{"id":589,"date":"2007-11-19T19:11:35","date_gmt":"2007-11-19T18:11:35","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2007\/11\/19\/es-fehlen-die-positiven-vorbilder-fur-vater\/"},"modified":"2007-11-19T19:13:11","modified_gmt":"2007-11-19T18:13:11","slug":"es-fehlen-die-positiven-vorbilder-fur-vater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2007\/11\/19\/es-fehlen-die-positiven-vorbilder-fur-vater\/","title":{"rendered":"Es fehlen die positiven Vorbilder f\u00fcr V\u00e4ter"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Im Gespr\u00e4ch mit den <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.an-online.de\">Aachener Nachrichten<\/a> \u00e4u\u00dfert sich der Familienforscher Fthenakis zu den aktuellen Zahlen von V\u00e4tern in der Elternzeit und nennt die Rahmenbedingungen, unter denen das angestrebte Ziel von 25% in den n\u00e4chsten drei Jahren erreicht werden kann.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Vehement weist er die von vielen JournalistInnen ge\u00e4u\u00dferte Ansicht, die aktuelle Zahl von 9,6% sei entt\u00e4uschend, zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">\u201a<strong> <span class=\"fliesstextdetail\">Viele M\u00e4nner scheinen also mehr in der Familie tun zu wollen, aber sie tun es nicht.<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span class=\"fliesstextdetail\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Fthenakis: Diese Formulierung ist nicht zutreffend. Nicht die M\u00e4nner sind verantwortlich daf\u00fcr, sondern das System. Die zehnj\u00e4hrigen Untersuchungen der LBS-Familienstudie haben ergeben, dass die Familie nach der Geburt des ersten Kindes zu einer Traditionalisierung der Geschlechterrollen gezwungen wird. Und zwar deshalb, weil das Einkommen der Mutter wegf\u00e4llt und derjenige, der mehr verdient, noch st\u00e4rker in den Beruf einsteigen muss &#8211; also in der Regel noch der Mann.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span class=\"fliesstextdetail\"><strong><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Was l\u00e4uft falsch im \u00abSystem\u00bb?<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span class=\"fliesstextdetail\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Fthenakis: Die jungen M\u00e4nner und Frauen bevorzugen ein Modell, das auf Gleichberechtigung aufbaut. Sie wollen beide arbeiten und Geld verdienen, beide im <!--more-->Haushalt anpacken und m\u00f6glichst viel gemeinsam erleben. Aber dieses Modell der Gleichheit mutiert nach der Geburt des ersten Kindes zu einem Modell der Ungleichheit: Die Frau bleibt in der Regel zu Hause, der Mann muss arbeiten. Gleichzeitig \u00fcbernimmt die Mutter den L\u00f6wenanteil im Haushalt, der Vater ein knappes Drittel.<\/span><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\" \/><\/p>\n<p><span class=\"fliesstextdetail\">Diese Traditionalisierung betrifft das gesamte Zusammenleben &#8211; und widerspricht zutiefst den ge\u00e4u\u00dferten Bed\u00fcrfnissen von M\u00e4nnern und Frauen. Das dr\u00fcckt sich in einer massiven Verschlechterung der Partnerschaftsqualit\u00e4t aus. Kommunikation, Z\u00e4rtlichkeit und Sexualit\u00e4t lassen rapide nach, Konflikte nehmen zu. Und damit verschlechtert sich die Vater-Kind-Beziehung, nicht jedoch die Mutter-Kind-Beziehung. Das d\u00e4mpft auch weitere Kinder-W\u00fcnsche von V\u00e4tern. Sie ziehen sich immer mehr aus der v\u00e4terlichen Verantwortung zur\u00fcck.\u2019<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 6pt\"><span class=\"fliesstextdetail\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\">Das ganze Interview finden Sie <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.an-online.de\/sixcms\/detail.php?template=an_detail_sonder&#038;id=353069&#038;_wo=Sonderver%C3%83%C2%B6ffentlichung:Sparkasse&#038;_link=\">hier<\/a>.<\/span><\/span><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Verdana\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit den Aachener Nachrichten \u00e4u\u00dfert sich der Familienforscher Fthenakis zu den aktuellen Zahlen von V\u00e4tern in der Elternzeit und nennt die Rahmenbedingungen, unter denen das angestrebte Ziel von 25% in den n\u00e4chsten drei Jahren erreicht werden kann. 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