{"id":5498,"date":"2011-11-17T11:13:23","date_gmt":"2011-11-17T10:13:23","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5498"},"modified":"2011-11-17T11:13:23","modified_gmt":"2011-11-17T10:13:23","slug":"die-gemeinsame-elterliche-sorge-wird-in-der-schweiz-zur-regel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/11\/17\/die-gemeinsame-elterliche-sorge-wird-in-der-schweiz-zur-regel\/","title":{"rendered":"Die gemeinsame elterliche Sorge wird in der Schweiz zur Regel"},"content":{"rendered":"<p>Die gemeinsame elterliche Sorge wird unabh\u00e4ngig vom Zivilstand der Eltern in Zukunft zur Regel. Im Zentrum dieser neuen Regelung steht das Kindswohl. Einzig wenn die Interessen des Kindes gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen, kann die elterliche Sorge einem Elternteil vorenthalten werden. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Botschaft zur entsprechenden Revision des Zivilgesetzbuches (ZGB) verabschiedet. In einem zweiten Schritt wird der Bundesrat das Unterhaltsrecht unverheirateter und geschiedener Eltern neu regeln.<\/p>\n<p>Bei einer Scheidung wird die elterliche Sorge heute in der Regel einem Elternteil allein zugewiesen. Sind die Mutter und der Vater nicht miteinander verheiratet, steht gem\u00e4\u00df geltendem Recht die elterliche Sorge allein der Mutter zu. Eine gemeinsame elterliche Sorge ist heute nur m\u00f6glich, wenn die nicht miteinander verheirateten oder die geschiedenen Eltern einen gemeinsamen Antrag stellen und sich betreffend Unterhalt und Betreuung des Kindes einigen k\u00f6nnen. Das geltende Recht missachtet damit die Gleichstellung von Mann und Frau.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig erhalten nach einer Scheidung beide Elternteile die elterliche Sorge. Das Gericht muss sich bei einer Scheidung aber vergewissern, dass die Voraussetzungen f\u00fcr die gemeinsame elterliche Sorge gegeben sind. Ob die elterliche Sorge zum Wohl des Kindes einem Elternteil allein zugeteilt werden soll, entscheidet bei einer Scheidung das Gericht und bei einem ausserehelich geborenen Kind die Kindesschutzbeh\u00f6rde. M\u00f6gliche Gr\u00fcnde f\u00fcr den Entzug der elterlichen Sorge sind Unerfahrenheit, Krankheit, Gebrechen, Gewaltt\u00e4tigkeit oder Ortsabwesenheit.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung der gemeinsamen elterlichen Sorge als Regel stellt f\u00fcr nicht miteinander verheiratete Eltern eine wesentliche \u00c4nderung dar. Wenn sich die Eltern nicht verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, wird es auch in Zukunft nicht \u201eautomatisch&#8220; zur gemeinsamen elterlichen Sorge kommen. In diesen F\u00e4llen kann sich ein Elternteil an die Kinderschutzbeh\u00f6rde wenden. Diese wird die gemeinsame elterliche Sorge verf\u00fcgen, au\u00dfer wenn dies nicht den Interessen des Kindes entspricht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.news.admin.ch\/message\/index.html?lang=de&amp;msg-id=42276 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gemeinsame elterliche Sorge wird unabh\u00e4ngig vom Zivilstand der Eltern in Zukunft zur Regel. Im Zentrum dieser neuen Regelung steht das Kindswohl. Einzig wenn die Interessen des Kindes gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen, kann die elterliche Sorge einem Elternteil vorenthalten werden. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Botschaft zur entsprechenden Revision des Zivilgesetzbuches (ZGB) verabschiedet. In einem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6,27,182,38],"tags":[152,91],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5498"}],"collection":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5498"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5499,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5498\/revisions\/5499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}