{"id":6247,"date":"2012-06-10T13:31:19","date_gmt":"2012-06-10T12:31:19","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=6247"},"modified":"2012-06-10T13:31:19","modified_gmt":"2012-06-10T12:31:19","slug":"vater-wissen-was-sie-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2012\/06\/10\/vater-wissen-was-sie-wollen\/","title":{"rendered":"V\u00e4ter wissen, was sie wollen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3940755915\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3940755915 \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41brfXVusGL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"144\" height=\"144\" \/><\/a>Zum Vatertag in \u00d6sterreich sprach Liane Pircher mit <a href=\"http:\/\/www.oif.ac.at\/institut\/team\/olaf_kapella\/?S=ohne%3F%3F#c115\" target=\"_blank\">Olaf Kapella<\/a>, Mitarbeiter beim Institut f\u00fcr Familienforschung (<a href=\"http:\/\/www.oif.ac.at\/\" target=\"_blank\">\u00d6IF<\/a>) und Herausgeber der Studie \u201a<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3940755915\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3940755915 \" target=\"_blank\">Papa geht arbeiten<\/a>\u2018 \u00fcber die Rolle der V\u00e4ter.<\/p>\n<p>\u201a\u2026 Aber nur ein verschwindend geringer Anteil, knapp zehn Prozent, nimmt sich Karenz. Woran liegt das?<\/p>\n<p>Kapella: Es w\u00e4re falsch nur anhand der V\u00e4terkarenz-Zahlen abzulesen, ob M\u00e4nner gute oder schlechte V\u00e4ter sind. Wir wissen zum Beispiel, dass knapp 80 Prozent der V\u00e4ter grunds\u00e4tzlich bereit w\u00e4ren, eine Zeit in Karenz zu gehen. In der Realit\u00e4t kippen aber die meisten Paare mit der Geburt des ersten Kindes in alte Rollenmuster. Sie rechnen sich durch, was f\u00fcr die Familie finanziell am besten ist, und nachdem oft die M\u00e4nner mehr verdienen, ist schnell klar: Der Vater geht arbeiten, die Mutter bleibt zumindest eine Zeit lang daheim. Dazu kommt, dass gesellschaftlich nach wie vor vermittelt wird, dass die einzig wichtige Bezugsperson f\u00fcr das Kind die Mutter ist. Das haben auch viele Frauen so im Kopf und sie tun sich schwer, die M\u00e4nner st\u00e4rker ins Boot der Erziehung zu lassen. M\u00e4nner m\u00f6gen mit Kindern anders umgehen als Frauen, aber das ist nicht falsch. Nur anders.<\/p>\n<p>Die Gesellschaft akzeptiert also nicht, dass sich V\u00e4ter st\u00e4rker um ihren Nachwuchs k\u00fcmmern?<\/p>\n<p>Kapella: So kann man es sehen. Auch wirtschaftlich ist das so. Wenn eine Frau in Karenz oder Teilzeit geht, ist das eher normal. Bei M\u00e4nnern ist das nicht so. Da gibt es in vielen Firmen noch Vorbehalte \u2013 trotz Rechtsanspruch. Deshalb ist es f\u00fcr viele Paare unm\u00f6glich, dass sie sich Erwerbs- und Familienarbeit partnerschaftlich teilen. Viele Eltern w\u00e4ren so weit, dass sie Familie als gemeinsames Projekt leben wollen. Es fehlt die Akzeptanz.<\/p>\n<p>Was m\u00fcsste sich \u00e4ndern?<\/p>\n<p>Kapella: Das Leben ist heute anders als vor 20, 30 Jahren. Das alte Rollenbild \u2013 Mann geht arbeiten, Frau ist daheim \u2013 ist l\u00e4ngst im Umbruch. Heute ist es f\u00fcr beide Geschlechter wichtig, in der Erwerbsarbeit zu bleiben. Ein Ausstieg ist ein Risiko \u2013 auch f\u00fcr Frauen. Gleichzeitig braucht Familie aber Zeit. Selbst wenn Betreuungseinrichtungen vorhanden sind. Wir m\u00fcssen ernsthaft hinterfragen, ob jeder Vater in leitender Position 50, 60 Wochenstunden arbeiten muss und nicht auch 30 reichen. \u2026\u2018<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tt.com\/Nachrichten\/4914212-2\/die-v%C3%A4ter-w%C3%BCssten-genau-was-sie-wollen.csp \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Vatertag in \u00d6sterreich sprach Liane Pircher mit Olaf Kapella, Mitarbeiter beim Institut f\u00fcr Familienforschung (\u00d6IF) und Herausgeber der Studie \u201aPapa geht arbeiten\u2018 \u00fcber die Rolle der V\u00e4ter. \u201a\u2026 Aber nur ein verschwindend geringer Anteil, knapp zehn Prozent, nimmt sich Karenz. Woran liegt das? Kapella: Es w\u00e4re falsch nur anhand der V\u00e4terkarenz-Zahlen abzulesen, ob M\u00e4nner [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43,2,21],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6247"}],"collection":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6247"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6248,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6247\/revisions\/6248"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6247"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}