{"id":6041,"date":"2012-04-11T13:25:38","date_gmt":"2012-04-11T12:25:38","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=6041"},"modified":"2012-04-11T13:25:38","modified_gmt":"2012-04-11T12:25:38","slug":"freiwillige-helfer-werden-ofters-vater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2012\/04\/11\/freiwillige-helfer-werden-ofters-vater\/","title":{"rendered":"Freiwillige Helfer werden \u00f6fters V\u00e4ter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.ssc.wisc.edu\/wlsresearch\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.ssc.wisc.edu\/wlsresearch\/images\/wls_logo.gif\" alt=\"\" width=\"108\" height=\"108\" \/><\/a>M\u00e4nner, die sich bei freiwilliger Arbeit engagieren, haben im Mittel mehr Kinder. Diesen Zusammenhang konnten <a href=\"http:\/\/www.anthropology.at\/people\/mfieder\" target=\"_blank\">Martin Fieder<\/a> und Susanne Huber vom Department f\u00fcr Anthropologie der Universit\u00e4t Wien nachweisen. Bei Frauen hingegen konnte dieser Zusammenhang \u00a0nicht festgestellt werden.<\/p>\n<p>Fieder und Huber haben f\u00fcr ihre Studie die \u201e<a href=\"http:\/\/www.ssc.wisc.edu\/wlsresearch\/ \" target=\"_blank\">Wisconsin Longitudinal Study<\/a>&#8220; analysiert, die das Leben von 10.000 AbsolventInnen amerikanischer High Schools systematisch nachverfolgt. Martin Fieder meint, dass die Ergebnisse, die aktuell in der Fachzeitschrift <a href=\"http:\/\/dx.plos.org\/10.1371\/journal.pone.0033489\" target=\"_blank\">PloS ONE<\/a> erschienen sind, helfen k\u00f6nnten, eine in der Evolutionsbiologie oft gestellte Frage zu beantworten: \u201eWarum helfen wir auch Menschen, mit denen wir nicht verwandt sind?&#8220;<\/p>\n<p>Mit unseren Kindern teilen wir ca. 50 % unseres genetischen Materials. &#8222;Evolution\u00e4r betrachtet, ist das ein wichtiger Aspekt, wieso sich Verwandte gegenseitig Hilfe leisten. Denn er tr\u00e4gt dazu bei, die eigenen Gene in die &#8217;n\u00e4chste Generation zu bringen'&#8220;, sagt Martin Fieder. Warum wir aber auch vollkommen fremden Menschen helfen oder mit ihnen kooperieren, erscheint auf den ersten Blick evolution\u00e4r wenig sinnvoll. Dennoch ist Kooperation unter Nichtverwandten gerade beim Menschen weit verbreitet und wird in der Biologie mit dem Begriff &#8222;reziproker Altruismus&#8220; beschrieben: &#8222;Wer hilft, dem wird geholfen.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Studie wurde freiwillige Arbeit als Indikator f\u00fcr Hilfsbereitschaft und Kooperation unter Fremden herangezogen, da diese Art von pro-sozialem Verhalten in modernen Gesellschaften allgemein verbreitet ist. <!--more-->Das Forschungsteam konnte dabei feststellen, dass M\u00e4nner, die sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum bei freiwilliger Arbeit engagierten, im Mittel tats\u00e4chlich mehr Kinder hatten als M\u00e4nner, die das nicht taten. &#8222;In zuk\u00fcnftigen Projekten soll gekl\u00e4rt werden, welche Vorbedingungen zu mehr Kindern f\u00fchren&#8220;, so Fieder.<\/p>\n<p>Bei Frauen konnten die AutorInnen diesen Zusammenhang nicht feststellen. Diverse Studien belegen jedoch, dass Frauen, die viel Unterst\u00fctzung durch Familienmitglieder erhalten, durchschnittlich mehr Kinder bekommen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news471619 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00e4nner, die sich bei freiwilliger Arbeit engagieren, haben im Mittel mehr Kinder. Diesen Zusammenhang konnten Martin Fieder und Susanne Huber vom Department f\u00fcr Anthropologie der Universit\u00e4t Wien nachweisen. Bei Frauen hingegen konnte dieser Zusammenhang \u00a0nicht festgestellt werden. 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