{"id":4973,"date":"2011-06-25T11:36:11","date_gmt":"2011-06-25T10:36:11","guid":{"rendered":"http:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/?p=4973"},"modified":"2011-06-25T11:36:11","modified_gmt":"2011-06-25T10:36:11","slug":"schweizer-manner-haben-es-nicht-leicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vaeter-und-karriere.de\/blog\/index.php\/2011\/06\/25\/schweizer-manner-haben-es-nicht-leicht\/","title":{"rendered":"Schweizer M\u00e4nner haben es nicht leicht"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Frauen am Frauentag erneut f\u00fcr mehr Lohn trillerten, pfeifen die Schweizer M\u00e4nner, vor allem wenn sie V\u00e4ter sind, bald aus dem letzten Loch. Keine familienfreundlichen Arbeitsmodelle, kein Vaterschaftsurlaub, wenig Wertsch\u00e4tzung: Das starke Geschlecht leidet, wie eine nicht repr\u00e4sentative Umfrage von <a href=\"http:\/\/www.20min.ch\" target=\"_blank\">20 Minuten Online<\/a> zeigt. Doch f\u00fcr die Politik sind M\u00e4nneranliegen kein Thema.<\/p>\n<p>Insgesamt 5414 TeilnehmerInnen, davon 4277 M\u00e4nner (79 %) und 1137 Frauen (21 %) haben bei der Umfrage mitgemacht. Rund 80 % der TeilnehmerInnen sind im \u00abFamilienalter\u00bb zwischen 20 und 50 Jahren, fast drei Viertel davon leben in einer Beziehung, die restlichen sind Single. Knapp 40 % sind verheiratet. Ein Drittel der TeilnehmerInnen hat 1 bis 2 Kinder. 38 % der M\u00e4nner und 50 % der Frauen haben noch keinen Nachwuchs, m\u00f6chten aber sp\u00e4ter welchen haben.<\/p>\n<p>Fast ein Viertel von ihnen gibt an, sich aufgrund ihres Geschlechts eher benachteiligt zu f\u00fchlen, f\u00fcr 12 % ist die Benachteiligung sogar eindeutig. Bei den Frauen sind es heute nur halb so viele. Im Haushalt und in der Ehe f\u00fchlt sich \u00fcber ein F\u00fcnftel der M\u00e4nner im Nachteil. Gegen\u00fcber den eigenen Kindern, beim Rentenalter und der Wehrpflicht sind es 60 %, beim Thema Scheidung sogar 85 %.<\/p>\n<p>Gleichzeitig finden fast drei Viertel der M\u00e4nner, dass sie f\u00fcr ihr Engagement in der Familie zu wenig Wertsch\u00e4tzung erhalten. Es ist offensichtlich: Die Gleichstellungsfrage muss aus einer neuen Perspektive betrachtet werden \u2013 aus jener der M\u00e4nner.<\/p>\n<p>In Bundesbern finden die Anliegen der M\u00e4nner im Gegensatz zu jenen der Frauen aber \u00fcberhaupt kein Geh\u00f6r. Die Alltagsrealit\u00e4t wird total ignoriert. Dies zeigt die Diskussion \u00fcber die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall: W\u00e4hrend sich fast drei Viertel der weiblichen und 90 % der m\u00e4nnlichen Umfrageteilnehmer daf\u00fcr aussprechen, tun sich Bundesrat und Parlament weiterhin schwer mit einem Entscheid.<\/p>\n<p>In Bezug auf familienvertr\u00e4gliche Arbeitszeitmodelle f\u00fcr M\u00e4nner ist man sich in Bern noch nicht einmal einig, ob M\u00e4nner an Teilzeitarbeit \u00fcberhaupt interessiert sind. <!--more-->Auch hier schafft die Umfrage Klarheit: Nur ein Drittel der m\u00e4nnlichen Teilnehmer gibt an, nicht Teilzeit arbeiten zu wollen.<\/p>\n<p>Viele M\u00e4nner sitzen in der Ern\u00e4hrerfalle. Das zeigt die Tatsache, dass sich ein Drittel von ihnen Teilzeitarbeit aus finanziellen Gr\u00fcnden nicht leisten kann. F\u00fcr mehr als 40 % der Umfrageteilnehmer gibt es an ihrem aktuellen Arbeitsplatz gar keine M\u00f6glichkeit, das Pensum zu reduzieren. Mehr als ein Drittel von ihnen w\u00fcrde bei der Einf\u00fchrung eines entsprechenden Angebotes aber davon profitieren wollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.20min.ch\/life\/dossier\/herzsex\/story\/12815555 \" target=\"_blank\">Quelle<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Frauen am Frauentag erneut f\u00fcr mehr Lohn trillerten, pfeifen die Schweizer M\u00e4nner, vor allem wenn sie V\u00e4ter sind, bald aus dem letzten Loch. Keine familienfreundlichen Arbeitsmodelle, kein Vaterschaftsurlaub, wenig Wertsch\u00e4tzung: Das starke Geschlecht leidet, wie eine nicht repr\u00e4sentative Umfrage von 20 Minuten Online zeigt. Doch f\u00fcr die Politik sind M\u00e4nneranliegen kein Thema. 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