{"id":5070,"date":"2011-07-20T08:28:46","date_gmt":"2011-07-20T07:28:46","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5070"},"modified":"2013-08-05T14:47:16","modified_gmt":"2013-08-05T14:47:16","slug":"was-vater-im-kreissaal-befurchten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/07\/20\/was-vater-im-kreissaal-befurchten\/","title":{"rendered":"Was V\u00e4ter im Krei\u00dfsaal bef\u00fcrchten"},"content":{"rendered":"<p>Als werdender Vater der Geburt beizuwohnen, ist heute die Regel. Nicht selten schl\u00e4gt ihnen Unverst\u00e4ndnis entgegen, wenn sie bei der Geburt nicht dabei sein m\u00f6chten. Wie die M\u00e4nner das intensive Erlebnis verkraften, wird allerdings nur selten gefragt. Kai B\u00fchling hat dies nun in einer Studie nachgeholt und stellte die Ergebnisse der Befragung von 86 V\u00e4tern deren Partnerinnen in der Berliner Charit\u00e9 entbunden haben, jetzt in einem <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/ejournals\/abstract\/gebfra\/doi\/10.1055\/s-0031-1279987\" target=\"_blank\">Beitrag<\/a> in der Fachzeitschrift &#8222;<a href=\"http:\/\/www.thieme.de\/gebfra\" target=\"_blank\">Geburtshilfe und Frauenheilkunde<\/a>&#8220; vor.<\/p>\n<p>Seit dem die ersten V\u00e4ter im Krei\u00dfsaal ihre Partnerinnen begleiten, h\u00e4lt sich das Ger\u00fccht, dass der Anblick der Geburt das Sexualleben nachhaltig st\u00f6ren kann. Doch die Berliner Studie konnte keine entsprechende Best\u00e4tigung daf\u00fcr finden. &#8222;Die meisten V\u00e4ter berichten \u00fcber positive Erlebnisse w\u00e4hrend der Geburt und erwarten keine negativen Auswirkungen auf ihre Sexualit\u00e4t&#8220;, sagt B\u00fchling. Allerdings, so merkt der Wissenschaftler selbst an, sind nur die Erwartungen der V\u00e4ter kurz nach der Geburt abgefragt worden. Eine erneute Befragung in einigen Monaten w\u00e4re f\u00fcr eine fundierte Aussage ebenso erforderlich, wie die Sichtweise der Frauen einzuholen.<\/p>\n<p>Trotz der \u00fcberwiegend positiven Eindr\u00fccke der befragten M\u00e4nner zum Geburtserlebnis, waren dennoch 80 % der M\u00e4nner in der Lage, einen \u201aschlimmsten Moment\u2019 anzugeben. Dazu geh\u00f6rt unter anderem, wenn ihre Frau zu schreien oder zu weinen angefangen hatte, oder als Komplikationen aufgetreten waren. Zudem haben 29 % der Befragten im Vorfeld Versagens\u00e4ngste angegeben. 10 % hatten Angst davor, in Ohnmacht zu fallen und 15 % bef\u00fcrchteten sogar zu st\u00f6ren. Tats\u00e4chlich best\u00e4tigten sich jedoch nur die wenigsten Bef\u00fcrchtungen.<\/p>\n<p>Als sch\u00f6nsten Moment haben die V\u00e4ter dagegen meist den Augenblick empfunden, nach dem ihr Kind geboren worden war beziehungsweise als es zu schreien begonnen hatte. Au\u00dferdem hatten 94 % der V\u00e4ter nach der Geburt das Gef\u00fchl, bei der Entbindung hilfreich gewesen zu sein. <!--more-->Vor allem aber: Keiner der frisch gebackenen V\u00e4ter hat im Nachhinein bereut, die Geburt des eigenen Nachwuchses miterlebt zu haben, und alle bis auf einen Vater wollen auch gern bei der Geburt ihrer weiteren Kinder dabei sein.<\/p>\n<p>Viel h\u00e4ngt bei dem Erlebnis auch vom Verhalten der \u00c4rzte und Hebammen ab. &#8222;Verunsicherungen des Vaters werden meist vom Personal hervorgerufen, das es vers\u00e4umt hat, den Partner der Frau mit in das Geburtsgeschehen einzubeziehen&#8220;, mahnt B\u00fchling. V\u00e4ter, die sich gut betreut und einbezogen f\u00fchlten, berichteten dagegen h\u00e4ufiger \u00fcber positive Geburtserlebnisse und eine engere emotionale Bindung zu ihrer Partnerin.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/business-panorama.de\/news.php?newsid=102290 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als werdender Vater der Geburt beizuwohnen, ist heute die Regel. Nicht selten schl\u00e4gt ihnen Unverst\u00e4ndnis entgegen, wenn sie bei der Geburt nicht dabei sein m\u00f6chten. Wie die M\u00e4nner das intensive Erlebnis verkraften, wird allerdings nur selten gefragt. 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