{"id":5390,"date":"2011-10-14T12:22:40","date_gmt":"2011-10-14T11:22:40","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5390"},"modified":"2011-10-14T13:52:51","modified_gmt":"2011-10-14T12:52:51","slug":"spitzenreiter-sind-die-grunen-vater-mit-25-kindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/10\/14\/spitzenreiter-sind-die-grunen-vater-mit-25-kindern\/","title":{"rendered":"Spitzenreiter sind die gr\u00fcnen V\u00e4ter mit 2,5 Kindern"},"content":{"rendered":"<p>Kinder und Politik &#8211; das ist in Deutschland viel normaler geworden in den vergangenen Jahren, so scheint es zumindest. In Merkels erster Amtszeit haben die Besch\u00e4ftigten im Kanzleramt viel mehr Kinder bekommen als unter ihrem Vorg\u00e4nger Gerhard Schr\u00f6der. Unter Merkel gab es dort zwischen 2005 und Sommer 2008 49 mal Nachwuchs &#8211; mehr als doppelt so viele Babys wie in einem vergleichbaren Zeitraum unter Schr\u00f6der.<\/p>\n<p>Aber der Eindruck t\u00e4uscht, wenn es um den Bundestag geht: Dort herrscht Kindernotstand, besonders bei den Frauen. Die Abgeordneten, die daf\u00fcr sorgen wollen, Beruf und Familie f\u00fcr die Menschen in Deutschland besser vereinbar zu machen, haben selbst besonders gro\u00dfe Probleme damit &#8211; trotz guter Bezahlung, trotz oft flexibler Arbeitszeiten. Weibliche Abgeordnete haben im Schnitt nur 1,2 Kinder, weniger als der Bev\u00f6lkerungsdurchschnitt. &#8222;Obwohl alle Parteien familienfreundliche Arbeitspl\u00e4tze fordern, scheint die Politik als Beruf es Eltern besonders schwer zu machen, ihr Familienleben zu pflegen&#8220;, hei\u00dft es in der Studie &#8222;Politik mit Kind und Kegel&#8220;, die die <a href=\"http:\/\/www.hss.de\/ \" target=\"_blank\">Hanns-Seidel-Stiftung<\/a> in der kommenden Woche vorstellt.<\/p>\n<p>Die Seidel-Stiftung hat Bundestagsabgeordnete befragt, wie sie Job und Familie managen und die Kinderquote der Parlamentarier genauer unter die Lupe genommen.<\/p>\n<p>Die Fakten: Fast ein Drittel aller Abgeordneten ist kinderlos &#8211; besonders wenige M\u00fctter und V\u00e4ter gibt es unter den j\u00fcngeren Parlamentariern. <!--more-->Von den 99 30- bis 40-j\u00e4hrigen in der Studie erfassten Politiker haben nur 34 Kinder. Nach Parteien aufgeschl\u00fcsselt, ergibt sich ein buntes Bild: Spitzenreiter sind die CSU-Frauen mit durchschnittlich 1,8 Kindern und die Gr\u00fcnen-M\u00e4nner mit 2,5.<\/p>\n<p>Am wenigsten Nachwuchs haben Politiker, die f\u00fcr die Linke im Parlament sitzen. Unter den Frauen sind Gr\u00fcnen-Parlamentarierinnen am h\u00e4ufigsten kinderlos, von den M\u00e4nnern haben die FDPler am wenigsten Kinder. Und: Besonders Kleinkinder und Babys &#8211; deren Betreuung naturgem\u00e4\u00df am aufwendigsten ist &#8211; sind im Bundestag noch eine Rarit\u00e4t.<\/p>\n<p>Fazit des Papiers: Politikerinnen, die M\u00fctter sind, stehen oft unter Druck von allen Seiten, unter starker Beobachtung. Viele Politikerinnen z\u00f6gen es deshalb vor, &#8222;die Elternschaft nicht zu thematisieren &#8211; geschweige denn ein Betreuungsproblem oder besondere Belastungen zu artikulieren&#8220;, schreiben die Autorinnen der Studie. Der Grund: Sie f\u00fcrchteten auch politische Nachteile.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,791602,00.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kinder und Politik &#8211; das ist in Deutschland viel normaler geworden in den vergangenen Jahren, so scheint es zumindest. In Merkels erster Amtszeit haben die Besch\u00e4ftigten im Kanzleramt viel mehr Kinder bekommen als unter ihrem Vorg\u00e4nger Gerhard Schr\u00f6der. 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