"><img loading=\"lazy\" class=\" \" src=\"http:\/\/www.offenes-presseportal.de\/bilder\/media\/439613_bild.jpg \" alt=\"\" width=\"184\" height=\"123\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">ePunkt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sam Zibuschka, derzeit in Karenz, mit seinem Sohn<\/p><\/div>\n<p>In der vergangenen Woche habe ich bereits \u00fcber die Personalberatung <a href=\"http:\/\/at.epunkt.net\/ \" target=\"_blank\">ePunkt<\/a> <a href=\"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2012\/08\/07\/vater-mit-fuhrungsverantwortung-verlassen-die-komfortzone\/ \" target=\"_blank\">berichtet<\/a>, deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer beide Elternzeit in Anspruch genommen haben bzw. aktuell nehmen. Nach der positiven Resonanz, legen\u00a0 sie nun argumentativ nach: Daniel Marwan, hat seine Karenz vor einigen Jahren sehr positiv erlebt und empfiehlt nun allen, die Chance, Zeit mit seinen Kindern zu verbringen, trotz aller eventuellen Widerst\u00e4nde zu nutze<\/p>\n<p>&#8222;Die Erfahrung mit den Kindern ist mit nichts zu vergleichen, durch nichts zu ersetzen &#8211; das war eine einmalige Chance, die habe ich genutzt&#8220;, ist Daniel Marwan auch heute noch von seiner Entscheidung, in V\u00e4terkarenz zu gehen, \u00fcberzeugt. Im Unterschied zu vielen anderen V\u00e4tern, die in ihren Unternehmen auf mehr oder minder verhohlenen Widerstand treffen, degradiert werden oder nicht mehr in ihre urspr\u00fcngliche Position zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, ist ePunkt sehr offen in Sachen V\u00e4terkarenz &#8211; unabh\u00e4ngig davon, ob es sich bei den Karenzwilligen um F\u00fchrungskr\u00e4fte handelt oder nicht. ePunkt besch\u00e4ftigt zahlreiche M\u00fctter und einige V\u00e4ter in Karenz bzw. nach der Karenz in Teilzeit und verf\u00fcgt \u00fcber ein etabliertes Karenz- und R\u00fcckkehrmanagement. Das Unternehmen richtet sich bei der Karenzdauer nach den W\u00fcnschen der Mitarbeiter. Karenzierte Mitarbeiter werden regelm\u00e4\u00dfig ins B\u00fcro eingeladen, sind bei allen sozialen Events, wie z. B. B\u00fcrofesten und Weihnachtsfeier, dabei und haben Zugriff auf das Intranet, um so auf dem Laufenden und in Kontakt zu bleiben. Der Wiedereinstieg erfolgt in Abstimmung und nach den Bed\u00fcrfnissen des Mitarbeiters. Teilzeitarbeit ist bei ePunkt ab 4 Stunden pro Woche m\u00f6glich, einzig bei F\u00fchrungs- und Vertriebspositionen sind 20 Wochenstunden Zeitengagement notwendig.<\/p>\n<p>Daniel Marwan r\u00e4t, aus seiner Erfahrung heraus, allen, die in V\u00e4terkarenz gehen wollen: &#8222;Tut es einfach! Es ist l\u00e4cherlich, wegen weniger Monate einen Karriereeinbruch zu bef\u00fcrchten. Au\u00dferdem ist Kleinkinderbetreuung eine gute Schule f\u00fcr jede F\u00fchrungskraft. Denn es gibt viele \u00c4hnlichkeiten zwischen Sandkiste und B\u00fcro: H\u00e4ufig geht es nur darum, wer kriegt das Schauferl und wer das K\u00fcberl. Man kann an der Sandkiste besser beobachten und viel lernen: Vater bzw. Mutter sein ist vergleichbar mit F\u00fchrungskraft sein. Kinder fordern unmittelbar Feedback, sind direkt und erbarmungslos, man ist permanent gefordert und hat kaum R\u00fcckzugsbereich. Mitarbeiter fordern da viel weniger. F\u00fcr seinen Einsatz wird man aber auch mit einer t\u00e4glich wachsenden Beziehung zum Kind belohnt.&#8220;<\/p>\n<p>Auch Sam Zibuschka \u00a0sieht es als Chance, eine intensive und unwiederbringliche gemeinsame Zeit mit seinem Sohn zu verbringen.<!--more--> \u201eUnsere berufliche und finanzielle Situation hat uns erlaubt, eine V\u00e4terkarenz \u00fcberhaupt in Erw\u00e4gung zu ziehen. Es gibt leider noch immer viele Familien, bei denen eine V\u00e4terkarenz aus einem dieser beiden Gesichtspunkte nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Hier m\u00fcssen zum einen Firmen umdenken und die Unternehmer mehr Verst\u00e4ndnis aufbringen. Zum anderen sind zwar die neuen einkommensabh\u00e4ngigen Karenzmodelle schon sehr fortschrittlich, trotzdem glaube ich, dass einer der Hauptgr\u00fcnde, die gegen eine V\u00e4terkarenz sprechen, noch immer der ist, dass die Familie auf das Gehalt des Mannes nicht verzichten kann. Hier sehe ich noch immer enormen Entwicklungsbedarf. Ich selbst werde w\u00e4hrend meiner Karenzzeit in v\u00f6llig neuen Bereichen gefordert sein, mich neu kennenlernen und meine gesamte Managementstrategie in \u201amanagement by loving\u2018 umstellen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.offenes-presseportal.de\/bildung_karriere\/epunkt_plaedoyer_fuer_die_leading_fathers_439613.htm \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der vergangenen Woche habe ich bereits \u00fcber die Personalberatung ePunkt berichtet, deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer beide Elternzeit in Anspruch genommen haben bzw. aktuell nehmen. 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