{"id":5240,"date":"2011-09-05T09:28:01","date_gmt":"2011-09-05T08:28:01","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5240"},"modified":"2011-09-11T09:28:52","modified_gmt":"2011-09-11T08:28:52","slug":"engagement-des-vaters-bestimmt-die-identitatsbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/09\/05\/engagement-des-vaters-bestimmt-die-identitatsbildung\/","title":{"rendered":"Engagement des Vaters bestimmt die Identit\u00e4tsbildung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0008400X11600195 \"><img class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/page\/jcover\/1-s2.0-S0008400X11X60037-cov150h.gif\" alt=\"\" \/><\/a>F\u00fcr die Entwicklung eines Kindes macht es einen gro\u00dfen Unterschied, ob ein Vater anwesend ist oder nicht. Denn besonders die Intelligenz, das Verhalten und das emotionale Wohlbefinden werden durch ihn gepr\u00e4gt, berichten Forscher der <a href=\"http:\/\/crdh.concordia.ca\" target=\"_blank\">Concordia University<\/a> im &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0008400X11600195\" target=\"_blank\">Canadian Journal of Behaviour Science<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>Die kanadischen Wissenschaftler <a href=\"http:\/\/psycnet.apa.org\/journals\/cbs\/43\/3\/173.pdf \" target=\"_blank\">untersuchten<\/a> 176 Kinder zwischen drei und f\u00fcnf Jahren und wiederholten dies sechs Jahre sp\u00e4ter durch Intelligenztests und Befragungen der M\u00fctter und Lehrer. &#8222;Ist der Vater in der fr\u00fchen Kindheit und vor der Pubert\u00e4t anwesend, so zeigen Kinder weniger Verhaltensprobleme und h\u00f6here Intelligenz. Das gilt sogar f\u00fcr sozial benachteiligte Familien&#8220;, berichtet die Studienleiterin Erin Pougnet. Den Vater beschreibt sie als \u201eGrenzen- und Strukturgeber&#8220;, von dem ein Kind vor allem das Probleml\u00f6sen sowie das Meistern von Traurigkeit, sozialem R\u00fcckzug und Angst lernt.<\/p>\n<p>Die Wiener Psychologin <a href=\"http:\/\/familien-psychologie.info \" target=\"_blank\">Sandra Velasquez<\/a>, Autorin des Buches \u201e<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3800074931\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3800074931 \" target=\"_blank\">Die Br\u00fccke zu dir<\/a>&#8222;, erkl\u00e4rt, was einen guten Vater ausmacht. Ihrer Ansicht nach ist nicht nur die Anwesenheit des Vaters f\u00fcr entscheidend, sondern auch, dass er ein guter Vater ist. Das gelingt, wenn der Vater gesundes Selbstvertrauen hat, seine St\u00e4rken und Grenzen kennt und diese ehrlich vertritt. Entscheidend ist jedoch auch, wie Vater und Mutter miteinander umgehen. &#8222;Eltern sollten sich unbedingt mit Respekt begegnen, egal wie die Beziehung l\u00e4uft. Denn hier lernen die Kinder am meisten \u00fcber sich und das andere Geschlecht.&#8220;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wirkt ein Vater auf T\u00f6chter anders als auf S\u00f6hne. &#8222;M\u00e4dchen bilden mit Hilfe des Vaters ihren Selbstwert als zuk\u00fcnftige Frauen. Ihre Beziehung zu ihm ist die erste zu einem Mann und hat somit Modellfunktion&#8220;, so Velasquez. F\u00fcr Jungen sind V\u00e4ter direkte Identit\u00e4tsstifter. \u201eS\u00f6hne schauen zuerst bei ihm ab, was einen Mann ausmacht, wie er Probleme l\u00f6st und Frauen behandelt. <!--more-->Jungen brauchen spielerisches Raufen ohne Gewalt, um die eigene Kraft zu sp\u00fcren und Grenzen zu lernen. Gehen sie mit dem Vater zelten oder wandern, erfahren sie Zugeh\u00f6rigkeit, w\u00e4hrend Jungen ohne Vater sp\u00e4ter oft Gangs suchen.&#8220;<\/p>\n<p>Von der Politik fordern die Experten Ma\u00dfnahmen, um den Kontakt zwischen Vater und Kind sicherzustellen und zu verbessern &#8211; &#8222;etwa durch mehr Papamonate oder Elternschulungen, die die Rolle des Vaters aufwerten&#8220;, so Pougnet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pressetext.com\/news\/20110905001 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Entwicklung eines Kindes macht es einen gro\u00dfen Unterschied, ob ein Vater anwesend ist oder nicht. Denn besonders die Intelligenz, das Verhalten und das emotionale Wohlbefinden werden durch ihn gepr\u00e4gt, berichten Forscher der Concordia University im &#8222;Canadian Journal of Behaviour Science&#8222;. 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