{"id":5474,"date":"2011-11-09T19:24:04","date_gmt":"2011-11-09T18:24:04","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5474"},"modified":"2011-11-09T19:24:04","modified_gmt":"2011-11-09T18:24:04","slug":"auch-jungen-und-manner-sind-von-zwangsverheiratung-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/11\/09\/auch-jungen-und-manner-sind-von-zwangsverheiratung-betroffen\/","title":{"rendered":"Auch Jungen und M\u00e4nner sind von Zwangsverheiratung betroffen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.bmfsfj.de\/RedaktionBMFSFJ\/Broschuerenstelle\/Pdf-Anlagen\/Zwangsverheiratung-in-Deutschland-Anzahl-und-Analyse-von-Beratungsf_C3_A4llen,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.bmfsfj.de\/RedaktionBMFSFJ\/Broschuerenstelle\/Bilder__jpeg\/Zwangsverheiratung-in-Deutschland-Anzahl-und-Analyse-von-Beratungsf_C3_A4llen-Kurzfassung,property=bild,width=164,height=233.bmp \" alt=\"\" width=\"131\" height=\"186\" \/><\/a>Rund 95 % der zum Jawort gen\u00f6tigten in Deutschland seien Frauen und M\u00e4dchen, berichtet die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/zwangsehen-in-deutschland-zum-ja-wort-genoetigt-1.1184418 \" target=\"_blank\">S\u00fcddeutsche<\/a> heute \u00fcber eine <a href=\"http:\/\/www.bmfsfj.de\/BMFSFJ\/Service\/Publikationen\/publikationen,did=175410.html \" target=\"_blank\">Studie<\/a> des BMFSFJ. Wie solche Zahlen zustande kommen und warum sie nur ein Teil der Wirklichkeit sind, ist in der Studie selbst nachzulesen. Die M\u00fche hat sich die S\u00fcddeutsche offensichtlich nicht gemacht.<\/p>\n<p>\u201aDass Frauen so deutlich das Bild pr\u00e4gen, sollte nicht zu dem Schluss f\u00fchren, Zwangsverheiratungen stellten f\u00fcr Jungen und M\u00e4nner kein Problem dar. Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung liegt vor allem in der Tatsache, dass f\u00fcr diese keine entsprechende Beratungsstruktur zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Auch wenn die verf\u00fcgbaren Daten nur auf 5 bis 8 % betroffener M\u00e4nner hinweisen, so ist hier von einem erheblichen Dunkelfeld auszugehen. Nicht zuletzt aufgrund traditionell ausgelegter M\u00e4nnlichkeitsrollen ist der \u201eGraubereich\u201c zwischen \u201earrangierter Ehe\u201c und einer \u201eZwangsverheiratung\u201c hier noch schwerer zug\u00e4nglich als bei den betroffenen Frauen.\u2019<\/p>\n<p>Die fast 160 Seiten umfassende Studie war im Auftrag des Bundesfamilienministeriums entstanden und federf\u00fchrend von der Hamburger <a href=\"http:\/\/www.lawaetz.de\/ \" target=\"_blank\">Lawaetz-Stiftung<\/a> und der Frauenorganisation Terre des Femmes erstellt worden. Sie fu\u00dft auf Angaben aus bundesweit 830 Beratungseinrichtungen, die im Jahr 2008 etwa 3400 Menschen betreut hatten, der Dokumentation von Einzelf\u00e4llen sowie Informationen von Schulen und Migrantenorganisationen.<\/p>\n<p>Der Untersuchung liegt somit keine repr\u00e4sentative Befragung von Betroffenen zugrunde, sondern erfasst die Daten mit Hilfe von Opfer-Beratern und Lehrern. Sie ist dennoch die umfassendste deutsche Studie zu Zwangsverheiratungen der vergangenen Jahre.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bmfsfj.de\/RedaktionBMFSFJ\/Broschuerenstelle\/Pdf-Anlagen\/Zwangsverheiratung-in-Deutschland-Anzahl-und-Analyse-von-Beratungsf_C3_A4llen,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 95 % der zum Jawort gen\u00f6tigten in Deutschland seien Frauen und M\u00e4dchen, berichtet die S\u00fcddeutsche heute \u00fcber eine Studie des BMFSFJ. Wie solche Zahlen zustande kommen und warum sie nur ein Teil der Wirklichkeit sind, ist in der Studie selbst nachzulesen. 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