{"id":5692,"date":"2012-01-26T20:49:12","date_gmt":"2012-01-26T19:49:12","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5692"},"modified":"2012-01-26T20:49:12","modified_gmt":"2012-01-26T19:49:12","slug":"uberstunden-steigern-depressions-risiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2012\/01\/26\/uberstunden-steigern-depressions-risiko\/","title":{"rendered":"\u00dcberstunden steigern Depressions-Risiko"},"content":{"rendered":"<p>St\u00e4ndige \u00dcberstunden erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr eine schwere Depression. Dies ergab eine <a href=\"http:\/\/www.plosone.org\/article\/info:doi\/10.1371\/journal.pone.0030719\" target=\"_blank\">Langzeitstudie<\/a> mit mehr als 2000 Angestellten britischer Beh\u00f6rden, wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin &#8222;<a href=\"http:\/\/www.plosone.org\/home.action \" target=\"_blank\">PLoS ONE<\/a>&#8220; berichtet.<\/p>\n<p>Bei Menschen mit drei bis vier \u00dcberstunden t\u00e4glich war demnach die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine schwere Depression deutlich h\u00f6her als bei Angestellten ohne Mehrarbeit. In die Studie flossen Daten von 1626 M\u00e4nnern und 497 Frauen ein, im Mittel waren sie 47 Jahre alt. Die Studienteilnehmer wurden zwischen 3,8 und 7,2 Jahre begleitet und immer wieder untersucht und befragt, wie die Forscher um Marianna Virtanen vom University College London und dem Institut f\u00fcr Arbeitsmedizin in Helsinki berichten. 11 % arbeiteten im Schnitt elf Stunden und mehr am Tag.<\/p>\n<p>Bei einer ersten Untersuchung wurde ausgeschlossen, dass die Angestellten bereits psychische Beschwerden hatten. Insgesamt entwickelten 3,1 % der 2123 Befragten (66 Menschen) eine schwere Depression. Bei den 1105 Menschen mit 7 bis 8 Arbeitsstunden waren es 38, bei den 227 Befragten mit 11 bis 12 Stunden 10 Betroffene.<\/p>\n<p>Bei diesen Zahlen wurde anschlie\u00dfend der Einfluss anderer Faktoren herausgerechnet. Demnach war die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine schwere Depression bei den Vielarbeitern doppelt so hoch wie bei Angestellten ohne \u00dcberstunden.<\/p>\n<p>&#8222;Auch wenn gelegentliche \u00dcberstunden Vorteile f\u00fcr den Einzelnen und die Gesellschaft haben k\u00f6nnen, ist es doch wichtig zu betonen, dass \u00fcberm\u00e4\u00dfige Arbeitsstunden auch mit einem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr schwere Depressionen einhergehen&#8220;, erkl\u00e4rte Virtanen in einer Mitteilung zur Studie.<\/p>\n<p>Die Autoren schr\u00e4nken ein, dass sie keine &#8222;plausiblen Erkl\u00e4rungen&#8220; f\u00fcr das vermehrte Auftreten von Depressionen bei \u00dcberstunden aus den Ergebnissen ziehen k\u00f6nnen. Aus anderen Studien gebe es aber Hinweise, dass viel Zeit im Job zu Familienkonflikten, weniger Entspannung zwischen den Arbeitstagen und mehr Stresshormonen im Blut f\u00fchren k\u00f6nne.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hrtoday.ch\/hrtoday\/de\/hr_services\/newsticker\/709365\/Studie_St%C3%A4ndige_%C3%9Cberstunden_f%C3%B6rdern_Depressions_Risiko \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00e4ndige \u00dcberstunden erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr eine schwere Depression. Dies ergab eine Langzeitstudie mit mehr als 2000 Angestellten britischer Beh\u00f6rden, wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin &#8222;PLoS ONE&#8220; berichtet. Bei Menschen mit drei bis vier \u00dcberstunden t\u00e4glich war demnach die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine schwere Depression deutlich h\u00f6her als bei Angestellten ohne Mehrarbeit. 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