{"id":5033,"date":"2011-07-10T14:04:17","date_gmt":"2011-07-10T13:04:17","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=5033"},"modified":"2011-07-10T14:04:17","modified_gmt":"2011-07-10T13:04:17","slug":"nicht-nur-vater-profitieren-von-der-elternzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/07\/10\/nicht-nur-vater-profitieren-von-der-elternzeit\/","title":{"rendered":"Nicht nur V\u00e4ter profitieren von der Elternzeit"},"content":{"rendered":"<p>Herbert Friedrich, Leiter der Flughafenwerbung in Stuttgart erz\u00e4hlt im <a href=\"http:\/\/blog.stuttgart-airport.com \" target=\"_blank\">Airport Blog<\/a>, wie er und sein Arbeitgeber von seiner Elternzeit profitiert haben, aber auch von den Schwierigkeiten und Herausforderungen, mit denen er im Laufe der Jahre konfrontiert wurde:<\/p>\n<p>\u201aElternzeit ist nur was f\u00fcr Frauen? Von wegen. Als vor neun Jahren unser erster Sohn Jannik geboren wurde, fiel meiner Frau und mir die Entscheidung gar nicht so leicht, wer zu Hause bleiben sollte. Der Zufall kam uns zu Hilfe, und meine Frau konnte von zu Hause aus arbeiten. Nun liegt der Gedanke nah, dass sich das Thema f\u00fcr mich damit erledigt hatte. Doch damit wollte ich mich nicht zufrieden geben. Ich wollte mein Kind nicht nur fr\u00fchmorgens nach dem Aufwachen und sp\u00e4tabends kurz vorm Einschlafen sehen.<\/p>\n<p>Also setzte ich mich doch weiter mit dem Thema Elternzeit auseinander und stellte fest, dass ich ohne Probleme mit Unterst\u00fctzung meiner Vorgesetzten meine Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden reduzieren konnte. Als im Jahr darauf unser zweiter Sohn Patrick auf die Welt kam, war es gerade auch f\u00fcr meine Frau eine gro\u00dfe Hilfe, dass ich schon um 14 Uhr Feierabend machen und sie nachmittags mit den beiden kleinen Kindern unterst\u00fctzen konnte.<\/p>\n<p>Auch wenn die Reduzierung der Stunden theoretisch problemlos m\u00f6glich war, stellte sie mich und mein Team in der praktischen Umsetzung doch vor einige Herausforderungen. Alle Projekte und Termine mussten gut geplant, oft auch umorganisiert werden. Weil aber alle im Team wunderbar und flexibel mitgearbeitet haben, konnten wir auch diese speziellen Anforderungen ohne Probleme bew\u00e4ltigen. Im Umkehrschluss galt die Flexibilit\u00e4t nat\u00fcrlich auch f\u00fcr mich. Wenn abends mal ein Termin anstand, der sich nicht verschieben lie\u00df, habe ich ihn nat\u00fcrlich wahrgenommen oder auch immer mal wieder von zu Hause aus zus\u00e4tzlich gearbeitet.<!--more--><\/p>\n<p>Meine sechsj\u00e4hrige Elternzeit war alles andere als ein starres System. Aber genau darin lag auch die Ursache, dass ich sie im siebten Jahr beendet habe. Denn immer \u00f6fter bin ich von dem Modell abgewichen und habe mehr und mehr gearbeitet, sodass ich am Ende doch wieder voll im Beruf stand. Die endg\u00fcltige Umstellung fiel mir alles andere als leicht.<\/p>\n<p>Immerhin bekomme ich jetzt viel weniger vom Leben meiner Kinder mit. Ich habe nicht mehr so viel Einblick in das, was sie tun und bin auf ihre Erz\u00e4hlungen vom Tag angewiesen. Diese Familienzeit vermisse ich sehr und w\u00fcrde mich jederzeit wieder f\u00fcr dieses Modell entscheiden. &#8230;&#8216;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.stuttgart-airport.com\/2011\/07\/07\/vater-profitieren-von-der-elternzeit\/ \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herbert Friedrich, Leiter der Flughafenwerbung in Stuttgart erz\u00e4hlt im Airport Blog, wie er und sein Arbeitgeber von seiner Elternzeit profitiert haben, aber auch von den Schwierigkeiten und Herausforderungen, mit denen er im Laufe der Jahre konfrontiert wurde: \u201aElternzeit ist nur was f\u00fcr Frauen? Von wegen. 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