{"id":5315,"date":"2011-09-23T11:22:51","date_gmt":"2011-09-23T10:22:51","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5315"},"modified":"2011-09-25T10:37:04","modified_gmt":"2011-09-25T09:37:04","slug":"manner-leiden-aus-gutem-grund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/09\/23\/manner-leiden-aus-gutem-grund\/","title":{"rendered":"M\u00e4nner leiden aus gutem Grund"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.whri.qmul.ac.uk\/staff\/Scotland.html\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.whri.qmul.ac.uk\/images\/scotland.jpg \" alt=\"\" width=\"90\" height=\"119\" \/><\/a>M\u00e4nner simulieren nicht, wenn sie krank sind, sie sind wirklich heftiger von Krankheitserregern betroffen als Frauen. Das hat ein Wissenschaftlerteam um <a href=\"http:\/\/www.whri.qmul.ac.uk\/staff\/Scotland.html\" target=\"_blank\">Ramona Scotland<\/a> von der <a href=\"http:\/\/www.qmul.ac.uk\/ \" target=\"_blank\">Queen Mary University<\/a> in London herausgefunden. Scotland hat die Grundlagen des Immunsystems untersucht und festgestellt, dass Frauen hier einfach besser ausger\u00fcstet sind als M\u00e4nner. Diese Ergebnisse kamen sogar f\u00fcr die Forscher \u00fcberraschend: &#8222;Wir haben vermutet, dass es Unterschiede gibt, aber dass sie in diesem fr\u00fchen Stadium so gro\u00df sind, damit konnte man nicht rechnen.&#8220;<\/p>\n<p>In den Lungen und im Darm haben sich Scotland und ihr Team die Reaktion der Immunabwehr auf Eindringlinge wie Bakterien angeschaut. &#8222;Wir haben bei den Frauen viel mehr wei\u00dfe Blutk\u00f6rperchen gefunden als bei den M\u00e4nnern. Zum Teil waren es bis zu zwei Millionen mehr.&#8220; Die wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, unerw\u00fcnschte Erreger zu attackieren. Ein solch eklatanter Unterschied bei der Anzahl der wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen zeigt, warum es M\u00e4nner so viel schwerer haben.<\/p>\n<p>Scotland hat ihre Untersuchungen an M\u00e4usen durchgef\u00fchrt, aber sie ist sich sicher, dass man die Ergebnisse ohne weiteres auf den Menschen \u00fcbertragen kann. &#8222;Wir haben nur beim Menschen nie die M\u00f6glichkeit, wirklich gesunde Menschen miteinander zu vergleichen. Schon Unterschiede in den Genen w\u00fcrden nicht die gleiche Voraussetzung darstellen.&#8220; Und so lassen sich in allen bisherigen Studien die unterschiedlichen Reaktionen von Mann und Frau bei Krankheiten immer nur bis zu einem gewissen Grad erkl\u00e4ren. Doch keiner hat sich bisher die Grundlagen des Immunsystems genauer angeschaut. &#8222;Man hat einfach nicht damit gerechnet, dass es hier bereits einen Unterschied gibt&#8220;, so Scotland.<!--more--><\/p>\n<p>Es ist aber nicht nur die Anzahl von wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen, die es f\u00fcr Frauen einfacher macht, auf einen Erreger zu reagieren. Ihr Immunsystem sch\u00fctzt die wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen auch noch mit mehr Immunzellen als das bei M\u00e4nnern der Fall ist. Im Labor haben Scotland und ihr Team die weiblichen und die m\u00e4nnlichen M\u00e4use mit gleich vielen Erregern konfrontiert. &#8222;Die M\u00e4nner sa\u00dfen schlotternd in der Ecke, w\u00e4hrend die Weibchen ganz normal durch die Gegend gelaufen sind&#8220;, erz\u00e4hlt Scotland. &#8222;Die Weibchen haben einfach so viele Zellen, dass sie die Erreger schlichtweg vernichtet haben.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/21\/0,3672,8353141,00.html \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00e4nner simulieren nicht, wenn sie krank sind, sie sind wirklich heftiger von Krankheitserregern betroffen als Frauen. Das hat ein Wissenschaftlerteam um Ramona Scotland von der Queen Mary University in London herausgefunden. Scotland hat die Grundlagen des Immunsystems untersucht und festgestellt, dass Frauen hier einfach besser ausger\u00fcstet sind als M\u00e4nner. 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