{"id":5382,"date":"2011-10-08T17:19:46","date_gmt":"2011-10-08T16:19:46","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5382"},"modified":"2011-10-13T19:16:15","modified_gmt":"2011-10-13T18:16:15","slug":"mutter-und-vater-im-evolutionaren-licht-betrachtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/10\/08\/mutter-und-vater-im-evolutionaren-licht-betrachtet\/","title":{"rendered":"M\u00fctter und V\u00e4ter im evolution\u00e4ren Licht betrachtet"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3838201752\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3838201752 \"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41XeHFNNnAL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"\" width=\"108\" height=\"108\" \/><\/a>Annette Mennicke verspricht in ihrem Buch Buch \u201a<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3838201752\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3838201752 \" target=\"_blank\">M\u00fctter und V\u00e4ter im evolution\u00e4ren Licht betrachtet<\/a>&#8218; \u00fcberraschende Antworten auf alte die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und neue Perspektiven f\u00fcr die Elternbildung. Ihre Herangehensweise ist in der Tat ungew\u00f6hnlich. Sie betrachtet das Thema und das Verhalten von V\u00e4tern und M\u00fcttern aus dem Blickwinkel der menschlichen Entwicklungsgeschichte und nutzt dazu die Erkenntnisse der evolution\u00e4ren Psychologie und der Soziobiologie.<\/p>\n<p>Nachdem sie sich im 2. Kapitel mit der Eltern- und Familienbildung besch\u00e4ftigt \u201aDer geschichtliche \u00dcberblick zeigt, dass die Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf schon immer Konjunktur hatte\u201c, werden im folgenden Kapitel empirische Befunde zur Vereinbarkeit, und insbesondere die Beteiligung der V\u00e4ter an der Familienarbeit referiert. Die Autorin res\u00fcmiert am Ende vier Punkte:<\/p>\n<p>Die V\u00e4termonate f\u00fchren nicht automatisch zu einer egalit\u00e4ren Aufgabenverteilung in der Familie. Eine hohe Frauenerwerbsquote f\u00fchrt nicht urs\u00e4chlich zu einem Gef\u00fchl der Unabh\u00e4ngigkeit. Die Beteiligung der V\u00e4ter an der Familienarbeit erh\u00f6ht sich nicht in gleicher Weise wie die weibliche Erwerbsquote und die Aufteilung der Familienarbeit ist nicht von den jeweiligen Einstellungen zu Geschlechterrollen abh\u00e4ngig. F\u00fcr die Erkl\u00e4rung dieser Befunde, die sie in Anlehnung an Fthenakis als Traditionalisierungseffekt und \u201aWeichensteller-Funktion der M\u00fctter\u2019 bezeichnet, br\u00e4uchte es neue Forschungsperspektiven, um die L\u00fccke zwischen Einstellungen und Verhalten zu erkl\u00e4ren bzw. dazu beizutragen, diese zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Das ist unbestritten, der von Mennicke verfolgte Ansatz, die Ursachen nicht auf gesellschaftlicher Ebene, sondern in vorgeburtlichen Auspr\u00e4gungen und der menschlichen Entwicklung zu suchen, ist meines Erachtens nicht zielf\u00fchrend. Die verschiedenen biowissenschaftlichen Ans\u00e4tze werden zwar interessant und verst\u00e4ndlich dargestellt f\u00fchren aber, wenig \u00fcberraschend, zu einer konservativen Sicht auf die Themen Vereinbarkeit und V\u00e4terbeteiligung.<\/p>\n<p>So \u00e4u\u00dfert die Autorin Zweifel daran, ob die ab 2013 gesetzliche zugesagte Quote von 35% \u201eFremdbetreuung\u201c \u00fcberhaupt in Anspruch genommen wird. Sie spricht sich f\u00fcr eine Abkehr vom \u201aGie\u00dfkannenprinzip\u2019 aus. Das Gegenteil ist meiner Meinung der Fall, es braucht ein ausreichendes und fl\u00e4chendeckendes Angebot an Kinderbetreuung f\u00fcr Kinder unter und \u00fcber drei Jahren. Dem Sicherheitsbed\u00fcrfnis der Eltern kommt man dabei am besten durch ein qualitativ hochwertiges Angebot entgegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Annette Mennicke verspricht in ihrem Buch Buch \u201aM\u00fctter und V\u00e4ter im evolution\u00e4ren Licht betrachtet&#8218; \u00fcberraschende Antworten auf alte die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und neue Perspektiven f\u00fcr die Elternbildung. Ihre Herangehensweise ist in der Tat ungew\u00f6hnlich. 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